Rente: Reserve der Rentenversicherung bei 32,6 Milliarden Euro

Rente: Reserve der Rentenversicherung bei 32,6 Milliarden Euro

Die Rentenfinanzen sind stabil - und damit auch der Beitragssatz. Doch schon heute ist bereits absehbar, dass die Reserve der Rentenversicherung immer weiter aufgebraucht wird.

Die Rücklage der gesetzlichen Rentenversicherung ist seit Ende vergangenen Jahres um rund 1,5 auf 32,6 Milliarden Euro gesunken.

Das geht nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in Berlin aus den jüngsten Daten der Deutschen Rentenversicherung hervor. Damit bleiben die Rentenfinanzen derzeit weiter stabil.

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Ende April entsprach die Rücklage 1,62 Monatsausgaben der Rentenversicherung. Gegenüber dem Vormonat stieg die sogenannte Nachhaltigkeitsrücklage leicht an. Ende März betrug die Rücklage noch 32,2 Milliarden Euro. Ende 2014 hatte die Rentenkasse noch eine Rekordreserve von mehr als 35 Milliarden Euro.

Angst und Vorfreude beim Ruhestand

  • Der AXA Deutschland-Report

    Die Ergebnisse stammen aus dem AXA Deutschland-Report 2016. Für den Report wurden im März 2016 3.324 Interviews mit je circa 100 Erwerbstätigen und 100 Ruheständlern pro Bundesland geführt. Der Report stellt eine bundesweite Gesamtauswertung der Einstellungen und Verhaltensweisen bei der Ruhestandsplanung und dem Ruhestandsmanagement dar.

    Dieser Auszug zeigt, worum sich die Deutschen im Hinblick auf den Ruhestand sorgen und worauf sie sich freuen.

  • Ruhestandssorgen - Verarmung

    32 Prozent der Erwerbstätigen und 27 Prozent der Ruheständler befürchten eine Verarmung im Hinblick auf ihren Ruhestand.

  • Ruhestandssorgen - Deutschland verliert Stabilität

    30 Prozent der Erwerbstätigen und 34 Prozent der Ruheständler bereitet ein Verlust der Stabilität Deutschlands Sorgen.

  • Ruhestandssorgen - Rentenkürzungen

    Die Sorge um Rentenkürzungen beschäftigt 34 Prozent der Erwerbstätigen und 36 Prozent der Ruheständler.

  • Ruhestandssorgen - Erkrankungen

    Am meisten sorgen sich die Befragten um die Gesundheit. 59 Prozent der Erwerbstätigen und Ruheständler gaben an, dass Erkrankungen ihnen große Sorgen im Hinblick auf ihren Ruhestand bereiten.

  • Ruhestandsfreuden - Reisen

    22 Prozent der Ruheständler und 36 Prozent der Erwerbstätigen freuen sich darüber bzw. darauf, im Ruhestand viel zu verreisen.

  • Ruhestandsfreuden - "sich nicht mehr beweisen müssen"

    Hier zeigt sich ein deutlicher Unterschied zwischen Ruheständlern und Erwerbstätigen. 43 Prozent der Ruheständler und nur 21 Prozent der Erwerbstätigen freuen sich darüber bzw. darauf, sich im Ruhestand nicht mehr beweisen zu müssen.

  • Ruhestandsfreuden - Zeit haben

    "Mehr Zeit zur Verfügung haben" ist für 56 Prozent der Ruheständler und 60 Prozent der Erwerbstätigen eine Ruhestandsfreude.

  • Ruhestandsfreuden - "zu machen, was man will"

    Einfach mal "zu machen, was man will" ist für die Befragten die größte Freude im Ruhestand. 64 Prozent der Ruheständler und 55 Prozent der Erwerbstätigen freuen sich darüber bzw. darauf.

Nach Angaben der Rentenversicherung ist die Entwicklung seit Anfang des Jahres auf saisonale Effekte zurückzuführen. Auch strukturelle Leistungsausweitungen hätten sich ausgewirkt, hieß es in Bezug auf die Mütterrente und die abschlagsfreie Rente mit 63. „Trotz der rückläufigen Nachhaltigkeitsrücklage kann der Beitragssatz nach den Vorausberechnungen bis 2020 stabil bleiben“, so die Rentenversicherung weiter. Er beträgt 18,7 Prozent.

Nach offizieller Schätzung wird die Nachhaltigkeitsrücklage kontinuierlich abschmelzen. Sie dürfte zum Ende des Jahrzehnts ihre gesetzliche Untergrenze von 0,2 Monatsausgaben erreicht haben. Deshalb muss der Beitragssatz 2021 voraussichtlich steigen. Laut jüngstem Rentenversicherungsbericht soll er über 20,4 Prozent im Jahr 2025 bis auf 21,5 Prozent im Jahr 2029 steigen.

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