Rundfunkrätin Verpoorten: Denken lohnt sich

Rundfunkrätin Verpoorten: "Den nächsten Volksaufstand organisiere ich mit"

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Denken lohnt sich

Die ProSiebenSat.1 Group hat das Jahr 2010 erfolgreich abgeschlossen. Anfang März veröffentlichte das Unternehmen ein Umsatzplus. Neben Lizenzprogrammen und Stefan Raab-Events trugen unter anderem deutsche Produktionen wie „Die perfekte Minute“, „Danni Lowinski“, „Säulen der Erde" oder „Galileo“ bei, meldet das Unternehmen. Allerdings schneiden Sat.1 und ProSieben mit lediglich zwei erfolgreichen Formaten ziemlich mau ab. Wir zeigen Ihnen die erfolgreichsten TV-Formate im Zeitraum August 2010 bis Ende Januar 2011.

Foto: dpa

Quelle: Kress Report

Und beim Programmangebot selbst schlagen doch ebenfalls viele die Hände über dem Kopf zusammen. Es werden unter anderem riesige Summen für Champions League Rechte ausgegeben.

Das stimmt. Auch hier müssen die Kontrollinstanzen viel stärker greifen. Es geht nicht, dass Rundfunkräte erst nach der Unterzeichnung derartiger Verträge informiert werden. Privatwirtschaftliche Einrichtungen haben auch ständig Controller oder Berater im Haus, das muss es bei den Öffentlich-Rechtlichen auch geben. Inhaltlich müssen die Sender endlich wieder Qualität produzieren und sich von der Quote lösen. Sie müssen innovativer sein und experimenteller. Es kann doch nicht sein, dass erst jemand von den Privaten kommen muss, um den Song Contest neu zu beleben. Da kann man auch mal selber denken.

„hart aber fair“ mit Moderator Frank Plasberg

Das WDR-Urgestein hat mit seiner seit 2001 laufenden Talkshow eine feste Fangemeinde. Nur acht Prozent der im Auftrag des „Focus“ vom Meinungsforschungsinstitut Emnid befragten Deutschen würden auf Plasberg verzichten wollen. Dafür setzt sich sein montäglicher Talk durch kurze Einspielfilme, die Zuschaueranwältin Brigitte Büscher und den unaufgeregten Stil von Plasberg auch zu deutlich ab.

Bild: dpa/picture alliance
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Dennoch ist die Stimmung in der Bevölkerung in Bezug auf GEZ und Strukturen der öffentlich-rechtlichen Sender extrem negativ. Man kann dem System zudem nicht entrinnen. Glauben Sie ernsthaft, dass das funktionieren wird?

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Wenn Sendungen gut gemacht sind, dann funktioniert es. Das zeigen Beispiele wie die Heute-Show oder ZDF History „Die Geschichte der Deutschen“. Da macht dann selbst schwere Kost Spaß. Das würdigen auch die Beitragszahler.

37 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 24.12.2013, 18:42 UhrderWestfale

    Die öffentlich-"rechtlichen" Fernsehanstalten in Deutschland haben sich über ihre Pressefreiheit, sprich Manipulationsfreiheit, zu einem Machtfaktor entwickelt, der ihnen nicht zusteht. Niemand traut sich, Journalisten etwas abzuschlagen. Das Auftreten der Fernsehjournalisten ist oft dreist und anmaßend. Sie haben die Macht, Menschen und Organisationen zu vernichten und nutzen sie bei Bedarf aus. Sie verbreiten mitunter ideologischen Blödsinn. Hier ist eine Aufsicht dringend notwendig. Ihre Bezüge bedürfen dringend einer politischen Kontrolle Aufsicht und öffentlichn Transparenz.

  • 03.12.2013, 13:55 UhrpeterM

    Lieber awtwahl,
    es ist einfach, immer alles auf Angela Merkel zu schieben. Die Bundesregierung jedenfalls legt diese Zwangsabgabe nicht fest. Ich sehe das Handeln der Bundesregierung auch manchmal durchaus kritisch, aber diese Vereinfachung, alles auf A. Merkel zu schieben schringt zu kurz. Bitte mehr informieren! Lieben Gruß

  • 04.05.2013, 14:32 Uhrawtwahl

    Unsere Regierung und somit Frau MERKEL scheint diese kriminelle Abzocke nicht zu stoeren, was aber ist wenn jeder seine Einzugsermaechtigung widerruft ? gibt's in dieser BRD dann eventulell einen "Zwangseinzug", hier ist ja alles moeglich !

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