Rente in Deutschland: Größte Rentenerhöhung seit mehr als 20 Jahren

Rente in Deutschland: Größte Rentenerhöhung seit mehr als 20 Jahren

, aktualisiert 21. März 2016, 16:47 Uhr
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Harte Musik für harte Kerle: Oldie-Chor gibt Konzert im Knast - in "ROCK STATT RENTE!" am 25. August um 22.15 Uhr in SAT.1 Ein Rentner-Leben in Rosarot: In der dritten Folge von "ROCK STATT RENTE! Das Beste kommt zum Schluss" am Mittwoch, 25. August, um 22.15 Uhr in SAT.1 besucht der Oldie-Chor die Berliner Schwulenparade. Gespannt stürzen sich die rüstigen Rentner in das bunte Treiben. "Wieder nur Polizei, nichts Nacktes!" Doris Kübler (85) ist enttäuscht. Doch schon bald ist der Chor umringt von exotischen Drag-Queens. Wilhelm Tromm reagiert entzückt: "So viele schöne Frauen in Verkleidung, einfach wunderbar!" Ein weiteres Highlight erlebt der 95-Jährige im Anschluss an den CSD: Gemeinsam mit Chor-Kumpane Alois Beck (72) erfüllt sich Wilhelm einen Herzenswunsch: eine Fahrt an die Ostsee - im Oldtimer. "ROCK STATT RENTE! Das Beste kommt zum Schluss" Motiv: Wilhelm und Alois an der Ostsee Foto: © SAT.1 Dieses Bild darf bis Ende August 2010 honorarfrei fuer redaktionelle Zwecke und nur im Rahmen der Programmankuendigung verwendet werden. Spaetere Veroeffentlichungen sind nur nach Ruecksprache und ausdruecklicher Genehmigung der ProSiebenSat1 TV Deutschland GmbH moeglich. Verwendung nur mit vollstaendigem Copyrightvermerk. Das Foto darf nicht veraendert, bearbeitet und nur im Ganzen verwendet werden. Es darf nicht archiviert werden. Es darf nicht an Dritte weitergeleitet werden. Bei Fragen: 089/9507-1167. Voraussetzung fuer die Verwendung dieser Programmdaten ist die Zustimmung zu den Allgemeinen Geschaeftsbedingungen der Presselounges der Sender der ProSiebenSat.1 Media AG.

Quelle:Handelsblatt Online

Um 4,25 Prozent sollen die Renten im Westen steigen, um 5,95 Prozent im Osten. Das kündigt Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles an. Was die Gründe für das üppige Rentenplus zum 1. Juli sind.

BerlinDie Bezüge der 20,6 Millionen Rentner in Deutschland steigen zum 1. Juli so stark wie seit mehr als zwei Jahrzehnten nicht mehr. Im Westen würden die Renten um 4,25 Prozent und im Osten um 5,95 Prozent erhöht, teilte Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles am Montag in Berlin mit. Die Rentner profitierten unmittelbar von der guten Lage auf dem Arbeitsmarkt, dem Wachstum der Wirtschaft und steigenden Löhnen, sagte die SPD-Politikerin. Insgesamt handelt es sich um das stärkste Plus seit 23 Jahren. Im Jahr 1993 waren die Renten im Westen um 4,36 Prozent und in Ostdeutschland um 5,55 Prozent gestiegen.

Bezahlt wird die Rentenanhebung aus den Kassen der Rentenversicherung. Der Bundeshaushalt wird nicht belastet. Nahles unterstrich, die Erhöhung habe keine Auswirkung auf den Beitragssatz für Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Dieser bleibe in den kommenden Jahren stabil bei 18,7 Prozent des Bruttolohns.

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Nach Angaben des Ministeriums beträgt die für die Rentenanpassung relevante Lohnsteigerung 3,78 Prozent in den alten und 5,48 Prozent in den neuen Ländern. Diese basieren auf den vom Statistischen Bundesamt gemeldeten Daten nach den volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen. Hinzu kommt neben diversen Berechnungsfaktoren ein Statistikeffekt, der 2015 die Rentenerhöhung verringert hatte und nun für ein zusätzliches Plus von etwa einem Prozent sorgt.

Der CDU-Rentenexperte Peter Weiß sagte, wirtschaftlich erfolgreiche Zeiten seien auch erfolgreiche Zeiten für die Rentner. Die noch stärkere Anhebung der Renten in den neuen Bundesländern führe zur weiteren Angleichung der Renten in Ost und West. Laut Arbeitsministerium beträgt der Rentenwert Ost jetzt 94,1 Prozent des Westwertes. Bisher waren es 92,6 Prozent.

Quelle:  Handelsblatt Online
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