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Rentenversicherungsbericht: Rentenkasse nimmt Kurs auf Rekordhoch

31 Milliarden Euro - dieses Rekordhoch werden die Rücklagen der deutschen Rentenkasse Ende des Jahres voraussichtlich erreichen. Zudem können die Rentner 2014 im Osten wie im Westen mit gut zwei Prozent mehr Geld rechnen.

Laut den aktuellen Zahlen der Deutschen Rentenversicherung, können sich Männer in Nordrhein-Westfalen mit 1155 Euro Euro über die höchste Durchschnittsrente freuen.

Demnach bekommen männliche Rentner:

in Baden-Württemberg durchschnittlich 1110 Euro pro Monat

in Bayern durchschnittlich 1033 Euro pro Monat

in Berlin (West) durchschnittlich 1004 Euro pro Monat

in Berlin (Ost) durchschnittlich 1153 Euro pro Monat

in Brandenburg durchschnittlich 1073 Euro pro Monat

in Bremen durchschnittlich 1070 Euro pro Monat

in Hamburg durchschnittlich 1096 Euro pro Monat

in Hessen durchschnittlich 1099 Euro pro Monat

in Mecklenburg-Vorpommern durchschnittlich 1038 Euro pro Monat

in Niedersachsen durchschnittlich 1067 Euro pro Monat

in Nordrhein-Westfalen durchschnittlich 1155 Euro pro Monat

im Saarland durchschnittlich 1158 Euro pro Monat

in Sachsen-Anhalt durchschnittlich 1063 Euro pro Monat

in Sachsen durchschnittlich 1082 Euro pro Monat

in Schleswig-Holstein durchschnittlich 1061 Euro pro Monat

in Thüringen durchschnittlich 1055 Euro pro Monat

Bild: AP

Die rund 20 Millionen Rentner in Deutschland können nach ersten Berechnungen der Bundesregierung 2014 mit gut zwei Prozent mehr Geld rechnen. In dem am Mittwoch vom Kabinett verabschiedeten Rentenversicherungsbericht geht die Regierung davon aus, dass die Renten zum 01. Juli 2014 im Westen Deutschlands um 2,13 Prozent und im Osten um 2,25 Prozent zunehmen könnten. Festgelegt wird die Höhe im März. Entscheidend dafür ist, wie stark die Löhne in diesem Jahr steigen. Zum 01. Juli 2013 waren die Renten im Westen um 0,25 Prozent und im Osten um 3,29 Prozent angehoben worden.

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Die Rücklagen der Rentenkasse werden dem Bericht zufolge Ende 2013 voraussichtlich ein Rekordhoch von 31 Milliarden Euro erreichen. "Die Rentenkasse steht so gut da wie schon lange nicht mehr", sagte der Vorsitzende der Arbeitnehmergruppe und Berichterstatter für die Gesetzliche Rentenversicherung der CDU/CSU- Bundestagsfraktion, Peter Weiß. "Dieses Ergebnis für 2013 ist umso bemerkenswerter, wenn man berücksichtigt, dass die Beitragssenkung Anfang 2013 um 0,7 Prozentpunkte in diesem Jahr zu zusätzlichen Mindereinnahmen in den Rentenkassen von 8,3 Milliarden Euro geführt hat. Nur durch den extrem starken Anstieg der beitragspflichtigen Löhne und Gehälter in den ersten drei Quartalen konnten diese Mindereinnahmen kompensiert und sogar weitere Rücklagen gebildet werden."

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Dem Bericht zufolge müsste der Beitragssatz für 2014 von 18,9 auf 18,3 Prozent gesenkt werden, was einer Entlastung von Arbeitnehmern und Arbeitgeber von sechs Milliarden Euro entspräche. Allerdings wollen Union und SPD auf die gesetzlich vorgeschriebene Senkung verzichten, um die Ausgaben für eine höhere Mütterrente, höhere Erwerbsminderungsrenten und eine Aufstockung der Renten von Geringverdienern zu finanzieren.

Die in den Koalitionsverhandlungen diskutierten neuen Ausgabenvorhaben der Rentenversicherung wie auch der voraussichtliche Verzicht auf eine Beitragssenkung im kommenden Jahr haben noch keinen Einfluss auf die Rentenerhöhung 2014.

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