Revision zurückgezogen: Freispruch von Christian Wulff ist rechtskräftig

Revision zurückgezogen: Freispruch von Christian Wulff ist rechtskräftig

, aktualisiert 13. Juni 2014, 08:47 Uhr
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Christian Wulff kann sich über die Bestätigung seines Freispruchs freuen.

Christian Wulff muss nicht erneut vor Gericht. Die Staatsanwaltschaft Hannover hat ihren Revisionsantrag zurückgezogen. Die Erfolgsaussichten seien gering gewesen, heißt es in der Begründung.

Der frühere Bundespräsident Christian Wulff muss nicht wieder vor Gericht. Sein Freispruch vom Vorwurf der Vorteilsannahme ist rechtskräftig. Die Staatsanwaltschaft Hannover zog ihren Antrag auf Revision zurück, wie sie am Freitag mitteilte.

Das Landgericht Hannover hatte Wulff Ende Februar freigesprochen. Der Beginn der Ermittlungen führte Anfang 2012 zu seinem Rücktritt als Bundespräsident. Die Staatsanwaltschaft legte dem 54-Jährigen zur Last, als niedersächsischer Ministerpräsident Vorteile vom befreundeten Filmproduzenten David Groenewold angenommen zu haben. Groenewold hatte Wulff und seine Frau Bettina 2008 zu einem Oktoberfestbesuch eingeladen, Wulff warb später für eines von Groenewolds Filmprojekten bei Siemens.

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Die Anklagebehörde prüfte die 76 Seiten lange Urteilsbegründung über einen Monat lang ausführlich. Letztlich kam sie dabei zu dem Schluss, dass ihr kurz nach dem Freispruch vorsorglich gestellter Antrag auf Revision wahrscheinlich keine Erfolgsaussicht haben würde.

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