Mehr marktwirtschaftliches Profil lautet daher die Marschrichtung, die MIT-Chef Josef Schlarmann und sein Parlaments-Pendant Fuchs nach der Wahl ausgeben. „Wir werden deutlich machen, dass nicht die FDP, sondern die Union die Partei Ludwig Erhards und des Mittelstands ist“, poltert Fuchs. „In den Koalitionsverhandlungen werden wir klare wirtschaftspolitische Duftmarken setzen.“
Auch die Galionsfigur ist schon ausgeguckt. „Es wäre gut, wenn wir das Wirtschaftsministerium behalten, mit dem erfolgreichen Karl-Theodor zu Guttenberg an der Spitze“, fasst Fuchs die Mehrheitsstimmung beim Wirtschaftsflügel der Union zusammen.
Der Posten des Finanzministers gilt als weniger populär und soll lieber der FDP überlassen werden. Die Liberalen hätten so viel an Steuersenkungen versprochen, lästert das niederbayrische CSU-Urgestein Ernst Hinsken, „jetzt sollen sie im Finanzministerium endlich mal zeigen, was sie drauf haben und umsetzen können“. Und ein Kollege ergänzt: Im Notfall müsse dann Hermann Otto Solms, der potenzielle Finanzminister vonseiten der FDP, mit den Banken-Risiken fertig werden und „seinen Leuten erklären, dass angesichts leerer Kassen keine große Steuersenkung möglich ist“.














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Alle Kommentare lesen07.10.2009, 16:40 UhrAnonymer Benutzer: Kurt
ich kann und will nicht mehr hören was alle wie toll ändern wollen. Nur ein beispiel, die Gesundheitspolitik. Wieviele Reformen haben wir da schon hinter uns? Hat jemand mitgezählt? ist es besser geworden? Nein! Und trotzdem haben sich bis jetzt alle wacker darum gedrückt a) die Pharmaindustrie auf Preisen wie in anderen Ländern zu drücken. Das wäre problemlos möglich, die leben nämlich vom Gesundheitswesen. Die könnten sich nicht leisten vernünftige Angebote der Kassen und der Regierung abzulehnen. Denn drei betuchte Selbstzahler und Millionen Tote und Todkranker machen die nicht satt. Und b) Abschaffung der kassenärztlichen Vereinigungen und ein Abrechnungssystem wie bei den Privaten mit Rechnung und direkter Einreichung an die Kasse. Das wäre dann aber sowas von transparent. Allerdings könnte man dann nicht mehr so einfach den Verbleib der beiträge verschleiern. Und da liegt wohl, und das nicht nur im Gesundheitswesen, der Hund begraben. Armes (mittlerweile total verfilztes) Deutschland!
07.10.2009, 10:38 UhrAnonymer Benutzer: Tante Grete
Es wird folgendes kommen: Die " Geschäftsprozesse " werden
optimiert - das bedeutet konkret, dass mit immer weniger Arbeit-
nehmern Produkte hergestellt werden die sich keiner leisten kann
bzw. keiner benötigt ( Steigerung der Produktivität ) - wo dies hin -
führt sieht man bereits jetzt in der Automobilindustrie......ein kurz-fristiges Wirtschaftswachstum ist nicht möglich, wenn die Menschen
um ihr Überleben kämpfen
05.10.2009, 18:58 UhrAnonymer Benutzer: jojo
Ach was, nächstes Jahr gibt es in NRW schwarz-gelb, allerdings mit erheblich mehr gelb. Das wird den Druck auf die Gutmenschen in der CDU weiter erhöhen. Die SPD wird mit Mühe über die 5 % Hürde kriechen, dafür liegt die Linke dann bei über zwanzig Prozent. Rot-rot-grün hat auch in NRW keine Mehrheit, eben so wenig eine Zukunft.