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Renten: Loch in der Rentenkasse

Bundessozialministerin Ursula von der Leyen (CDU) braucht weitere 440 Millionen Euro für Versorgungsansprüche aus DDR-Zeiten.

Das geht aus einer Unterrichtung des Bundesfinanzministeriums an den Haushaltsausschuss des Bundestages hervor, die der WirtschaftsWoche vorliegt. Aufgrund eines „Programmfehlers im Berechnungsprogramm“ der Rentenversicherung werden 302 Millionen Euro zusätzlich fällig.

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Weitere Kosten entstehen aus der Umsetzung eines Urteils des Bundessozialgerichtes.

Bisher waren für den Posten 2,7 Milliarden Euro vorgesehen. Die Auszahlungen an die Rentner waren aber korrekt, versicherte das Bundesarbeitsministerium.

5 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 20.09.2011, 23:05 UhrAnonymer Benutzer: 08hacki

    Eine zweckgebundene gesetzliche RV muss her, in die alle einzahlen, ohne beitragsbemessungsgrenze und ohne jeglichen Sonderstatus für beamte und Politiker-innen.

    Steuersubventionierte Altersvorsoge darf es nicht geben.

    Wer das umsetzt wird keine Löcher mehr finden sondern kann die beiträge der Versicherten senken, die Öko Steuer abschaffen und ggf. auch noch den Soli über bord werfen.

    Das entstandene Dilemma der Wiedervereinigung anheften, ist eine Unverschämtheit und Frau v.d. Leyen sollte sich mal fragen, wer mit wessen Hilfe die, man höre und staune es gab sie wirklich, die noch intakten Ostbanken unter den Nagel gerissen hat.

  • 20.09.2011, 10:42 UhrAnonymer Benutzer: WiWoWast

    Der begriff berechnungsfehler weist schon mal die Unfähigkeit der Verantwortlichen auf. Aber es ist noch schlimmer: Die Solidaritätsabgaben wurden uns als beitrag für die Wiedervereinigung aufs Auge gedrückt und verschwinden stattdessen im allgemeinen Haushalt. Dass sich die beitragszahler betrogen fühlen, ist kein Wunder.

  • 18.09.2011, 22:53 UhrAnonymer Benutzer: Robert

    Plötzlich entsteht unerwartete und ungeplant ein Loch in der Rentenkasse. Welche desolate und unprofessionelle Regierung haben wir im Amt?

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