Kommentare zu: Umweltminister Röttgen will der Solarbranche an den Kragen

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57 Kommentare
  • 11.12.2009, 15:17 UhrAnonymer Benutzer: Beobachter

    Ganz klar: die Hauptsache der Artikelschreiber ist in Lohn und brot!
    Fürs Sprücheklopfen gibts noch Geld!

  • 11.12.2009, 15:22 UhrAnonymer Benutzer: derweg

    bravo Herr Minister! Es wurde Zeit, dass jemand diesen Schwachsinn auf's Korn nimmt. Solarworld und Co machen sich dick und fett und haben keinen innovativen Druck.
    Wenn die Dinger auf mein Dach sollen, müssen Sie ohne Subventionen einen Vorteil erbringen. Alles andere schadet, statt zu nützen.Alles andere ist Augenwischerei mit grünem Daumen bzw die Wiedererschaffung der potjemkinschen Dörfer.

  • 11.12.2009, 15:32 UhrAnonymer Benutzer: Mariposa

    Allein schon der Wille wäre bemerkenswert. Endlich Schluß mit der Subventionitis. Am Schluß wurden chinesische Solarpanels mit deutschen Steuermitteln subventioniert. Die branche muss sich nun dem Wettbewerb stellen. immer wenn vom Staat Zuschüsse gegeben werden, dann richtet sich auch der Preis der Produkte danach, d.h. Preissenkungen werden nicht unbedingt am Markt weitergegeben. Das merkt man in vielen bereichen z.b. auch im Gesundheitswesen. Es wird Zeit alle sogenannten Umweltgesetze aus rot/grünen Zeiten auf den Prüfstand zu stellen (z.b. auch der Dosenpfand).

  • 11.12.2009, 15:46 UhrAnonymer Benutzer: nicolo

    Da die Dame in der Readaktion ja angeblich so gut bescheid weiß, was nicht im Sinne des Gesetzes sein soll, hier ein Auszug aus der begründung zum Gesetzentwurf: "... durch die Degressionseffekte der breiteneinführung dazu beizutragen, dass Strom aus Erneuerbaren Energien sich am Markt [in Deutschland] durchsetzen kann". Und weiter: "Von großer bedeutung sind ferner die direkt aus dem Ausbau der Erneuerbaren Energien im Strommarkt – und damit aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz – resultierenden Wirkungen auf den Wirtschaftsstandort Deutschland. Der bau, betrieb und die instandhaltung von Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energien führen zu investitionen, die zur Wertschöpfung in Deutschland beiträgt und damit auch Arbeitsplätze schaffen.."
    Aha, das EEG hat also wohl doch irgendwie mit industriepolitischen Zielen zu tun! Wäre auch irgendwie blöd, wenn es anders wäre?! Herr Röttgen will auch der Solarbranche "nicht an den Kragen"! Hier ist wohl der Wunsch der Redakteurin Vater des Gedanken?!

  • 11.12.2009, 15:59 UhrAnonymer Benutzer: Hägar

    Prima, die Konservativen schlachten unsere Zukunftsindustrien, wie schon die biosprit-branche nun auch die Solarindustrie - hoch lebe die ideologie, oder soll ich sagen idiotie. Für alte abgehalfterte Dinosaurier wie Opel wird es aber wohl Unterstützung geben!? Das macht wirklich Sinn!

  • 11.12.2009, 16:23 UhrAnonymer Benutzer: imho

    Obwohl ich ein Verfechter der EE bin, so sehe ich die Argumente, die hier aufgelistet wurden dennoch als stichhaltig. ich bitte aber dennoch eine Wirtschaftszeitung um mehr Objektivität statt diesem Klientelgelaber. Denn wir sollten nicht vergessen, dass auch ganz andere branchen von Subventionen profitieren. Diese gehören genauso abgeschafft. insbesondere die Subvention durch Leitzinsen um 0%, die den banken ermöglicht, die bilanzen zu bereinigen anstatt das günstige Geld weiterzugeben

  • 11.12.2009, 17:22 UhrAnonymer Benutzer: Autorin beschreibt die Dinge fachgerecht

    Energie erzeugt man in Deutschland aus diversen Gründen anders. Das wissen die ingenieurwissenschaften seit langem. Photovoltaik kann man in unseren breiten nur naiven Laien präsentieren. Skeptische Laien horchen aber auf, und ingenieure hören ganz überwiegend weg – es sei denn, sie leben davon.

    Agit-Prop-Phrasen wie oben wurden von den rot-grünen Pulloverstrickern, die selbst die größten Laien sind, jahrelang hinausposaunt. Aber nur der naive und technisch ungebildete Teil des Publikums hatte angebissen. Die Mehrheit war immer skeptisch und hat inzwischen Schwarz-Gelb gewählt, denn deren Parlamentarier lassen sich von Wissenschaftler und ingenieuren beraten und folgen nicht ideologen wie Lehrern und Gewerkschaftsfunktionären, die bekanntlich alles wissen, vor allem, wie man die erforderlichen TWh pro Jahr für den Luxus in unserem Land bereitstellt.

    Ein Segen ist es, daß dieses finanzielle Geldloch jetzt gestopft wird und daß diese in unseren breiten für die Energieversorgung schlicht und ergreifend ungeeignete Methode heruntergefahren wird. Die Mehrheit derjenigen, die Photovoltaik dennoch für geeignet halten, haben kein Studium der Energietechnik absolviert. Kein Laie fabuliert darüber, mit welcher medizinischen Technik ein Herz zu transplantieren ist. im bereich der Energieerzeugung ist das ganz anders: Landauf landab laufen die Nichtswisser herum und faseln darüber, wie man Energie erzeugt. Es ist das Übel unserer Zeit, daß jeder seine unqualifizierte Meinung zu allem und jedem hinausposaunt und im schlimmsten Fall sogar als Politiker durchsetzt. Am Ende reicht es den Fachleuten und techn. Leistungsträgern. Sie wandern aus und lassen die Unqualifizierten und Schwätzer einerseits und eine raffende Oberschicht andererseits einfach zurück. Die dürfen dann versuchen, ob 1 Solar-qm im Sommer reicht, um die Herdplatte zu substituieren und ob im Winter wenigstens die beleuchtung funktioniert.

  • 11.12.2009, 18:41 UhrAnonymer Benutzer: Holzmichel

    Wie hier schon geschrieben wurde hat man die biospritbranche völlig gegen die Wand gedonnert. Vorher mit Unsummen gefördert, das wird jetzt mit der Photovoltaik genau so passieren. Deshalb Hände weg von allem was Parteien anrühren, der bürger ist am Schluss der Dumme!

  • 11.12.2009, 19:15 UhrAnonymer Benutzer: wibu

    in diesen grauen Monaten merken viele Photovoltaikeuphoristen, dass diese Energie in Deutschland sehr uneffizient und der Anteil an der Energieversorgung minimal ist. Leider ist der Anteil durch übermäßige Subventionen an der Entwicklung des Schuldenstandorts Deutschland übermäßig beteiligt. Wäre es nicht viel sinnvoller bevor man die Dächer mit unrentablen Anlagen zumüllt diese Gelder in Forschung zu stecken, um die unbestreitbar möglichen Energieressourcen der Sonnenenergie weiter zu entwickeln. Es gibt in der Energiepolitik zu viel ideologie anstatt Sachverstand. Man sagt bio, z.b. biogasanlage, und glaubt man täte etwas Gutes.

  • 11.12.2009, 19:54 UhrAnonymer Benutzer: Sveni

    Zu Artikel von Autorin beschreibt die Dinge fachgerecht, Respekt das nenne ich sachlich auf den Punkt gebracht. Eines sollte aber unbestritten bleiben das Erneuerbare Energiequellen unsere Zukunft sind und ich bin Schwarz Wähler :)

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