Um zu Guttenberg im Amt halten zu können, soll der FDP das Finanzministerium angeboten werden. „Es wäre gut, wenn wir das Wirtschaftsministerium behalten, mit dem erfolgreichen Karl-Theodor zu Guttenberg an der Spitze“, sagte der Vorsitzende des Parlamentskreises Mittelstand der CDU/CSU, Michael Fuchs, der WirtschaftsWoche. Das sei die Mehrheitsstimmung beim Wirtschaftsflügel der Union.
Der CSU-Abgeordnete Ernst Hinsken sagte, das Amt passe zur FDP, weil sie im Wahlkampf am offensivsten Steuersenkungen angekündigt habe. „Jetzt sollen sie im Finanzministerium endlich mal zeigen, was sie drauf haben und umsetzen können“, so Hinsken. Geht das Finanzministerium an die FDP, wäre deren Finanzexperte Hermann Otto Solms aussichtsreichster Kandidat.
Mit einem Wirtschaftsminister zu Guttenberg will der Wirtschaftsflügel fehlende wirtschaftspolitische Kompetenz für die Union zurück gewinnen. „Wir werden deutlich machen, dass nicht die FDP, sondern die Union die Partei Ludwig Erhards und des Mittelstands ist“, sagte Fuchs. „In den Koalitionsverhandlungen werden wir klare wirtschaftspolitische Duftmarken setzen.“








