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Kommentare zu: Wenn Politiker über Doktortitel stolpern

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16 Kommentare
  • 15.10.2012, 14:42 Uhr_i_

    Ich will den Doktortitel!
    Ernsthaft, als Dipl.-Ing. (FH) frage ich mich, ob es vor allem in der Informationstechnik und Kommunikationstechnologie (IKT) auch den umgekehrten Weg in Deutschland geben kann.
    Könnte es für eine gute Leistung auch einen ordentlichen Doktortitel (kein Doktor ehrenhalber)geben und welche Uni würde einen derartigen Weg gehen? Beispielweise könnte eine Wettbewerbsabgabe oder eine sonstige Einreichung Grundlage zur Anerkennung als Doktorarbeit heraufgestuft werden. Abschreiben ist doch oft nur möglich, wenn die Arbeiten zu lange vagabundieren. Eine Neuheit würde sich damit besser feststellen lassen. Gerade in der IKT würde ein beschleunigtes Verfahren Sinn machen und ist m.E. auch richtig, wichtig und möglich. Mich interessiert, ob sich ein derartiger Test in Deutschland machen lässt. Natürlich sollte das Thema auch geeigneten Regeln entsprechen, sowie der Doktorvater und Gutachter sind zu suchen. Meinethalben könnte oder sollte anfänglich auch die Netzgemeinde einen Neuheitsgrad bzgl. Technologie, Wirtschaft oder Wirtschaftspolitik beurteilen. So ist auch vorstellbar, dass Philosophen und Sozialpädagogen den neuen Weg begleiten, um nach den ersten Test-Doktorenden - der Gesellschaft Empfehlungen für den neuen Netz-Doktor-Standard zur Erhebung zu geben. Ich möchte meine Arbeit der Netzgemeinde zur Verfügung stellen und bin überzeugt, dass die Arbeit für den Zweck geeignet ist. Was meint Ihr, wo sollte ich die Arbeit einreichen?

    Dresden, DDS

    • 26.01.2013, 17:08 UhrAdebar

      Ich möchte, ich möchte, ich will … Nichts, bin ich immer schon gewesen! Und sehe ich hinaus ins Universum, erkenne ich meine Winzigkeit, und dass ich auch mit tausend Doktoren ein unwichtiges, dafür eingebildetes Nichts bleiben werde. (Ein doktorloser Kleinunternehmer mit 53 Angestellten)

      PS: Aber Arbeit könnten Sie bei uns bekommen.

    • 30.09.2013, 05:37 Uhrskyjellyfetty

      Super Kommentar!
      Sehr gelacht.
      Ich denke die Attraktivität des Doktortitels hat unter der Geltungs-und Abgrenzungssucht einer selbst ernannten Elite zu Recht sehr gelitten.Gut so.


  • 15.01.2013, 14:18 UhrAnna

    Seit es das Internet gibt, ist es schon sehr schwer seinen Doktortitel zu verteidigen. M.E. haben zu 75 % ein schlechtes Gewissen. Es kommt aber nicht an die Öffentlichkeit - nur, wenn man in der Politik einen Posten belegt und die Person interessant wird für die Plagiatjäger.

  • 26.01.2013, 17:02 UhrDerStorch

    Ein Dr.-Titel ist für die Politik ähnlich unwichtig wie ein der Abschluss zum Maurermeister, besonders, wenn er in Physik, Chemie, Medizin, Pharmazie und so weiter und so fort gemacht worden ist. Zulässig sollten normalerweise nur Volkswirte sein. Anwälte, Finanzwissenschafter … sollten nur bedingt eingesetzt werden, Betriebswirte auch nur wenig, weil diese Gruppen keinen Blick auf das Gemeinwohl haben können, da wirtschaftliches Verständnis von gar nicht (Physik …) bis sehr wenig (Betriebswirt …) vorhanden ist, gar nicht sein kann, finden sich auch Volkswirte nur schwer darin zurecht – in der volkswirtschaftlichen Gesamtmaterie. Und wenn der Dr. der Physik zulässig gemacht wird als Qualifikation, kann's auch der Baumeister machen.

    Wie mit Personen gefälschter Dr.-Titel zu verfahren ist, bleibt jedem selbst überlassen: Bleiben oder nicht bleiben (dürfen), das ist hier die Frage!

    Laut dem Buch "Die Doktormacher" sollen ohnehin bis zu 50 % der deutschen Dr.-Titel auf die eine oder andere Weise ermogelt worden sein.

  • 26.01.2013, 20:46 UhrUhu

    Alles Wichtigtuer aus dem schwarz- gelben Lager.

  • 09.02.2013, 17:54 UhrAergerlich

    Kommt eigentlich Niemandem in den Sinn, daß hier ein politischer Vernichtungskrieg im Gange ist, der nur Politiker einer ganz bestimmten Ausrichtung betrifft? Doktorpfusch hin oder her, ich werde in jedem Fall die Profiteure derlei Machenschaften bei der nächsten Wahl unberücksichtigt lassen.

  • 11.02.2013, 17:26 Uhrbuerste

    jetzt kommen die Hintergründe für diese unsägliche Treibjagd heraus, aus den unwirklichen Begründungen,
    die ganz gezielt, von Anfang an,
    der Obrigkeit dieser DdR implizierte Grundlage,
    zu der neuen menschlichen Wesen, deren Genauigkeit an der DIN (Deutsche Industrie Norm) gemessen werden sollte,
    als Erweiterung zum deutschen/preußisches Verwaltungswesen -

    ("Antrag für die Bestellung eines Antragsformulars,
    für die Nichtigkeitserklärung des Durchschriftexemplars")
    im Inneren zerstört/blockiert/ruiniert hatte,

    M i n i m a l e i s m u s!

    „Untergeordnete Nebensächlichkeiten, erhalten die Gleiche Wertigkeit, wie die Hauptthemen, wodurch aber nicht die untergeordnete Nebensächlichkeiten, zu „fehlerfreie“ Hauptthemen werden,
    sonder die Hauptthemen werden zu Nebensächlichkeiten.
    Die Konzentration ist nicht mehr ausgerichtet auf das Gelingen des Ganzen, sondern auf die „Fehlerlosigkeit“ der Nebensächlichkeiten,“

    „z.B.: lösen einer Mathe Aufgabe, die winklige Ausrichtung der niedergeschriebenen Aufgabe, die Zahlenformate wie per Schreibschablone geschrieben, immer neuer Stift, damit die Strichstärke die selbe bleibt,
    erhalten die gleiche Wertigkeit,
    wie das richtige Ergebnis.“

    Dieses „gewollte“ System, war Inhalt der stalinistischen Planwirtschaftlichen dDR und sicherlich im Planwirtschaftlichen hierarchischen System meisterlich umgesetzt.
    Aber irgend etwas, muss denn doch nicht so recht funktioniert haben, denn sonst hätte sich ja die BrD 1990,
    ganz Offiziell, der fortschrittlichen DdR angeschlossen, um den dortigen Wohlstand durch diese Fehlerlose Daseinswelt auch erleben zu können?

    Also hatte eine BBM Schavan durch den Ruin des Bildungssystems ab 1991, doch Lehre gezogen, und wollte den noch Wissenschaftsbetrieb in der alten BrD,
    nicht ebensolchen besonderen Maßnahmen aussetzen,
    weshalb man nachgeholfen hat?
    (Wie bei einem BP Wullf, Westerwelle, Kachelmann u.a.) (?)

    Wählt Klein-Parteien!

    - "Frei Wähler"
    - "deutsche-nationalversammlung.de"!

  • 10.03.2013, 14:51 UhrMysteryQuestion

    Mir fällt auf, dass es keinerlei Plagiate bei den Grünen oder der SPD zu geben scheint... Was ich doch sehr seltsam finde. Ist diese eine Partei die "böse Partei"? Oder ist dies eine Wahlkampftaktik? Scheinbar sind alle Plagiatsinhaber in der CDU und FDP - was mehr als unglaubwürdig ist.

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