Sigmar Gabriel: Vizekanzler verteidigt „Stinkefinger“ und kritisiert Merkel

Sigmar Gabriel: Vizekanzler verteidigt „Stinkefinger“ und kritisiert Merkel

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Sigmar Gabriel: Vizekanzler verteidigt „Stinkefinger“ und kritisiert Merkel

SPD-Chef Gabriel hat sich im ZDF-Sommerinterview für eine Obergrenze bei der Integration von Flüchtlingen stark gemacht und damit deutlich Kritik an Bundeskanzlerin Merkel geübt.

SPD-Chef Sigmar Gabriel hat seine „Stinkefinger“-Geste gegenüber rechten pöbelnden Demonstranten bei einem Auftritt in Salzgitter verteidigt. „Ich habe nur einen Fehler gemacht, ich habe nicht beide Hände benutzt“, sagte er im ZDF-Sommerinterview. Gabriel war bei einem Wahlkampfauftritt im niedersächsischen Salzgitter von einer Gruppe rechtsextremer Demonstranten angegangen worden.

In einer Antwortmail aus der SPD-Zentrale auf Nachfragen von Bürgern hieß es später: „Natürlich hält auch Sigmar Gabriel die Geste nicht für eine angemessene Form der Alltagskommunikation. Aber die war mit brüllenden und offenbar gewaltbereiten Neonazis auch nicht möglich.“ Diese hätten jeden Gesprächsversuch niedergeschrien.

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Im ZDF-Sommerinterview warf Gabriel zudem Bundeskanzlerin Angela Merkel und der CDU vor, die Herausforderungen der Integration vieler Migranten und Flüchtlinge unterschätzt zu haben. „Wir haben immer gesagt, es ist undenkbar, dass wir in Deutschland jedes Jahr eine Million Menschen aufnehmen", sagte Gabriel. „Es reicht nicht, wenn Sie ständig sagen, wir schaffen das, sondern sie müssen die Voraussetzungen dafür schaffen, dass wir es auch hinkriegen und das hat die CDU/CSU immer blockiert", sagte der Vizekanzler.

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