Petra Roth: Frankfurts Oberbürgermeisterin gibt Amt ab

Petra Roth: Frankfurts Oberbürgermeisterin gibt Amt ab

, aktualisiert 01. November 2011, 17:38 Uhr
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Die Vorsitzende des Deutschen Städtetages und Oberbürgermeisterin von Frankfurt, Petra Roth (CDU).

von dpa Quelle:Handelsblatt Online

Die Oberbürgermeisterin der deutschen Bankenmetropole plant ihr Amt vorzeitig abzugeben. Einen möglichen Nachfolger brachte die 67-Jährige auch schon ins Spiel.

FrankfurtDie Frankfurter Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU) zieht sich im Juli 2012 vorzeitig von ihrem Amt zurück. Das kündigte die 67-Jährige überraschend am Dienstag an. Damit steht die Finanzmetropole vor einer vorzeitigen Oberbürgermeisterwahl im kommenden März. Als CDU-Kandidat für die Nachfolge von Roth soll der derzeitige hessische Innenminister und Frankfurter CDU-Kreisvorsitzende Boris Rhein (39) ins Rennen gehen.

„Ich habe das Feld für einen Generationenwechsel freigemacht durch meine Entscheidung“, sagte Roth. „Ich bin nicht krank, nicht amtsmüde und nicht lahm geworden“, betonte sie. Die CDU-Politikerin und langjährige Präsidentin des Deutschen Städtetags ist seit 1995 Stadtoberhaupt von Frankfurt. Eigentlich wäre ihre Amtszeit erst 2013 zu Ende gegangen.

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Rhein sprach von einem „Schritt, der uns alle überrascht hat“. „Frankfurt wird mit Petra Roth einen ganz großen Oberbürgermeister verlieren.“ Zugleich habe er höchsten Respekte, weil die OB die Amtszeit souverän beende, betonte der Minister.

Auf die Kandidatur Rheins habe sie sich mit diesem und mit Stadtkämmerer Uwe Becker (CDU) - der ebenfalls als Kandidat im Gespräch war - verständigt, sagte Roth. „Wir haben die Frage zu dritt in Harmonie und Freundschaft besprochen.“ Auf ihren Vorschlag hin hätten sich die beiden dann so entschieden, erklärte die 67-Jährige.

Rhein kündigte an, er wolle bis zu seiner Amtseinführung als Frankfurter Stadtoberhaupt Innenminister bleiben. Im Falle einer Niederlage werde er das „reizvollste Amt in der Landespolitik“ auch weiter ausführen. „Das in Deutschland herausragende Amt“ des Frankfurter OB sei für ihn aber nun eine Herausforderung. „Als Frankfurter Bub gibt es nichts Größeres als für diese Stadt Verantwortung zu übernehmen.“

Durch den vorgezogenen Wahltermin im kommenden Frühjahr bleibe die Frankfurter OB-Wahl auch unbeeinflusst von anderen Wahlen, sagte Roth. 2013 steht unter anderem die Bundestagswahl an, Ende 2013 oder Anfang 2014 wird in Hessen ein neuer Landtag gewählt.

Roth ließ offen, was sie nach dem Ende ihrer Amtszeit machen will. „Ich bin jemand, der nach wie vor gestalten möchte“, sagte sie. Konkrete Pläne gebe es aber noch nicht.

Quelle:  Handelsblatt Online
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