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Rundfunkrätin Verpoorten: Die Höchstgrenze ist erreicht

Rundfunkrätin Verpoorten: "Den nächsten Volksaufstand organisiere ich mit"

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Die Höchstgrenze ist erreicht

Nach dem kleinen Aussetzer im letzten Jahr hat Günther Jauch wieder den Titel als Deutschlands TV-„Über-Moderator“ erstritten. Das hat er sicher nicht zuletzt auch seiner neuen Polittalk-Sendung zu verdanken. In der Umfrage werden ihm vor allem Überzeugungskraft und Kompetenz zugeschrieben. Auch in Sachen Glaubwürdigkeit und Sympathie kann ihm aber kaum einer das Wasser reichen. Jauch schafft es zudem, sich nicht in einem Maße vor die Kamera zu drängen, dass die Zuschauer seiner überdrüssig werden.

Bild: dpa

Bei der Kritik an der GEZ reagieren die Verantwortlichen auch nicht gerade souverän. Was halten Sie denn von der Zwangsabgabe?

Ich bin grundsätzlich für ein öffentlich-rechtliches System, wie wir es in Deutschland verankert haben. Für eine Finanzierung bin ich auch, wenn sie verhältnismäßig ist. Denn man muss die Abgabenbelastung auch immer im Verhältnis zur sonstigen Belastung des Bürgers sehen. Da ist bei 17,98 Euro eine Höchstgrenze erreicht.

Diese Haushaltsabgabe, wie sie genannt wird, wird sich aber 2015 wieder erhöhen, liest man.

Ja, und den Volksaufstand, den es dann geben wird, werde ich mit organisieren.

Was halten Sie denn für einen verhältnismäßigen Beitrag?

Ich wage da keinen Schnellschuss, aber Fakt ist, dass die Rundfunkanstalten und Sender im Verhältnis zu den garantierten Geldern ihrem Qualitätsauftrag viel zu wenig nachkommen und sich viel zu lange auf ihrem garantierten Fortbestand ausgeruht haben.

Was muss sich ändern?

Geld ist im Überfluss vorhanden. ARD und ZDF sind verpflichtet, endlich den Nachweis zu führen, dass sie mit den ihnen zur Verfügung gestellten finanziellen Mitteln sparsam und wirtschaftlich umgehen. Was in der Öffentlichkeit – zum Beispiel über Moderations-Verträge – bekannt wird, lässt aber eher das Gegenteil vermuten. Es ist nicht die Aufgabe der Gebührenzahler, derartige Extravaganzen zu finanzieren. Hier sind die Sender verpflichtet, Einsparungen an anderer Stelle vorzunehmen. Gleiches gilt auch für öffentlich-rechtliche Angebote im Bereich der neuen Medien. Auch hier muss die Regel gelten, dass die finanziellen Mittel durch Umschichtungen im Bereich der bisherigen Etats, nicht aber durch den Griff in die Taschen der Gebührenzahler aufgebracht werden.

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35 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 04.05.2013, 14:32 Uhrawtwahl

    Unsere Regierung und somit Frau MERKEL scheint diese kriminelle Abzocke nicht zu stoeren, was aber ist wenn jeder seine Einzugsermaechtigung widerruft ? gibt's in dieser BRD dann eventulell einen "Zwangseinzug", hier ist ja alles moeglich !

  • 01.04.2013, 15:54 UhrDetlev_Wulff

    Der ÖR gehört privatisiert und sollte sich an der Entschuldung des Staates durch steuerbare Erträge beteiligen, wer die Programme sehen mag soll dafür zahlen und ich zahle nicht, weil mir nichts davon gefällt. Ich mache Musik und habe keine Zeit zum schauen flimmernder Bilder, denn ich mache mir mit meinen Freunden eigene Bilder musikalische Medien, die nur für uns und unser privates Pu8blikum da sind.

  • 21.03.2013, 19:54 UhrRutschow

    .....nicht zu vergessen, dass die Städte und Kommunen mit drastisch erhöhten Gebühren belastet werden und das ist kontraproduktiv denn tagtäglich wird dem Bürger gesagt, dass für Instandhaltung der Infrastruktur auf Grund der angeordneten Sparmaßnahmen kein Geld vorhanden ist. Nun kommt der Bund (GEZ) und verlangt von den Kommunen (d.h. von den Bürgern) höhere Gebühren ohne eine adäquate Gegenleistung denn die Anzahl der Fernsehempfänger in den öffentlichen Häusern dürfte sich kaum erhöht haben. An diesem Beispiel ist besonders deutlich zu erkennen, dass dem Bund keine noch so infame Maßnahme zu schade ist um uns zu schröpfen.
    P.S. Anerkennung dem Bürgermeister von Idar-Oberstein(?) der sich weigerte, diesen Raubrittern Einwohnerlisten zu übermitteln!

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