Die SPD feiert pompös 150 Jahre Vergangenheit – und hat keine Zukunft, weil sie sich erst vergessen und dann selbst...
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18 Kommentare
Den seine Antworten liegt der gesunde Menschenverstand zugrunde,
schön schön.
Sachzwänge und Lobbyisten werden da aber schon aufräumen.

meinen Sie die gleichen sogenannten "Sachzwänge" von denen "der Dicke" und sein "Mädel" ständig schwafeln?

"Ich beschreibe mich selbst als Hanseaten: urban, tolerant, weltoffen, vernünftig, gelassen. So würde ich meine Vorstellungen definieren. Und die Piratenpartei ist für mich eine liberale Partei, mit sozialer und bürgerrechtlicher Ausprägung."
Na dann ist ja alles in Butter. Ein bisschen Gutmenschentum verbreiten und immer schön gelassen bleiben angesichts eines politischen Katastrophenszenarios, welches geeignet ist, die Zukunftsfähigkeit unseres ganzen Volks zu zerstören. Was soll an solcher Einstellung noch "piratig" sein? Wo bleibt der politische Anspruch auf Veränderung des politischen Euro-Feudalismus? Revolutionär ist das nicht.
Mit diesem Bundesvorsitzenden mögen die Piraten in der etablierten Parteienlandschaft angekommen sein - angepasst und stromlinienförmig - wie ein Karrierebeamter im Verteidigungsministerium eben. Wählbar sind die Piraten damit nicht mehr für diejenigen, die den Wahlen aus Protest ferngeblieben sind.

"Sichere staatliche Rente oder ein festes Renteneintrittsalter – daran glaubt kein junger Mensch mehr."
Da es bei den staatlichen Pensionen offensichtlich keine Probleme gibt - nichtwahr, Herr Beamter Schlömer - sollte man auch die Renten auf Pensionen umstellen. (Ironie aus)
"Auch bei Unternehmerkreisen kommt für diese Idee viel Zuspruch."
Logo - die bekommen ja i.d.R. keine gesetzliche Rente und wollen Lohnanteile einsparen!
Herr Schlömer, Neoliberale Politiker gibt`s genug. Da sind die Piraten überflüssig.

Ich finde auch daß die staatliche Rente den Beamtenpensionen angepaßt werden sollten die dann aus Steuern bezahlt wird aber auch bitte in entsprechender Höhe. Dafür können ja die Piraten schon mal sammeln gehen.

Der Tag, an dem die Piraten wieder verschwunden sind, wird dann Bundesweiter Feiertag.
In Frankreich liegen die Piraten schon bei 1% - Tendenz: Fallend.
Nur Deutschland hat zweistellige Prozentzahl ; liegt es einfach nur daran das man in anderen Ländern diese Hupen schon durchschaut hat?

wo er zumindest Recht hat: die Renten müssen mehr aus Steuern finanziert werden, zumindest als Co-finanzierung. Hier braucht man ein tragbares Modell das den Bürgern gerecht wird. OECD-Weit gehört das deutsche Rentenniveau schon jetzt mit zu den niedrigsten. Es ist nicht mehr Zeitgemäß dies an Vollzeiterwerbstätigkeit zu koppeln, denn die Vollzeiterwerbstätigkeit geht uns sukzessive aus! Das belegen die Statistiken, wonach insbesondere Teilzeitverhältnisse, Mini- und Midijobs wachsen, sowie der Übergang von den Arbeitsverhältnissen zum tertiären Sektor! Auch im Exportweltmeister DE wurden die letzte Dekade mehr Industriejobs abgebaut als aufgebaut - es wuchs der DL-Bereich. Dort gibt es geringere Löhne und mehr Frauen wurden beschäftigt.
mir schwebt da ein Rentenmodell wie in den Niederlanden vor, mit Elementen der Schweizer RV. Die Niederländer haben die Rente von Vollzeiterwerbspflicht entkoppelt -- was angemessen ist, da durch diverse Effekte wie Automatisierung, Outsourcing, Rationalisierung.... Arbeitsvolumen, Vollzeittätigkeiten und Industriearbeit schrumpft. Hinzu kommen obligatorische Betriebsrenten oder Privatrenten obendrauf -- besser geschützt vor Armut sind in den Niederlanden insbesondere Frauen, Mütter, Geringverdiener,Teilzeitarbeitende. Dafür ist es eine Art Einheitsrente, also keine Extreme - weder nach oben noch nach unten. Allerdings gibts keine Sondergruppen mit Extrawürsten. Elemente aus der Schweizer RV: stärkerer Finanzierungsbeitrag durch Vermögen (ohne Beitragsbemessungsgrenze), Kapitaleinkommen, Mieten etc.
hier muss sowieso was passieren, sonst steuern in DE 50% in die Altersarmut -- im Gegensatz zu früher werden viele auch kaum noch Witwenrenten erhalten, wegen den hohen Scheidungsraten. Das sind zusätzliche Rentenverluste als Resultat des sozialen Wandels. Auch durch die Migration von vornehmlich schlecht verdienenenden oder gar nicht arbeitenden gibt es Verschiebungen hin zu geringeren Einkommen und damit Renten.

Natürlich, wir wollen die Schuldenbremse und machen uns generell Gedanken, wie wir den Haushalt solide finanzieren können.
Die Schuldenbremse ist unrealistischer Quatsch. Die Geldschöpfung basiert darauf, dass sich irgendjemand da draußen verschuldet, anders geht es nicht. Wenn nun aber alle Staaten Schuldenbremsen verhängen, wie soll dann noch die Geldschöpdfung stattfinden? Daran würde die Wirtschaft erlahmen. die Unternehmenseinkommen sind rasant gestiegen und dort ist die Verschuldungsneigung ebenfalls schon gering, die Privathaushalte können sich europaweit in vielen Ländern nicht mehr verschulden. Das Limit ist erreicht. Die Arbeitslosigkeit hoch. Das ganze Geldsystem beruht darauf, dass sich ein jemand findet, der bereit ist sich zu verschulden. Wie soll das Geldsystem dann noch funktionieren? Die gesamte Finanzkrise ist ein Resultat davon, dass ein nicht nachhaltiges Geldsystem sein Limit erreicht hat -- und das wird auch so weitergehen. Da kann sich niemand mehr entschulden. Schon gar nicht, wenn keine adäquate Umverteilung mehr stattfindet, ich rede von den großen Vermögen.
und ein Grundeinkommen ist eine gute Idee, muss aber den Lebensunterhalt auch sichern! Es darf keine Kürzung sein, denn schon HartzIV deckt nicht das Existenzminimum Alleinstehender ab.
Man kann auch nicht ein BGE kreieren und davon nachher 50% wieder wegsteuern -- nur ein existenzsicherndes BGE ist ein richtiges BGE. Wir müssen weg von der Vollzeitarbeitszwangsgesellschaft -- diese ist nicht mehr zeitgemäß. Die verbleibende Arbeit muss angemessen umverteilt werden, z.B. "große" Teilzeit für alle. Das spart auch Krankheitskosten für Burn/Boreout etc. Industriejobs wurden abgebaut, im Langzeittrend sinkt das Arbeitsvolumen. Es wuchs vor allem die Beschäftigung von Frauen. Heute sind 70% der Niedriglöhner in DE Frauen. Gut bezahlte Stellen wurden abgebaut - deshalb sind ja die Reallohnsenkungen nur in DE vonstatten gegangen (seit 2000 um -7,5%).

Völig richtig. Das Interview zeigt sehr deutlich, daß die Piraten zumindest deren Vorsitzender das Geldsystem und die daraus zwangsläufig resultierenden Verwerfungen nicht verstanden hat. Von daher ... aus meiner Sicht keine wählbare Alternative

Seit ich weiß, daß sich die Piraten im Axel-Springer-Hauses in Berlin mit dem Bilderberger Kissinger u. a. getroffen haben, sind sie für mich indiskutabel. Stefan Lindner war übrigens auch dabei. Geh nicht mehr wählen. Sie sind alle gleich, Marionetten der Amerikaner.
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Kommentare zu: "Lasst uns aus dem Generationenvertrag aussteigen"
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