Öffentlicher Dienst: Mehr Personal an Hochschulen und Kitas

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Öffentlicher Dienst: Mehr Personal an Hochschulen und Kitas

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Eine junge Frau betreut Kinder in einer Kita beim Mittagessen.

Im Jahr 2012 waren in Deutschland im Öffentlichen Dienst etwas mehr Menschen tätig, als noch im Jahr zuvor. Verursacht wurde das Plus durch den Personalzuwachs an Hochschulen und Kitas. Beim Bund hingegen sank das Personal.

Die öffentlichen Arbeitgeber haben im vergangenen Jahr mehr Personal an Hochschulen und in Kitas beschäftigt. Insgesamt waren Mitte 2012 rund 4,6 Millionen Menschen im öffentlichen Dienst tätig, 0,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag mitteilte.

Im Vergleich zum Jahr 2000 ging die Zahl der Beschäftigten aber zurück: Damals hatte der öffentliche Dienst in Deutschland noch 4,9 Millionen Mitarbeiter.

Hauptgrund für das leichte aktuelle Plus ist der Personalzuwachs an Hochschulen und in Kitas. An den Hochschulen waren Ende Juni 2012 493.200 Menschen beschäftigt, 2,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Beim Kita-Personal gab es eine Erhöhung um 5,5 Prozent auf 174.500.

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Beim Bund gab es hingegen einen Personal-Rückgang um 2,1 Prozent auf 513.900 Beschäftigte. Dies geht nach Angaben der Statistiker vor allem auf das Konto des Verteidigungsressorts. Dort waren Mitte 2012 noch 261.500 Menschen beschäftigt, ein Minus von 3,5 Prozent. Grund war die Bundeswehrreform.

Etwa jeder zweite Beschäftigte im öffentlichen Dienst (51 Prozent) arbeitete im Landesdienst, vor allem im Bildungswesen.

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