Planung: Londoner Olympia-Macher wollen auch Olympia in Deutschland organisieren

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Die Olympischen Ringe leuchten in Berlin am Olympiastadion.

von Henning Krumrey

Die Macher der Olympischen Spiele in London wollen auch einer deutschen Bewerbung zum Erfolg verhelfen.

Der Wirtschaftsprüfungskonzern KPMG, das weltweit tätige Planungsbüro Arup und die Personalberatung Odgers Berndtson haben sich gemeinsam mit der deutschen Kommunikationsagentur Menschen für Medien angeboten, nach der nationalen Entscheidung für Berlin oder Hamburg die nationale Organisationsgesellschaft aufzubauen. Das berichtet die WirtschaftsWoche in ihrer aktuellen Ausgabe.

„Für die erfolgreiche Planung und Durchführung von Olympischen Spielen ist eine professionelle Mannschaftsaufstellung im Management unabdingbar,“ sagt Ewald Manz, Partner und Mitglied der Global Sports Practice bei Odgers Berndtson, der WirtschaftsWoche. Sein Haus würde die Führungsstruktur entwerfen und das Spitzenpersonal suchen. Regionale und politische Sonderwünsche ließen sich so neutralisieren.

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Leuchtturm für Nachhaltigkeit

Die Berater von KPMG wollen sich vor allem um Geldbeschaffung, Budgetkontrolle und rechtliche Fragen kümmern. „Deutschland kann beweisen, dass es Großprojekte wie die Olympischen und Paralympischen Spiele nachhaltig finanzieren und fristgerecht umsetzen kann“, wirbt Mathias Oberndörfer, Bereichsvorstand Öffentlicher Sektor von KPMG. „Die Olympischen und Paralympischen Spiele sollen für die Ausrichterstadt zu einem Leuchtturm für Nachhaltigkeit, digitale Innovation und aktive Bürgergesellschaft werden.“

Deutsche Olympia-Kandidatur 2024 Hamburg will die Spiele mehr als Berlin

Kein Endergebnis, aber doch eine Vorentscheidung: Die Begeisterung für Olympia ist in der Hansestadt höher als in Berlin. Das könnte den Ausschlag geben für eine Kür der Hamburger Bewerbung für die Spiele 2024.

Laut einer repräsentativen Umfrage liegt Hamburg derzeit vorn. Der Abstand ist aber nicht so groß, dass Berlin bereits vor der Entscheidung kommende Woche einen Rückzieher machen müsste. Quelle: dpa

Drei der Partner waren schon bei den Olympischen Spielen in London an zentraler Stelle eingebunden. So hat das Planungsbüro Arup, dessen Aufstieg mit seiner Beteiligung am Bau des Opernhauses in Sydney und des Centre Pompidou in Paris begann, an der Realisierung des Pekinger Olympiastadions „Nest“ und der Londoner Sportstätten mitgewirkt. Odgers Berndtson hat nach Peking und London auch für Rio 2016 die Schlüsselpositionen besetzt und die Organisatoren der Winterspiele in Sotchi und Calgary beraten. KPMG hat Sydney und London, Organisationen und Unternehmen sowohl in der Bewerbungsphase als auch bei der Durchführung der Spiele unterstützt.

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