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Politischer Aschermittwoch: Seehofer geht nicht aufs Ganze - wegen Wulff

Quelle: Handelsblatt Online

Die Wulff-Affäre und die Eurokrise: Für den Politischen Aschermittwoch hat die politische Elite wieder bissige Kommentare bereit. Nur einer will sich zurückhalten. Und, übrigens: Bei der SPD gibt es noch genügend Plätze.

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) beim Politischen Aschermittwoch letztes Jahr. Quelle: dapd
Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) beim Politischen Aschermittwoch letztes Jahr. Quelle: dapd

München/DemminBeim politischen Aschermittwoch liefern sich die Spitzen aller Parteien heute wieder heftige Redeschlachten. Schwerpunkt des traditionellen Politspektakels, zu dem tausende Parteianhänger erwartet werden, ist wie jedes Jahr Bayern.

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Bei der CSU in Passau spricht Ministerpräsident Horst Seehofer. Weil er nach dem Rücktritt von Christian Wulff kommissarisch die Amtsgeschäfte des Bundespräsidenten übernommen hat, will der Parteivorsitzende sich verbal aber zurückhalten.

Im SPD-Bierzelt in Vilshofen geht Parteichef Sigmar Gabriel in die Bütt. Bei der FDP in Dingolfing und bei den Grünen in Landshut haben sich mit Philipp Rösler und Claudia Roth ebenfalls die jeweiligen Bundesvorsitzenden angesagt.

Die Linke bietet Bundestagsfraktionschef Gregor Gysi im bayerischen Tiefenbach auf. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) tritt am Nachmittag in Demmin in Mecklenburg-Vorpommern auf.

Auch im Saarland, wo die Parteien rund einen Monat vor der Landtagswahl die heiße Phase des Wahlkampfs einläuten, wird Bundesprominenz erwartet. Themen zum Draufhauen auf den politischen Gegner gibt es reichlich.

Die Euro-Krise dürfte bei den bierseligen Politveranstaltungen ebenso eine Rolle spielen wie die Affäre um Ex-Bundespräsident Christian Wulff und der Koalitionskrach bei der Kür seines Nachfolgekandidaten Joachim Gauck.

CSU und SPD rechnen bei ihren Veranstaltungen in Bayern mit einem Rekordandrang. Nach Angaben der CSU ist die Dreiländerhalle in Passau schon seit vergangener Woche überbucht - dort gibt es laut Eigentümer 3600 Sitzplätze oder 7000 Stehplätze.

Die Sozialdemokraten, die es zuletzt nicht einmal mehr geschafft hatten, die 600 Plätze in ihrem Stammlokal in der Vilshofener Altstadt zu füllen, haben ein riesiges Bierzelt aufbauen lassen. Es hat 3500 Plätze.

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