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Parteien: SPD-Spitze billigt neues Personalkonzept

von AP/dpa

Die neue Führung der SPD formiert sich. Das Präsidium der Partei hat Sigmar Gabriel offiziell als neuen Parteichef vorgeschlagen, Andrea Nahles soll Generalsekretärin werden. Doch der inhaltliche Streit geht weiter.

Andrea Nahles und Sigmar Quelle: dpa
Andrea Nahles und Sigmar Gabriel sollen die SPD retten. Quelle: dpa

Freie Bahn für Sigmar Gabriel auf seinem Weg an die SPD-Spitze: Der SPD-Parteivorstand hat am Montag die Weichen für eine personelle Neuaufstellung gestellt.  Im Parteivorstand stimmten 77,8 Prozent für die Nominierung Gabriels als Parteichef.  Der 50-jährige Niedersachse folgt damit Franz Müntefering nach, der nach der historischen Niederlage bei der Bundestagswahl nicht wieder antritt. Neue Generalsekretärin soll die Parteilinke Andrea Nahles werden.

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Nach Gabriel stimmte der Parteivorstand auch den Vorschlägen für die Stellvertreterposten zu. Der bisherige Arbeitsminister Olaf Scholz, die nordrhein- westfälische Landesvorsitzende Hannelore Kraft, die Sozialministerin aus Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig sowie Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit sollen demnach Gabriels Stellvertreter werden.

Nahles soll SPD-Generalsekretärin werden

Die Parteilinke Andrea Nahles wurde als neue SPD-Generalsekretärin nominiert. Zuvor hatte sich bereits das SPD-Präsidium ohne Gegenstimme für Gabriel und das übrige Personalpaket ausgesprochen. Die einzige Enthaltung dort kam von der früheren hessischen SPD-Landeschefin Andrea Ypsilanti. Endgültig gewählt wird die neue Spitze auf einem Parteitag Mitte November in Dresden.

Debatte über Linkspartei

Die Debatte über den künftigen Kurs ging unterdessen munter weiter. Am Wochenende hatte der neue Bundestagsfraktionschef Frank-Walter Steinmeier seine Genossen vor einem Linksruck gewarnt. Der designierte Parteivize Klaus Wowereit verlangte aber, eine Koalition mit der Linkspartei im Bund nicht länger zu tabuisieren. Bei der Wahl am 27. September hatten die Sozialdemokraten nach einem beispiellosen Absturz nur noch 23 Prozent der Stimmen erzielt.

Auch Kraft will die Partei nun offenbar vorsichtig in Richtung Linkspartei öffnen. Sie sagte vor ihrer Nominierung, die bisherige „Ausschlusseritis“ bringe die Sozialdemokraten nicht weiter. Koalitionen müssten künftig geschlossen werden, wenn die SPD eigene Inhalte durchsetzen könne und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit möglich sei.

7 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 06.10.2009, 15:42 UhrAnonymer Benutzer: ist das kein schönes bild

    das ist doch keine partei, sondern pocher hoch 3
    und dann die beiden mit der lügylanti und wovi dem rechten linken als trauzeugen lol

    mahlzeit spd
    sammelstelle für spd mitgliedsausweise der abgemeldeten partei SPD-

    Parteivorstand
    Wilhelmstraße 141
    10963 berlin

    lafo lacht sich tot, zurecht!

  • 06.10.2009, 12:14 UhrAnonymer Benutzer: Rochus

    Rein optisch erinnern mich diese beiden Traumtänzer Nahles und Gabriel an das legendäre Naabtal-Duo. Geballter Charme, der sich kaum noch umfassen läßt. Wenn man sich allerdings vorstellt, daß solche Figuren, die in ihrem Leben außer den gängigen Partei-intrigen nun wirklich gar nichts zustande gebracht haben, irgend wann mal zusammen mit den SED-Nachfolgern das Schicksal unseres Landes bestimmen könnten, wird einem Angst und bange.

  • 06.10.2009, 12:08 UhrAnonymer Benutzer: Paul

    Einem neuen "Spiegel"-bericht zufolge ist das Gehirn übergewichtiger Menschen oft auffällig verkleinert. Das läßt ja hoffen für das neue Traumpaar Gabriel und Nahles ...

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