OSZE-Beobachter: Bund schickt Freiwillige schutzlos in Kriegsgebiete

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Für ihre Krankenversicherung müssen die Kriegsbeobachter in der Ukraine selber sorgen.

von Florian Willershausen

Die Bundesregierung entsendet Freiberufler zur Kriegsbeobachtung in die Ukraine und überlässt ihnen selbst und der OSZE die soziale Absicherung.

Das Auswärtige Amt zahlt den Freiwilligen kein Gehalt, sondern eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 7000 Euro. Risiken müssen die deutschen Beobachter selber tragen, berichtet die WirtschaftsWoche. Die Freiberufler verpflichten sich laut einem dem Magazin vorliegenden Vertrag, "eine Krankenversicherung abzuschließen, die die besonderen Risiken des Einsatzes abdeckt". Rechtsexperten warnen jedoch, in der Praxis seien die Risiken in Kriegsgebieten nicht abgedeckt. Versicherer würden diese von Leistungen ausschließen.

Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE), in deren Auftrag die Beobachter unterwegs sind, teilte auf Anfrage der WirtschaftsWoche mit, sie habe Verträge mit Versicherern und vermittle psychologische Beratung.

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