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  • 19.01.2014, 09:59 UhrKapturak

    Der kleine Doktor Filouzi und die "Kommunikation des Vorsitzenden der bayerischen Staatspartei":

    Die Worte eines CSU Vorsitzenden kann man nicht einfach so in ein zweidimensionales Buch pressen. Man kann ihre Bedeutung nur erahnen und daher schreibt der kleine Dr. filouzi Scheuer ja auch völlig zu Recht, dass es sich nur um ein Skizze handelt.

  • 18.01.2014, 23:33 UhrNumeraire

    An die Kritiker eines Dr. phil. oder Dr. rer. pol. ... ich plane gerade eine solche Dissertation - und arbeite an dem Thema vorbereitend bereits bald 5 Jahre.

    Das Thema ist auch nicht irrelevant - sondern es geht darum, wie Wirtschaft als Ganzes tatsächlich messbar wird.

    Und noch als Nebenbemerkung: Vielleicht ist ein Dr. ing. nicht so leicht zu bekommen - aber das kann nur eine durchschnittliche Aussage sein, und niemals als Urteil auf jede einzelne Arbeit zutreffen.

    Dazu ist jede Art von politischer Entscheidung durch die ein oder andere sozialwirtschaftliche Theorie unterlegt. Man kann gar nicht frei davon entscheiden - es ist das gesamte Fluidum, auf dem Politik aufbaut.

    Dafür gibt es (bislang) keine so exakten Formeln, wie beim Mischen von Chemikalien ... aber relevant ist das über alle Maßen.

    Dass die Geschichte der CSU in Bayern von 1987 bis 1989 nicht gerade das Hammerthema ist ... ok. Da sind wir uns wohl so ziemlich alle einig. Mehr Flachwurzler geht wohl kaum.

    Aber wenn meine Dissertation fertig ist, wird eine neue ökonomische Theorie eine andere Antwort liefern, was die Quelle von Reichtum, Wohlstand und Entwicklung ist, als die bisherige.

    Und die wird dann auch die Definition einer physisch messbare Einheit für Makroökonomien beinhalten.

    Ich finde, dass die Wirtschaftswissenschaften nicht nur als Laberfach bezeichnet werden können, sondern die Grundlage für unser Zusammenleben behandeln. Ohne das nützt ein Dr. Ing. dann auch nicht mehr viel. Denn ohne das herrscht Anarchie, wenn man nicht aufpasst, und die Verteilung der Güter so ungleich ist, dass es knallt. usw.

    Also meine Bitte: Pauschalurteile sind ... fast immer zu pauschal.


  • 18.01.2014, 20:02 UhrDr-holzklasse

    Wer in den Sozialfächern und in logie-Fächern einen Dr. hat, geht den leichteren Weg.

    Wer z.B. nur über die „Bedeutung der Frauenhäuser im Kontext der juristischen Gleichstellung von bla bla bla „ seinen Dr. jur. bekommen hat, steht in der Hackordnung der Doktoren ganz weit unten.

    Auch ein Dr. rer.-pol. mit dem hypothetischen Thema „EU und ESM als Wohlfahrts- und Umverteilungsinstrument für notleidende EU-Südstaaten unter Berücksichtigung zu hoher deutscher Handelsüberschüsse .... bla bla bla “ ist denkbar.

    Einen Dr.-Ing oder Dr. rer. nat., beeindruckt dies aber nicht.

    Obige Themen sind nur ausgedacht, aber wer die zuweilen grauenhafte Realität sucht, muß sich nur das weltbewegende Thema des aktuellen Mini-Dr. ansehen.

    Auf derartig Primitives kommt bei den Hartgesottenen noch das Abschreiben oben drauf.

    Zu viel ist einfach passiert, und zu viel Schaum wurde in gewissen Disziplinen geschlagen, die es früher wegen Substanzlosigkeit gar nicht gab. Heute gibt von Pferdewissenschaften über Hauswirtschaftswissenschaften bis zu Erziehungswissenschaften Dinge, vor denen sich kein Mensch verneigen muß.

    Verneigen muß man sich immer vor echter Leistung, die vor allem für Staat und Gesellschaft fundamental ist: Dr.-Ing und Dr. rer.-nat. ! Das ist eine knochenharte und für die Zukunft extrem wichtige Geschichte. In diesen Studiengängen scheitern bereits 50 %. Nur etwa 5 .. 8 % der Absolventen (einige Einserstudenten) bekommen eine Promotionsstelle mit einer richtigen Forschungsaufgabe angeboten, die natürlich richtig bezahlt wird (DFG, BMFT, Industrie). So eine richtige Promotion ist ein Hammer und dauert zwischen 3 bis 7 Jahren. Das ist echte Leistung. Obiges ist für die Tonne.

    Die vielen anderen Promotionen stehen klar unter den MINT-Promotionen , vor allem der Dr. med., der im MINT-Bereich einer kleinen, obligatorischen Studienarbeit (ca. 3 Mon.) entspricht . Ausgerechnet vor dem einfachsten Titel verneigen sich die Leute am tiefsten.

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