ProAsyl-Studie: Jeder zweite Asylbewerber landet in Gemeinschaftsunterkunft

exklusivProAsyl-Studie: Jeder zweite Asylbewerber landet in Gemeinschaftsunterkunft

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Asylbewerberunterkunft in Tübingen.

von Konrad Fischer

Je mehr Asylbewerber kommen, desto schlechter werden sie untergebracht. Das ergibt sich aus einer Studie der Hilfsorganisation Pro Asyl, die der WirtschaftsWoche vorliegt.

Das ergibt sich aus einer Studie der Hilfsorganisation Pro Asyl, die der WirtschaftsWoche vorliegt. Demnach ist der Anteil von Asylbewerbern, die in Einzelwohnungen leben, zuletzt rapide gesunken. 2007 lag er noch bei 66,1 Prozent, 2012 nur noch bei 55,7 Prozent. Immer mehr Menschen müssen somit in Gemeinschaftsunterkünften ausharren. Die Studie zeigt zudem, dass sich die Wohnungsquote zwischen den Bundesländern stark unterscheidet: So konnten in Rheinland-Pfalz knapp 92 Prozent der Asylbewerber in Wohnungen untergebracht werden, in Sachsen waren es nur 29 Prozent.

Auch an anderer Stelle im System knirscht es. So benötigt das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, das die Asylverfahren bearbeitet, erneut mehr Personal. Erst im Frühjahr hatte der Bund 300 neue Stellen genehmigt, jetzt fordert Präsident Manfred Schmidt: „Wir brauchen nächstes Jahr noch mal mehr Personal. Dies wird auch Gegenstand der Haushaltsverhandlungen sein.“

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