Kommentare zu: Wenn Politiker über Doktortitel stolpern

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15 Kommentare
  • 19.01.2014, 09:59 UhrKapturak

    Der kleine Doktor Filouzi und die "Kommunikation des Vorsitzenden der bayerischen Staatspartei":

    Die Worte eines CSU Vorsitzenden kann man nicht einfach so in ein zweidimensionales Buch pressen. Man kann ihre Bedeutung nur erahnen und daher schreibt der kleine Dr. filouzi Scheuer ja auch völlig zu Recht, dass es sich nur um ein Skizze handelt.

  • 18.01.2014, 20:02 UhrDr-holzklasse

    Wer in den Sozialfächern und in logie-Fächern einen Dr. hat, geht den leichteren Weg.

    Wer z.B. nur über die „Bedeutung der Frauenhäuser im Kontext der juristischen Gleichstellung von bla bla bla „ seinen Dr. jur. bekommen hat, steht in der Hackordnung der Doktoren ganz weit unten.

    Auch ein Dr. rer.-pol. mit dem hypothetischen Thema „EU und ESM als Wohlfahrts- und Umverteilungsinstrument für notleidende EU-Südstaaten unter Berücksichtigung zu hoher deutscher Handelsüberschüsse .... bla bla bla “ ist denkbar.

    Einen Dr.-Ing oder Dr. rer. nat., beeindruckt dies aber nicht.

    Obige Themen sind nur ausgedacht, aber wer die zuweilen grauenhafte Realität sucht, muß sich nur das weltbewegende Thema des aktuellen Mini-Dr. ansehen.

    Auf derartig Primitives kommt bei den Hartgesottenen noch das Abschreiben oben drauf.

    Zu viel ist einfach passiert, und zu viel Schaum wurde in gewissen Disziplinen geschlagen, die es früher wegen Substanzlosigkeit gar nicht gab. Heute gibt von Pferdewissenschaften über Hauswirtschaftswissenschaften bis zu Erziehungswissenschaften Dinge, vor denen sich kein Mensch verneigen muß.

    Verneigen muß man sich immer vor echter Leistung, die vor allem für Staat und Gesellschaft fundamental ist: Dr.-Ing und Dr. rer.-nat. ! Das ist eine knochenharte und für die Zukunft extrem wichtige Geschichte. In diesen Studiengängen scheitern bereits 50 %. Nur etwa 5 .. 8 % der Absolventen (einige Einserstudenten) bekommen eine Promotionsstelle mit einer richtigen Forschungsaufgabe angeboten, die natürlich richtig bezahlt wird (DFG, BMFT, Industrie). So eine richtige Promotion ist ein Hammer und dauert zwischen 3 bis 7 Jahren. Das ist echte Leistung. Obiges ist für die Tonne.

    Die vielen anderen Promotionen stehen klar unter den MINT-Promotionen , vor allem der Dr. med., der im MINT-Bereich einer kleinen, obligatorischen Studienarbeit (ca. 3 Mon.) entspricht . Ausgerechnet vor dem einfachsten Titel verneigen sich die Leute am tiefsten.

  • 30.09.2013, 09:04 Uhrstony

    Die Dr.-Titel der hier genannten Politiker sind alle in den sogenannten "Laberfächern" wie Soziologie, Politologie, Philosophie usw. erworben. Solche Doktoren habe ich noch nie besonders ernst genommen, da es sich bei den Dissertationen um reine Fleißarbeiten handelt, die das Vorhandene lediglich anders gliedern oder unter einem "neuen" Gesichtspunkt darstellen. Wirklich Neues kommt dabei selten heraus, anders als bei technisch-naturwissenschaftlichen Arbeiten. Es wäre besser, wenn die Damen und Herren auf die Promotion verzichtet und dafür ihren Job als Politiker besser gemacht hätten.

    • 18.01.2014, 23:33 UhrNumeraire

      An die Kritiker eines Dr. phil. oder Dr. rer. pol. ... ich plane gerade eine solche Dissertation - und arbeite an dem Thema vorbereitend bereits bald 5 Jahre.

      Das Thema ist auch nicht irrelevant - sondern es geht darum, wie Wirtschaft als Ganzes tatsächlich messbar wird.

      Und noch als Nebenbemerkung: Vielleicht ist ein Dr. ing. nicht so leicht zu bekommen - aber das kann nur eine durchschnittliche Aussage sein, und niemals als Urteil auf jede einzelne Arbeit zutreffen.

      Dazu ist jede Art von politischer Entscheidung durch die ein oder andere sozialwirtschaftliche Theorie unterlegt. Man kann gar nicht frei davon entscheiden - es ist das gesamte Fluidum, auf dem Politik aufbaut.

      Dafür gibt es (bislang) keine so exakten Formeln, wie beim Mischen von Chemikalien ... aber relevant ist das über alle Maßen.

      Dass die Geschichte der CSU in Bayern von 1987 bis 1989 nicht gerade das Hammerthema ist ... ok. Da sind wir uns wohl so ziemlich alle einig. Mehr Flachwurzler geht wohl kaum.

      Aber wenn meine Dissertation fertig ist, wird eine neue ökonomische Theorie eine andere Antwort liefern, was die Quelle von Reichtum, Wohlstand und Entwicklung ist, als die bisherige.

      Und die wird dann auch die Definition einer physisch messbare Einheit für Makroökonomien beinhalten.

      Ich finde, dass die Wirtschaftswissenschaften nicht nur als Laberfach bezeichnet werden können, sondern die Grundlage für unser Zusammenleben behandeln. Ohne das nützt ein Dr. Ing. dann auch nicht mehr viel. Denn ohne das herrscht Anarchie, wenn man nicht aufpasst, und die Verteilung der Güter so ungleich ist, dass es knallt. usw.

      Also meine Bitte: Pauschalurteile sind ... fast immer zu pauschal.


  • 30.09.2013, 06:35 UhrAugias

    Es dürfte wohl bezeichnend sein für die Integrität der genannten Ex-Doktores, dass sich unter den vergleichsweise Wenigen ausgerechnet zwei griechischstämmige Plagiatoren befinden (Mathiopoulus und Chazimarkakis). Jedenfalls befinden sich unter den Plagiatoren keine Chinesen, Amerikaner, Franzosen et al. Das ist doch sehr merkwürdig, nicht wahr?

  • 10.03.2013, 14:51 UhrMysteryQuestion

    Mir fällt auf, dass es keinerlei Plagiate bei den Grünen oder der SPD zu geben scheint... Was ich doch sehr seltsam finde. Ist diese eine Partei die "böse Partei"? Oder ist dies eine Wahlkampftaktik? Scheinbar sind alle Plagiatsinhaber in der CDU und FDP - was mehr als unglaubwürdig ist.

    • 07.11.2013, 06:12 Uhrhdh

      Wie wäre es der Unterstellung Fakten bei zu fügen. Es bleibt Ihnen unbenommen, erst recht, wenn Sie hier mit Unterstellungen arbeiten, die Wirklichkeit ans Licht zu bringen.

      Wann können wir mit faktenbasierten Enthüllungen von Ihnen rechnen?

  • 11.02.2013, 17:26 Uhrbuerste

    jetzt kommen die Hintergründe für diese unsägliche Treibjagd heraus, aus den unwirklichen Begründungen,
    die ganz gezielt, von Anfang an,
    der Obrigkeit dieser DdR implizierte Grundlage,
    zu der neuen menschlichen Wesen, deren Genauigkeit an der DIN (Deutsche Industrie Norm) gemessen werden sollte,
    als Erweiterung zum deutschen/preußisches Verwaltungswesen -

    ("Antrag für die Bestellung eines Antragsformulars,
    für die Nichtigkeitserklärung des Durchschriftexemplars")
    im Inneren zerstört/blockiert/ruiniert hatte,

    M i n i m a l e i s m u s!

    „Untergeordnete Nebensächlichkeiten, erhalten die Gleiche Wertigkeit, wie die Hauptthemen, wodurch aber nicht die untergeordnete Nebensächlichkeiten, zu „fehlerfreie“ Hauptthemen werden,
    sonder die Hauptthemen werden zu Nebensächlichkeiten.
    Die Konzentration ist nicht mehr ausgerichtet auf das Gelingen des Ganzen, sondern auf die „Fehlerlosigkeit“ der Nebensächlichkeiten,“

    „z.B.: lösen einer Mathe Aufgabe, die winklige Ausrichtung der niedergeschriebenen Aufgabe, die Zahlenformate wie per Schreibschablone geschrieben, immer neuer Stift, damit die Strichstärke die selbe bleibt,
    erhalten die gleiche Wertigkeit,
    wie das richtige Ergebnis.“

    Dieses „gewollte“ System, war Inhalt der stalinistischen Planwirtschaftlichen dDR und sicherlich im Planwirtschaftlichen hierarchischen System meisterlich umgesetzt.
    Aber irgend etwas, muss denn doch nicht so recht funktioniert haben, denn sonst hätte sich ja die BrD 1990,
    ganz Offiziell, der fortschrittlichen DdR angeschlossen, um den dortigen Wohlstand durch diese Fehlerlose Daseinswelt auch erleben zu können?

    Also hatte eine BBM Schavan durch den Ruin des Bildungssystems ab 1991, doch Lehre gezogen, und wollte den noch Wissenschaftsbetrieb in der alten BrD,
    nicht ebensolchen besonderen Maßnahmen aussetzen,
    weshalb man nachgeholfen hat?
    (Wie bei einem BP Wullf, Westerwelle, Kachelmann u.a.) (?)

    Wählt Klein-Parteien!

    - "Frei Wähler"
    - "deutsche-nationalversammlung.de"!

  • 09.02.2013, 17:54 UhrAergerlich

    Kommt eigentlich Niemandem in den Sinn, daß hier ein politischer Vernichtungskrieg im Gange ist, der nur Politiker einer ganz bestimmten Ausrichtung betrifft? Doktorpfusch hin oder her, ich werde in jedem Fall die Profiteure derlei Machenschaften bei der nächsten Wahl unberücksichtigt lassen.

  • 26.01.2013, 17:02 UhrDerStorch

    Ein Dr.-Titel ist für die Politik ähnlich unwichtig wie ein der Abschluss zum Maurermeister, besonders, wenn er in Physik, Chemie, Medizin, Pharmazie und so weiter und so fort gemacht worden ist. Zulässig sollten normalerweise nur Volkswirte sein. Anwälte, Finanzwissenschafter … sollten nur bedingt eingesetzt werden, Betriebswirte auch nur wenig, weil diese Gruppen keinen Blick auf das Gemeinwohl haben können, da wirtschaftliches Verständnis von gar nicht (Physik …) bis sehr wenig (Betriebswirt …) vorhanden ist, gar nicht sein kann, finden sich auch Volkswirte nur schwer darin zurecht – in der volkswirtschaftlichen Gesamtmaterie. Und wenn der Dr. der Physik zulässig gemacht wird als Qualifikation, kann's auch der Baumeister machen.

    Wie mit Personen gefälschter Dr.-Titel zu verfahren ist, bleibt jedem selbst überlassen: Bleiben oder nicht bleiben (dürfen), das ist hier die Frage!

    Laut dem Buch "Die Doktormacher" sollen ohnehin bis zu 50 % der deutschen Dr.-Titel auf die eine oder andere Weise ermogelt worden sein.

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