Plagiats-Vorwürfe: Merkel und Schavan treten um 14 Uhr vor die Presse

Plagiats-Vorwürfe: Merkel und Schavan treten um 14 Uhr vor die Presse

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Über mehr als ein Jahrzehnt haben beide Politikerinnen eng miteinander gearbeitet: Bundesbildungsministerin Annette Schavan und Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Die Bundeskanzlerin und die Bildungsministerin haben sich untereinander ausgesprochen, das politische Schicksal von Schavan scheint damit entschieden. In den vergangenen Tagen war über ihr Rücktritt spekuliert worden.

Die politische Zukunft von Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) ist offenbar entschieden. Das Bundespresseamt kündigte für Samstagnachmittag (14.00) Statements von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Schavan im Kanzleramt in Berlin an. In den vergangenen Tagen war über einen Rücktritt Schavans spekuliert worden, nachdem ihr die Universität Düsseldorf wegen „vorsätzlicher Täuschung“ in ihrer Promotionsarbeit den Doktortitel entzogen hatte.

Merkel hatte Schavan anschließend über ihren Regierungssprecher Steffen Seibert erneut ihr „volles Vertrauen“ ausgesprochen. Allerdings hatte kein Regierungsmitglied ausdrücklich ein Bekenntnis zum Verbleib Schavans im Ministeramt abgegeben. Schavan gilt als enge Vertraute Merkels. Die Opposition hatte nach dem Verlust des Doktortitels den Rücktritt der 57-Jährigen verlangt.

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