Die Höchstgrenze ist erreicht
Bild: dpaNach dem kleinen Aussetzer im letzten Jahr hat Günther Jauch wieder den Titel als Deutschlands TV-„Über-Moderator“ erstritten. Das hat er sicher nicht zuletzt auch seiner neuen Polittalk-Sendung zu verdanken. In der Umfrage werden ihm vor allem Überzeugungskraft und Kompetenz zugeschrieben. Auch in Sachen Glaubwürdigkeit und Sympathie kann ihm aber kaum einer das Wasser reichen. Jauch schafft es zudem, sich nicht in einem Maße vor die Kamera zu drängen, dass die Zuschauer seiner überdrüssig werden.
Bild: dpaAufholbedarf hat Günther Jauch offenbar noch als Polittalker. Zwar holt er auch in dieser Kategorie den ersten Platz und hängte mit Sandra Maischberger die First Lady der politischen Talkrunde ab. Gegenüber beispielsweise Peter Hahne (Platz 2, links im Bild) fehlt es ihm allerdings noch an dem letzten Quäntchen Fachkompetenz. Hahne kann aber auch lebensnah talken, wie sein Gespräch mit dem „Wetten, dass...“-Unfallopfer Samuel Koch belegt.
Bild: dpaDen dritten Platz unter den beliebtesten Polittalkern macht mit ihrer gleichnamigen Talkshow ARD-Moderatorin Anne Will (R). Und nicht nur das: Die Zuschauer wünschen sich von ihr sogar mehr Bildschirmpräsenz.
Bild: dapdDen ersten Platz in der Kategorie „Show-Moderation“ hat Günther Jauch sich wieder zurückgeholt, nachdem Thomas Gottschalk im letzten Jahr überraschend auftrumpfte. Er erreicht in diesem Jahr einen Score von 8,2 Punkten und lässt damit Hape Kerkeling mit einem Wert von 8,0 hinter sich. Das hat Jauch vor allem seiner Glaubwürdigkeit und Sympathie zu verdanken. Denn unter dem Gesichtspunkt „Kernkompetenz Show“ liegt Kerkeling vor ihm.
Bild: dpaDer dritte Platz im Show-Bereich ging an Jörg Pilawa. Hinter ihm kraxelte Barbara Schöneberger von Platz fünf auf Platz vier, muss sich diesen aber mit Ex-Stefan-Raab-Sklave und „1, 2 oder 3“-Moderator Elton teilen.
Bild: dpaIst es sein verschmitztes Grinsen? Auch Jauchs Attraktivitäts-Wert im Mafo-Ranking ist stark gestiegen und liegt nun immerhin bei 6,4 Punkten. Bei den Befragten gilt der Moderator außerdem als besonders humorvoll und gebildet. Doch Jauch muss auch eine Niederlage einstecken. Im letzten Jahr beurteilten ihn noch mehr als 40 Prozent der Zuschauer als schlagfertig. Nur noch 30 Prozent sehen das in diesem Jahr genauso. Mit anderen Worten: Jauch darf gegenüber seinen politischen Gästen auch gern mal die verbale Keule auspacken.
Bild: dpaDer einzige Held des Moderatoren-Rankings ist Jauch natürlich nicht. Auch Jörg Pilawa bekommt langsam wieder Oberwasser - und ist daher auch außerhalb des TV-Studios gern gesehener Gast, zum Beispiel als Werber für die Welthungerhilfe. Nachdem er im vergangenen Jahr von ARD zum ZDF wechselte, hat er sein Image wieder verbessern können. Nun machte Pilawa sogar den ersten Platz unter den Talkshow-Moderatoren. Silber geht in dieser Rubrik an Barbara Schöneberger zusammen mit Markus Lanz.
Bild: dpaDas Prädikat „Aufsteiger“ gilt nicht nur Jörg Pilawa. Auch ein Jahr „stern TV“ ist mittlerweile vorbeigezogen. Das Fazit: Steffen Hallaschka hat als Nachfolger von Günther Jauch die Zuschauer überzeugen können.
Bild: dapdEr hatte seine erste „Wetten, dass...“-Sendung noch gar nicht gemeistert, da wird er vom Publikum schon gefeiert. Markus Lanz hat sich durch seine Spätabend-Talkshow schon bei den Zuschauern beliebt gemacht und ist Aufsteiger des Jahres.
Bild: dpaWo es Aufsteiger gibt, muss es auch Absteiger geben. Und einer davon ist in diesem Jahr eindeutig Thomas Gottschalk (R). Nach dem Rücktritt von „Wetten, das...“ und der gescheiterten ARD-Show hat sein Image deutlich gelitten. Ob ihm ausgerechnet sein Jury-Job bei der RTL-Show „Das Supertalent“ helfen kann, bei der er mit Dieter Bohlen und Michelle Hunziker zusammenarbeitet, ist fragwürdig. Mit ihm gehören auch Kai Pflaume und Johannes B. Kerner zu den Absteigern.
Nach dem kleinen Aussetzer im letzten Jahr hat Günther Jauch wieder den Titel als Deutschlands TV-„Über-Moderator“ erstritten. Das hat er sicher nicht zuletzt auch seiner neuen Polittalk-Sendung zu verdanken. In der Umfrage werden ihm vor allem Überzeugungskraft und Kompetenz zugeschrieben. Auch in Sachen Glaubwürdigkeit und Sympathie kann ihm aber kaum einer das Wasser reichen. Jauch schafft es zudem, sich nicht in einem Maße vor die Kamera zu drängen, dass die Zuschauer seiner überdrüssig werden.
Bei der Kritik an der GEZ reagieren die Verantwortlichen auch nicht gerade souverän. Was halten Sie denn von der Zwangsabgabe?
Ich bin grundsätzlich für ein öffentlich-rechtliches System, wie wir es in Deutschland verankert haben. Für eine Finanzierung bin ich auch, wenn sie verhältnismäßig ist. Denn man muss die Abgabenbelastung auch immer im Verhältnis zur sonstigen Belastung des Bürgers sehen. Da ist bei 17,98 Euro eine Höchstgrenze erreicht.
Diese Haushaltsabgabe, wie sie genannt wird, wird sich aber 2015 wieder erhöhen, liest man.
Ja, und den Volksaufstand, den es dann geben wird, werde ich mit organisieren.
Was halten Sie denn für einen verhältnismäßigen Beitrag?
Ich wage da keinen Schnellschuss, aber Fakt ist, dass die Rundfunkanstalten und Sender im Verhältnis zu den garantierten Geldern ihrem Qualitätsauftrag viel zu wenig nachkommen und sich viel zu lange auf ihrem garantierten Fortbestand ausgeruht haben.
Was muss sich ändern?
Geld ist im Überfluss vorhanden. ARD und ZDF sind verpflichtet, endlich den Nachweis zu führen, dass sie mit den ihnen zur Verfügung gestellten finanziellen Mitteln sparsam und wirtschaftlich umgehen. Was in der Öffentlichkeit – zum Beispiel über Moderations-Verträge – bekannt wird, lässt aber eher das Gegenteil vermuten. Es ist nicht die Aufgabe der Gebührenzahler, derartige Extravaganzen zu finanzieren. Hier sind die Sender verpflichtet, Einsparungen an anderer Stelle vorzunehmen. Gleiches gilt auch für öffentlich-rechtliche Angebote im Bereich der neuen Medien. Auch hier muss die Regel gelten, dass die finanziellen Mittel durch Umschichtungen im Bereich der bisherigen Etats, nicht aber durch den Griff in die Taschen der Gebührenzahler aufgebracht werden.
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Alle Kommentare lesen04.05.2013, 14:32 UhrRegistrierter Benutzer:awtwahl
Unsere Regierung und somit Frau MERKEL scheint diese kriminelle Abzocke nicht zu stoeren, was aber ist wenn jeder seine Einzugsermaechtigung widerruft ? gibt's in dieser BRD dann eventulell einen "Zwangseinzug", hier ist ja alles moeglich !
01.04.2013, 15:54 UhrAnonymer Benutzer:Detlev_Wulff
Der ÖR gehört privatisiert und sollte sich an der Entschuldung des Staates durch steuerbare Erträge beteiligen, wer die Programme sehen mag soll dafür zahlen und ich zahle nicht, weil mir nichts davon gefällt. Ich mache Musik und habe keine Zeit zum schauen flimmernder Bilder, denn ich mache mir mit meinen Freunden eigene Bilder musikalische Medien, die nur für uns und unser privates Pu8blikum da sind.
21.03.2013, 19:54 UhrAnonymer Benutzer:Rutschow
.....nicht zu vergessen, dass die Städte und Kommunen mit drastisch erhöhten Gebühren belastet werden und das ist kontraproduktiv denn tagtäglich wird dem Bürger gesagt, dass für Instandhaltung der Infrastruktur auf Grund der angeordneten Sparmaßnahmen kein Geld vorhanden ist. Nun kommt der Bund (GEZ) und verlangt von den Kommunen (d.h. von den Bürgern) höhere Gebühren ohne eine adäquate Gegenleistung denn die Anzahl der Fernsehempfänger in den öffentlichen Häusern dürfte sich kaum erhöht haben. An diesem Beispiel ist besonders deutlich zu erkennen, dass dem Bund keine noch so infame Maßnahme zu schade ist um uns zu schröpfen.
P.S. Anerkennung dem Bürgermeister von Idar-Oberstein(?) der sich weigerte, diesen Raubrittern Einwohnerlisten zu übermitteln!