Pharma: Ex-Ministerpräsident Stefan Mappus verhandelt mit Merck

Pharma: Ex-Ministerpräsident Stefan Mappus verhandelt mit Merck

von Jürgen Salz

Nach der verlorenen Landtagswahl im März orientiert sich der ehemalige Ministerpräsident Baden-Württembergs, Stefan Mappus, neu und verhandelt um einen Job beim Pharma- und Chemiekonzern Merck.

Der frühere baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) verhandelt nach Informationen der WirtschaftsWoche intensiv mit dem Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck um einen Job. Der 45-Jährige soll bei Merck eine Position im Südamerika-Geschäft übernehmen, heißt es aus Unternehmenskreisen. Merck-Chef Karl-Ludwig Kley soll den Kontakt eingefädelt haben. „Wir sagen dazu nichts“, teilt Merck dazu mit. Mappus selbst sagte: „Ich habe verschiedentlich darauf hingewiesen, dass ich die Absicht habe, mich für die Zukunft beruflich neu zu orientieren. Ich führe derzeit in Ruhe eine Reihe von Gesprächen, und über diese wiederum spreche ich nur mit meiner Frau und mit niemandem sonst.“

Mappus absolvierte bei Standard Elektrik Lorenz in Pforzheim eine Ausbildung zum Industriekaufmann, studierte Wirtschaftswissenschaften und arbeitete einige Jahre im Vertrieb von Siemens. Von 2010 bis 2011 amtierte er als Ministerpräsident von Baden-Württemberg. Nach der verlorenen Landtagswahl im März kündigte er an, sein Amt als Landesvorsitzender der CDU zur Verfügung zu stellen.

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