Kommentare zu: SPD probt den personellen Befreiungsschlag

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23 Kommentare
  • 29.09.2009, 19:38 UhrAnonymer Benutzer: Steigenberger

    Gegenseitiges in Schachhalten u. Neutralisierung .

    Steinmeier, der Agenda-mann u. Mitte-rechts, Gabriel der Taktierer u. Nahjes als Vertreterin der Linken, werden sich zunächst gegenseitig blockieren.
    Auf die Dauer wird dann klar werden wer sich durchsetzt: die Pragmatiker oder die Linken.
    Auf jedenfall sind die sozis längere Zeit erstmal mit sich selbst beschäftigt u. stören nicht die Anfangsregierungszeit von Schwarz-gelb!

  • 29.09.2009, 20:15 UhrAnonymer Benutzer: Mariposa

    Oh je, die Personaldecke der Sozis muß wirklich sehr dünn sein. Gabriel der Dampfplauderer als Parteichef? Steinmeier mit der Ausstrahlung des Oberregierungsrates als Fraktionsführer? Andrea Nahles mit der früher keiner spielen wollte und die auch keiner zum Tanzunterricht abholte und die sich dafür jetzt an uns rächen will? Wenigstens Dünnbrettbohrer Scholz scheint in die Hamburger Provinz abzutauchen. Diese Konstellationen werden noch für viel Spass und Unterhaltung sorgen, allerdings nicht zum Vorteil der SPD. Man möchte mit Herbert Wehner sagen, dass nun eine lange lange Oppositionszeit vor der alten Tante SPD liegt.

  • 29.09.2009, 22:36 UhrAnonymer Benutzer: werner

    wieso fragt man nicht den Wähler vorher, ob die Personen zu der SPD passen. ist schon lustig zu lesen Mahles wurde nicht zum Tanzen aufgefordert, Amtsrat Steinmeier, Gabriel mit seiner desolaten Ausstrahlung , Steinbrück der eher der CDU zuzuordnen ist usw.
    Natürlich muss man rechtzeitig sein Unternehmen für die Zukunft ausrichten, aber bitte nicht Vergessenen Leitbildern, wie Müntefering oder Vogel oder sollte man Schroeder von seinem Kapitalistensessel runterholen...lach

  • 29.09.2009, 23:08 UhrAnonymer Benutzer: NorbertM

    Es kann für die SPD nur eine Richtung geben: die Wiederherstellung des alten sozialdemokratischen Ziels:
    1. Den Arbeitnehmern zu ermöglichen, durch eigene Leistung zu Wohlstand zu kommen -d.h.die Privilegien der abgwirtschafteten und korrupten Oberschicht zu beseitigen (z.b. Seilschaften in unserer sogenannten "Elite", wo jedes Dummerle Frührungsverantwortung bekommt, wenn der Papa nur reich genug ist)
    2. ein Netz zu schaffen, dass die Willigen aber durch die Lebensunstände gehinderten (z.b. Krankheit) auffängt.
    3. Denen, die von Natur aus weniger begabt sind, die Würde in der Gesellschaft zurückgeben, die ihnen die Neoliberalen mit ihrer meschenverachtenden ideologie genommen haben.

    Politisch heißt daass eindeutig: Feuer frei aus allen Rohren auf die FDP. Man kann mit allen im bT koalieren, mit denen aber nicht.

  • 29.09.2009, 23:20 UhrAnonymer Benutzer: werner

    Antwort auf NorbertM,
    ja diese interssenvertretungen und Seilschaften sind untragbar. Manager haben sich in Gilden organisiert. insiderwissen von Aktien gesellschaften werde untereinander ausgetauscht. Unrühmliche beispiele sind unter anderem die bedeutesten Firmen in unserem Lande: Siemens, Allianz, Deutsche bank, bosch. Sie schieben sich gegenseitig den Kuchen zu, werden dabei unterstütz von Parasiten aus der Politik und finanzstarken Familien in unserem Lande.
    Und das ganze soll der Mittelstand bezahlen, wie lange noch.

  • 30.09.2009, 01:13 UhrAnonymer Benutzer: Bernd V.

    Das Problem der SPD liegt nicht in der Führung, sondern in der dem bürger nicht nachvollziebaren mal links und vielleicht doch mit CDU Kuschelkurs.

    Generationsstreitigkeiten wie bei Münte gehören dazu.
    Der Meister ist nicht vom Himmel gefallen. Kommentar nach Flugzeugabsturz. Ein armer Mann.

    Nur bitte liebe SPD.

    Denken und machen.

    Nicht heulen sondern trommeln in den nächsten vier Jahren.

    Nicht Steinmeier und Co. laufen lassen und um die eigene Karriere fürchten oder gar wittern.

    Neue Leute in ihrer Partei. Frischer Wind. Gas geben.

    Frau Merkel versucht es mit Herrn Westerwelle.

    Nur wenn sie das Wahlprogramm der FDP innerhalb der Koalition in weiten Teilen zuläßt gewinnt sie.

    Andernfalls stirbt die CDU.

    Frau Merkel muß sich an den klaren und vernünftigen Ton der FDP gewöhnen.

    Das täte auch der SPD Arbeitnehmerseite gut.

  • 30.09.2009, 10:30 UhrAnonymer Benutzer: Jan

    ich habe am Sonntag SPD gewählt wegen des im Wahlkampf herausgestellten Führungspersonals, also wegen Steinmeier, Steinbrück und auch Müntefering. ich habe die SPD nicht gewählt in der Erwartung, daß drittklassige Ehrgeizlinge wie Gabriel, Nahles und Wowereit die Macht übernehmen. Mit anderen Worten: Hier findet ein historisch beispielloser, dreister Wahlbetrug statt, zumal Steinmeier als bei der Parteilinken verhasster Agenda 2010-Repräsentant auch bald weggebissen werden dürfte. Auch inhaltlich wird gelogen und betrogen: War bis zur Wahl die offizielle Parteilinie, daß die SED-Nachfolgepartei zumindest bis 2013 kein Koalitionspartner sei,
    so hat der mächtige Linksflügel auch diese für mich wichtige Zusage inzwischen kassiert. Mir ist kein vergleichbarer Fall im demokratischen Deutschland erinnerlich, wo eine Partei 3 Tage nach der Wahl alle personellen und programmatischen Versprechungen so rücksichtslos hat über bord gehen lassen. Und da jammern diese egomanischen Lichtgestalten über zunehmende Politikverdrossenheit und Wahlverweigerung !!!

  • 30.09.2009, 10:49 UhrAnonymer Benutzer: Angelika

    ich seh das genauso wie Sie, Jan. Die SPD ist dabei, die verbliebene Kernwählerschaft in unverschämter Weise hinters Licht zu führen und zu betrügen. Jetzt zeigt sich, daß der linke Parteiflügel sich im Wahlkampf bewußt zurückgehalten hat, um keine bürgerlichen Wähler zu vergraulen. Offenbar war das Drehbuch für die Machtergreifung aber schon lange geschrieben.
    Wenn ein vernünftiger und kompetenter Mann wie Steinbrück in dieser Art die brocken hinwirft, dann bewerte ich das als Offenbarungseid. Man stelle sich vor, daß SPD, Grüne und die Honecker-Fans bei der Wahl eine rechnerische Mehrheit bekommen hätten. Heute ist klar, daß selbsternannte Weltenretter wie der Pop-beauftragte Gabriel, die dicke Nahles und der in berlin wegen erwiesener Unfähigkeit gescheiterte Wowereit keine Minute zögern würden und - entgegen aller Wahlversprechungen - einen Pakt mit den Altkommunisten schließen würden.

  • 30.09.2009, 11:03 UhrAnonymer Benutzer: Helago

    @ Jan & Angelika: Es gibt in Deutschland ein großes Problem, wie gehe ich mit einer Linken Partei um. Das Geschwafel von der SED Nachfolgepartei kann ich schon nicht mehr hören. ich wußte nicht, daß Lafontaine früher mal in der SED war. in D. hat man KEiN Problem sich von FDJ - Sektretär regieren zu lassen, die ihr Mäntelchen getauscht hat. Und man hatte nach dem Krieg auch KEiN Problem sich von abgehalfterten Nazis regieren zu lassen., die in der CDU/CSU unterschlüpften.
    Merke: nicht jeden Mist nachplappern, den die Medien verbreiten. Hirn einschalten.

  • 30.09.2009, 11:49 UhrAnonymer Benutzer: Jan

    @Helago: Schönen Dank für ihre oberlehrerhaften Ausführungen zum Umgang mit der linksradikalen, verfassungsfeindlichen SED-Nachfolgepartei. Für Sie spielen Moral und Ethik offenbar überhaupt keine Rolle mehr in der Politik. Sie scheinen selbst eklatanten Wahlbetrug für ein legitimes Mittel zu halten. Fragen Sie mal ehemalige DDR-bürger, die jahrzehntelang unter diesem Verbrecher-System zu leiden hatten.

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