Auf dem SPD-Parteitag in Berlin Äußerte sich Peer Steinbrück zu den Steuersenkungsplänen der schwarz-gelben Regierung:
„Diese sind nichts anderes als ein Pausentee für die FDP auf der Wegstrecke zur nächsten Wahl – manche sagen Abführtee. Ich nehme an, dass sich Wolfgang Schäuble jeden Tag in der Adventszeit eine, vielleicht zwei Kerzen ins Fenster stellt, damit die SPD im Bundesrat diesen Schwachsinn verhindert“.

Wenn Rösler für die FDP in Niedersachsen 9,9% holt, dann kann Steinbrück auch Kanzler werden. Zutaten hierzu: 1. Fehler von Merkel und/oder Verschärfung der Eurokrise - 2. Der deutsche Blätterwald findet Gefallen daran, den SPD-Kandidaten auf das Schild zu heben - 3. Erhöhte Unzufriedenheit wegen Steuererhöhungen etc. pp - sehr schnell wandern die nötigen 5% von rechts nach links.

Herr Steinbrück hatte noch im Sommer 2008 bzgl. Finanzkrise - welche bereits andere EU-Länder erreicht hatte - für Deutschland abgewunken, beschwichtigt. Was danach kam, wissen wir. Ähnliches hörten wir noch im Frühjahr von unseren jetzigen Wirtschaftspolitniks. Nachdem bspw. Daimler eine Schicht streich, Audi in Neckarsulm eine Woche Produktionsstop einlegt, dämmert es so langsam, wo die Reise erneut hingeht. Auch in verschiedenen Talk-Shows, wohin Steinbrück sich scheinbar gern präsent zeigt, findet man jede Menge Polemik in seinen Äußerungen.
Auch wenn ich die Merkel nicht sonderlich mag, so ist sie derzeit auf jeden Fall die clevere Alternative für Deutschland.

Steinbrück schau in den Spiegel: Wer zuerst den Rauswurf Griechenlands verlangt und dann den Wendehals mimt mit der der Bemerkung: Griechenland müsse nun plötzlich viele Jahre Zeit gegeben werden, ist als Kanzlerkandidat nicht tragbar und in keinster Wese glaubwürdig!