Söder (CSU) fordert höhere Zinsen : Chef des Sachverständigenrats: Daten rechtfertigen EZB-Wende

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Der bayerische Finanzminister Markus Söder (CSU).

von Christian Ramthun

Deutsche Politiker und Wissenschaftler drängen auf eine Zinswende der Europäischen Zentralbank (EZB).

„Die Zeit für einen Kurswechsel ist reif“, fordert Bayerns Finanzminister Markus Söder. Der CSU-Politiker beklagt gegenüber der  WirtschaftsWoche die „schleichende Enteignung der deutschen Sparer durch die Politik des ultrabilligen Geldes“, die auch „das Geschäftsmodell von Sparkassen und Genossenschaftsbanken gefährdet“. Eine EZB-Zinswende sei auch volkswirtschaftlich geboten, sagt der Vorsitzende des Sachverständigenrates, Christoph Schmidt. Im Euro-Raum wachse die Wirtschaft stärker als im langjährigen Durchschnitt, im kommenden Jahr werde Normalauslastung herrschen. „Die Inflationsrate normalisiert sich ebenfalls“, sagt Schmidt der WirtschaftsWoche. Gleichzeitig nähmen die Risiken für die Finanzmarkstabilität zu. Schmidt: „Die EZB sollte daher die Beendigung ihres Aufkaufprogramms sobald wie möglich vorbereiten“.  Ex-ifo-Chef  Hans-Werner Sinn spricht von einer nicht tolerierbaren „Fiskalpolitik zur Entlastung überschuldeter Staaten der Euro-Zone“. Die EZB sollte akzeptieren, dass Defizit-Länder entsprechend höhere Zinsen zahlen müssten. „Auch in einer Währungsunion muss Budgetdisziplin gewahrt werden“, so Sinn.

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