Pegida-Chef verurteilt: Lutz Bachmann muss wegen Volksverhetzung zahlen

Pegida-Chef verurteilt: Lutz Bachmann muss wegen Volksverhetzung zahlen

, aktualisiert 03. Mai 2016, 17:49 Uhr
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Der Pegida-Gründer wurde zu einer Geldstrafe von 9600 Euro (120 Tagessätze zu je 80 Euro) verurteilt.

Quelle:Handelsblatt Online

Lutz Bachmann stand bereits wegen Diebstahl und Drogenhandel vor Gericht, nun wurde er wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe verurteilt. Der Pegida-Gründer hatte in Facebook-Kommentaren gegen Flüchtlinge gehetzt.

DresdenPegida-Gründer Lutz Bachmann ist vom Amtsgericht Dresden wegen Volksverhetzung zu einer Geldstrafe von 9600 Euro (120 Tagessätze zu je 80 Euro) verurteilt worden. Der Kopf des islam- und fremdenfeindlichen Bündnisses soll Flüchtlinge in Facebook-Kommentaren herabgewürdigt und zum Hass gegen sie angestachelt haben.

Der wegen anderer Delikte wie Diebstahls und Drogenhandels bereits vorbestrafte 43-Jährige hatte bestritten, dass diese Kommentare von ihm stammten. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Haftstrafe von sieben Monaten gefordert, die Verteidigung plädierte auf Freispruch. Das Urteil vom Dienstag ist noch nicht rechtskräftig.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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