Schlag auf Schlag: Runde 3: Sind die Sanktionen gegen Russland sinnvoll?

Schlag auf Schlag: Runde 3: Sind die Sanktionen gegen Russland sinnvoll?

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Runde 3: Sind die Sanktionen gegen Russland sinnvoll?

Die EU ist nicht bereit, die Wirtschaftssanktionen gegen Russland zu lockern - obwohl es Hoffnung gibt, dass sich der Ukraine-Konflikt entspannt. Richtig so? Darüber diskutieren die WirtschaftsWoche-Redakteure Konrad Fischer und Tim Rahmann. Wen finden Sie überzeugender?

"Die Sanktionen gegen Russland würgen die Wirtschaft auf beiden Seiten ab und führen zu einer Eskalation der Lage". Das sagt WiWo-Redakteur Tim Rahmann. Er fordert, dass die EU das Gespräch mit Russland Präsident Wladimir Putin suchen und auf diplomatischen Wege versuchen soll, die Ukraine-Krise zu lösen. WiWo-Redakteur Konrad Fischer hält in der dritten Runde von "Schlag auf Schlag" dagegen. Er betont: Putin sei nicht zu Gesprächen bereit. Wirtschaftssanktionen würden zwar nichts bringen. Man müsse aber den Druck hochhalten, um Putin zum Einlenken zu bewegen. Schauen Sie sich das Streitgespräch der beiden Politikjournalisten an (klicken Sie auf das Bild oben) und entscheiden Sie: Wer ist überzeugender?

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) jedenfalls hält an den Sanktionen gegen Russland in der Ukraine-Krise fest. Sie sehe derzeit keine Möglichkeit, "über die Aufhebung von Sanktionen zu sprechen“, sagte Merkel auf dem EU-Gipfel am Freitag. Europa hatte im September die Sanktionen gegen Russland noch einmal verschärft. Rüstungslieferungen nach Moskau sind demnach künftig verboten, ebenso gibt es ein Exportverbot für bestimmte Hochtechnologiegüter an das Militär, etwa Verschlüsselungssysteme sowie für Hochleistungscomputer und Ausfuhrverbote für Spezialtechnik zur Ölförderung.

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Der Zugang russischer Unternehmen zu den EU-Kapitalmärkten wurde weiter erschwert. Und: Eine schwarze Liste verbietet 23 Unternehmen oder Organisationen, Geschäfte mit der EU zu machen. Ihr Vermögen in der EU wird eingefroren. Die Sanktionen sind eine Reaktion Europas auf Russlands Rolle in der Ukraine-Krise. Der Westen wirft Moskau vor, die Krim annektiert und pro-russische Separatisten im Kampf gegen Kiew unterstützt zu haben. Russland spricht vom Schutz russischer Staatsbürger, die in der Ukraine leben.

Bisherige Ergebnisse

Friedensnobelpreisträger Michail Gorbatschow hat unterdessen vom Westen ein Ende der Sanktionspolitik gegen Russland gefordert. „Niemand darf sich auf einen neuen Kalten Krieg einlassen“, mahnte der ehemalige Kremlchef, der als einer der „Väter der Deutschen Einheit“ gilt. Er hoffe auf eine Aufhebung der westlichen Sanktionen. Russland habe bereits nach der jüngsten Sanktionsrunde des Westens im September auf Gegenmaßnahmen verzichtet. „Jetzt sind die Partner an der Reihe.“ Gorbatschow warf dem Westen vor, Russlands legitime Interessen nicht zu berücksichtigen. Die Nato-Osterweiterung sei ein „Fehler und ein Bruch“ mit dem Geist der Vereinbarungen zwischen dem Westen und Russland nach dem Ende des Kalten Krieges gewesen.

Hat der Westen Russland nicht als gleichberechtigten Partner wahrgenommen? Auch das ist Thema in der neusten Folge von Schlag dem Schlag, einem neuen Videoformat der WirtschaftsWoche. Darin diskutieren die Redakteure Konrad Fischer und Tim Rahmann aktuelle Themen.

Bis Freitag 16 Uhr können Sie abstimmen, welche der beiden Duellanten Sie mehr überzeugt hat. Nehmen Sie gerne an unserem Voting teil!

Schlag auf Schlag Das sind die Regeln

Zwei Redakteure der WirtschaftsWoche liefern sich einen verbalen Schlagabtausch zu aktuellen Themen. Wer gewinnt, entscheiden Sie. Das sollten Sie vorab wissen.

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