Preisträger: Die Sieger des Wettbewerbs

Preisträger: Die Sieger des Wettbewerbs

Der Initiativpreis Aus- und Weiterbildung von Otto-Wolff-Stiftung, DIHK und WirtschaftsWoche wird seit 1993 verliehen und ist damit der in Deutschland traditionsreichste Bildungspreis.

Die Initiatoren würdigen die hervorragende und beispielhafte Leistung vieler Unternehmen bei der Qualifizierung ihres Nachwuchses. In diesem Jahr bewarben sich rund 70 Unternehmen um die gläserne Pyramide. Hier die drei Sieger mit ihren Projekten:

Elektroniker plus Abi

Telekom und das Berliner Oberstufenzentrum Informations- und Medizintechnik bieten einen Kombipack an: In vier Jahren können Schüler nach der zehnten Klasse eine Ausbildung zum IT-Systemelektroniker absolvieren und zusätzlich noch das Abitur machen.

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Während des ersten und zweiten Ausbildungsjahres durchlaufen die Azubis die Klassenstufe elf und im dritten Jahr die Klasse zwölf. Am Ende des dritten Ausbildungsjahres legen sie die Abschlussprüfung ab. Danach können sie sich auf das Abitur konzentrieren. Lernprozessbegleiter, wie die Ausbilder bei der Telekom genannt werden, helfen dabei, den dichten Unterrichts- und Ausbildungsstoff effizient zu verarbeiten. Ersparnis für die jungen Leute: zwei Jahre.

Trainees für Kleinunternehmen

Manche Kleinunternehmen würden gerne von den Hochschulen eigenes Führungspersonal rekrutieren, doch die wenigsten können ein entsprechendes Traineeprogramm selbst stemmen. Das Seminarzentrum Göttingen, selbst ein mittelständisches Unternehmen, hat einen Weg gefunden, dieses Problem zu lösen. Es bietet an den Uni-Standorten Göttingen, Berlin und Hannover maßgeschneiderte Programme einschließlich eines Auswahlverfahrens an. Seit 1998 wurden mehr als 300 Traineepartnerschaften mit mehr als 150 Kleinunternehmen geschlossen. Die Programme laufen über 12 bis 15 Monate und sind modular aufgebaut.

Module für den Pool

Der Europa-Park in Rust hat sich neben seinem Kerngeschäft als Vergnügungspark zu einem beliebten Tagungsort mit mehr als 1400 Veranstaltungen pro Jahr entwickelt. Um die saisonalen Schwankungen auszugleichen, hat das Unternehmen zur Unterstützung der festen Servicekräfte einen Pool von 200 Aushilfen gebildet. Von Sekretärinnen bis Rechtsanwälten reicht das Spektrum derer, die während der Spitzenzeiten gern etwas hinzuverdienen wollen. Um die Personalreserve für die unterschiedlichsten Einsätze zu qualifizieren, wurde ein dreistufiges Trainingsprogramm mit jeweils vier bis fünf Bausteinen entwickelt. In den abendlichen Schulungen lernen die Aushelfer ein breites Spektrum vom Dekorieren übers Bedienen bis zur Weinkunde und zum Umgang mit schwierigen Kunden.

Weitere Informationen zu Preisträgern und Initiativen unter www.initiativpreis.de

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