Schuldenbremse: Sechs Länder erfüllen Kriterien noch nicht

Schuldenbremse: Sechs Länder erfüllen Kriterien noch nicht

, aktualisiert 15. Dezember 2014, 08:15 Uhr
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Ab 2020 dürfen die Länder in ihren Haushalten keine neuen Schulden mehr aufnehmen.

Quelle:Handelsblatt Online

Ab 2020 gilt die Schuldenbremse, dann dürfen die Bundesländer keine neuen Schulden mehr aufnehmen. Doch Experten zufolge haben sechs Länder ihren Haushalt noch nicht im Griff.

Fünf Jahre vor dem Inkrafttreten der Schuldenbremse erfüllen einem Zeitungsbericht zufolge 6 der 16 Bundesländer die Kriterien noch nicht. „Vor allem Bremen und das Saarland müssen ihre Ausgaben drastisch reduzieren, wenn sie ab 2020 nicht gegen die Schuldenbremse verstoßen wollen“, heißt nach einem Bericht der „Welt“ im neuen „Konsolidierungscheck“ des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW).

Diese Bundesländer müssen bis 2020 am meisten sparen

  • Platz 10

    Berlin

    Jährlicher Sparbedarf je Einwohner und Jahr von 2012 bis 2020: 0,1 Prozent

  • Platz 9

    Nordrhein-Westfalen

    Jährlicher Sparbedarf je Einwohner und Jahr von 2012 bis 2020: 0,2 Prozent

  • Platz 8

    Thüringen

    Jährlicher Sparbedarf je Einwohner und Jahr von 2012 bis 2020: 0,7 Prozent

  • Platz 7

    Brandenburg

    Jährlicher Sparbedarf je Einwohner und Jahr von 2012 bis 2020: 0,7 Prozent

  • Platz 6

    Rheinland-Pfalz

    Jährlicher Sparbedarf je Einwohner und Jahr von 2012 bis 2020: 1,0 Prozent

  • Platz 5

    Mecklenburg-Vorpommern

    Jährlicher Sparbedarf je Einwohner und Jahr von 2012 bis 2020: 1,1 Prozent

  • Platz 4

    Sachsen-Anhalt

    Jährlicher Sparbedarf je Einwohner und Jahr von 2012 bis 2020: 1,4 Prozent

  • Platz 3

    Hessen

    Jährlicher Sparbedarf je Einwohner und Jahr von 2012 bis 2020: 1,4 Prozent

  • Platz 2

    Bremen

    Jährlicher Sparbedarf je Einwohner und Jahr von 2012 bis 2020: 2,6 Prozent

  • Platz 1

    Saarland

    Jährlicher Sparbedarf je Einwohner und Jahr von 2012 bis 2020: 3,3 Prozent

Ab 2020 dürfen die Länder in ihren Haushalten keine neuen Schulden mehr aufnehmen. In Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen ist der Konsolidierungsbedarf der Studie zufolge ebenfalls noch hoch. Auch Hessen und Niedersachsen haben demnach noch Hausaufgaben zu erledigen. Dagegen seien Berlin und Schleswig-Holstein auf einem guten Weg, ihr strukturelles Defizit rechtzeitig in den Griff zu kriegen.

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„Die meisten Länder im Süden und im Osten haben bereits gute Fortschritte hinsichtlich der Einhaltung der Schuldenbremse gemacht“, sagte der IW-Forscher Ralph Brügelmann. So hielten auch nicht so wirtschaftsstarke Länder wie Brandenburg oder Thüringen die Schuldenbremse schon ein.

Quelle:  Handelsblatt Online
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