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Schwarz-gelbe Koalition: Wirtschaftsflügel der Union: Guttenberg soll im Amt bleiben

Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) soll nach dem Willen des Wirtschaftsflügels der Union sein Amt auch in einer neuen schwarz-gelben Bundesregierung behalten.

Um zu Guttenberg im Amt halten zu können, soll der FDP das Finanzministerium angeboten werden. „Es wäre gut, wenn wir das Wirtschaftsministerium behalten, mit dem erfolgreichen Karl-Theodor zu Guttenberg an der Spitze“, sagte der Vorsitzende des Parlamentskreises Mittelstand der CDU/CSU, Michael Fuchs, der WirtschaftsWoche. Das sei die Mehrheitsstimmung beim Wirtschaftsflügel der Union.

Der CSU-Abgeordnete Ernst Hinsken sagte, das Amt passe zur FDP, weil sie im Wahlkampf am offensivsten Steuersenkungen angekündigt habe. „Jetzt sollen sie im Finanzministerium endlich mal zeigen, was sie drauf haben und umsetzen können“, so Hinsken. Geht das Finanzministerium an die FDP, wäre deren Finanzexperte Hermann Otto Solms aussichtsreichster Kandidat.

Mit einem Wirtschaftsminister zu Guttenberg will der Wirtschaftsflügel fehlende wirtschaftspolitische Kompetenz für die Union zurück gewinnen. „Wir werden deutlich machen, dass nicht die FDP, sondern die Union die Partei Ludwig Erhards und des Mittelstands ist“, sagte Fuchs. „In den Koalitionsverhandlungen werden wir klare wirtschaftspolitische Duftmarken setzen.“

4 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 03.10.2009, 13:04 UhrAnonymer Benutzer: Astrid

    Nachdem offensichtlich auch die internen Grabenkämpfe der CSU gegen den Flügel des Herrn Guttenberg in der bayer. Staatskanzlei in vergessenheit geraten sind, versucht nun die CSU mit Herrn Guttenberg ihr wiederholtes desaströses Wahlergebnis, auszugleichen und zu Punkten. Kein Wunder nachdem Herr v. Guttenberg der einzig ernst zu nehmende und kompetente Politiker derzeit in der CSU darstellt. Herr v. Guttenberg sollte sich nicht mit dem Amt als Finanzminister begnügen und verheizen lassen. Vielmehr sollte dieses Resort der FDP (Herrn Solms) überlassen werden, damit diese endlich das unter beweis stellen kann, weshalb sie gewählt wurde: Eine Steuerreform und Steuersenkung!

  • 02.10.2009, 20:22 UhrAnonymer Benutzer: Esther

    Unter und mit Frau Merkel kann die CDU keine Stimmen dazugewinnen - das hat sich in sämtlichen Landtagswahlen, wiederholt nun auch bei der bundestagswahl gezeigt, nur wird es leider weder in der CDU noch in der CSU gesehen, oder auch nur mal wenigstens angesprochen , bedenklich solche Entwicklung . Man ziehe nur mal die Prozente der CSU auf bundesebene ab, dann kommt die bundescdu auf ?? - also fast auf das Ergebnis der SPD.
    Sicher wäre es von enormem Vorteil für die Partei - schon bei der jetzigen Regierungsbildung einen anderen Kanzler sich gemeinsam zu suchen - natürlich nach Rücksprache mit Frau Merkel, sie sollte das selbst erkennen nach diesem Wahlergebnis .

  • 02.10.2009, 15:11 UhrAnonymer Benutzer: Realist

    2013 gilt es, gegen das linke Lager von SPD/Linke und den Grünen anzutreten. Um diese massive Umwälzung in Dutschland zu verhindern, wäre es sicherlich kein Fehler, einen Herrn zu Guttenberg als Kanzlerkandidaten aufzubauen. Es ist zu bezweifeln, dass Frau Merkel es mit der bisherigen Zurückhaltung und ohne eindeutige Positionierung nochmal schaffen würde. Als Wirtschaftsminister hätte er eine gute Ausgangsposition.

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