
„StudiVZ hat das Thema schlichtweg verschlafen“, sagt Politcamp-Organisator Schmidt.
Erst seit einigen Tagen gibt es bei den VZ-Netzwerken, die wie die WirtschaftsWoche zur Verlagsgruppe Holtzbrinck gehören, die so genannten „Edelprofile“ von Politikern.
Das sei nicht vielmehr als der „Homepage-Baukasten“ der SPD aus dem Jahr 2005, lästert Klas Roggenkamp auf der Seite Wahl.de, die einen Überblick über die politischen Internet-Aktivitäten gibt. Roggenkamp beklagt zudem organisatorische Probleme bei StudiVZ: Von ständig wechselnden Ansprechpartnern, technischen Problemen und Verzögerungen berichten sein Team und Parteienverteter.
Mitte Mai soll mit der „Wahlzentrale“ noch eine Plattform für den Wahlkampf präsentiert werden und für den vergleichsweise späten Spart hat sich bereits einiges getan. So hat Angela Merkel mit mehr als 7000 Freunden schon fast so viele Fans versammelt, wie auf Facebook.
Für die Kampagnenarbeit bevorzugen die Politstrategen allerdings das amerikanische Netzwerk.
„Das Spektrum an Funktionen bei Facebook ist viel ausgereifter“, sagt Zeisberger. Vom Einstellen von Terminen, über die Einbindung von Multimediainhalten bis zur Kommunikation mit den Nutzern biete die Plattform deutlich bessere Möglichkeiten.
Noch weniger präsent ist das Netzwerk Wer-kennt-Wen. Auch hier gibt es technische Einschränkungen. So hat Schäfer Gümbel bereits 4000 Freunde versammelt, mehr lässt das Netzwerk nicht zu.
So passiere es, dass den Politiker Leute auf der Straße ansprechen, warum er ihre Anfrage nicht beantworte, berichtet sein Berater Zeisberger. Für die mit dem Internet aufgewachsene Generation ist dass ebenso ein Affront, wie das Ignorieren eines Briefes. „Politiker sollten Anfragen bei Facebook oder Twitter genauso ernst nehmen, wie Anrufe oder Anfragen am Infostand“, sagt Schmidt.











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Alle Kommentare lesen23.06.2009, 12:58 UhrAnonymer Benutzer: ....
schäfer gümbel bereits 4000 und merkel auch 4000 freunde
das is ja schön
nur glaub ich nicht das die 4000 die auch wählen würden
man schmückt sein profiel doch nur mit fremden federn
n bischen freakshow
sagt doch rein garnix über die politische meinung aus
goethe hat bestimmt auch 4000 freunde bei facebook
08.05.2009, 21:55 UhrAnonymer Benutzer: Gerhard Göddecke
Faulenzer, Schmarotzer und Menschen, die nur von heute bis morgen denken haben ja keine Alternative: Sie können ja nur SPD wählen.
02.05.2009, 20:46 UhrAnonymer Benutzer: nerd
ich bin sicher viel im internet, aber selbst wenn sie sich noch einen wasserhund zulegen werden - ich werde nicht danach suchen. in amerika mag das ja funktionieren. nach meinem verständnis ist politik eine bringschuld. wünschenswerter als super medien sind vielleicht dann auch mal handfeste konzepte, klares profil und dann am besten nach der wahl deren konsequente umsetzung.