Obama-Besuch: Merkel sagt Unterstützung für Freihandelsabkommen zu

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Obama-Besuch: Merkel sagt Unterstützung für Freihandelsabkommen zu

, aktualisiert 19. Juni 2013, 13:23 Uhr

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Barack Obama in Berlin empfangen. Zuvor war der US- Präsident bereits bei Joachim Gauck. Mit Spannung wird die Rede am Nachmittag am Brandenburger Tor erwartet.

US-Präsident Barack Obama ist in Berlin mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zusammengetroffen. Merkel empfing den Gast aus Washington am Mittwochmittag im Kanzleramt in Berlin. Obama küsste Merkel zur Begrüßung auf die Wangen und legte ihr vertraut seine Hand auf den Rücken. Obama hatte Merkel wenige Minute warten lassen. Bundespräsident Joachim Gauck hatte ihn am Morgen im Schloss Bellevue begrüßt, und das Treffen hatte etwas länger gedauert als geplant.

Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz hat Merkel den vollen Einsatz Deutschlands für das Zustandekommen des geplanten Freihandelsabkommens mit den USA zugesagt. Die Volkswirtschaften diesseits und jenseits des Atlantiks würden von diesem Abkommen profitieren, zudem sei es ein Bekenntnis zu gemeinsamen Werten, sagte Merkel. Mit der Freihandelszone könnten auf beiden Seiten des Atlantiks wirtschaftliches Wachstum und Arbeitsplätze geschaffen werden, sagte Obama. Eine Freihandelszone zwischen der Europäischen Union und den USA wäre auch ein Signal für einen weltweiten Freihandel, fügte der US-Präsident hinzu.

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Die Kanzlerin unterstrich die guten Beziehungen zwischen Deutschland und den USA. „Wir haben eine freundschaftliche, vertrauensvolle Zusammenarbeit. Dafür möchte ich mich bedanken“, sagte sie an Obama gewandt.

US-Präsident in Berlin Was bleibt vom Superman Barack Obama?

Er ging als Superstar und kehrt als normaler Politiker zurück: US-Präsident Obama hat sich seit dem vergangenen Berlin-Besuch 2008 verändert. Viele Amerikaner sind enttäuscht. Jetzt versucht er sich als neuer Kennedy.

Einst wurde er als Held gefeiert, doch seine Beliebtheit nimmt immer weiter ab: US-Präsident Obama. Quelle: dpa


Der US-Präsident war zum offiziellen Auftakt seines Besuchs von Gauck mit militärischen Ehren begrüßt worden. Bei hochsommerlichem Wetter und strahlendem Sonnenschein erklangen im Park von Schloss Bellevue die Nationalhymnen beider Länder. Gauck und Obama schritten die Ehrenformation der Bundeswehr ab. Danach zogen sie sich zu einem Gespräch zurück.

Als Gastgeschenk Gaucks erhielt Obama einen Siebdruck des Künstlers Christoph Niemann. Dargestellt sind darauf unter anderem zwei Hände, die die Brooklyn Bridge nachbilden. Als Widmung schrieb der Bundespräsident: „Diplomacy: For Barack Obama with great admiration.“ (Diplomatie: Für Barack Obama mit großer Bewunderung.)

Michelle Obama besichtigte am Morgen in Berlin das Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Die Frau des US-Präsidenten durchschritt einen Teil des wellenförmigen Feldes mit rund 2700 Betonstelen zwischen Brandenburger Tor und Potsdamer Platz. Begleitet wurde sie bei dem Abstecher in das 15 Meter hohe und 60 Meter breite Rundbild von ihren Töchtern Malia und Sasha sowie von Barack Obamas Halbschwester Auma . Am Nachmittag will die First Lady auch die Mauer-Gedenkstätte in der Bernauer Straße besuchen. Die Straße galt als Symbol der deutschen Teilung.

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