Solarsubventionen: Grüne lehnen Kürzung der Solarförderung nicht länger ab

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Bärbel Höhn

von Henning Krumrey

Die Grünen geben ihren Widerstand gegen eine Kürzung der Solarförderung auf. Doch im Detail übt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Bärbel Höhn Kritik.

„Die Gewinne müssen da nicht in den Himmel wachsen“, sagt Bärbel Höhn, stellvertretende Fraktionsvorsitzende. „Man kann durchaus über die bisher vorgesehene Kürzung um 30 Prozent hinausgehen. Aber die 50 Prozent, die die Bundesregierung jetzt vorgeschlagen hat, sind eindeutig zu viel.“ Zu kräftige Einschnitte würgten „eine erfolgreiche Technologie kurz vor der Ziellinie ab“. Schließlich enthielten selbst Solarmodule aus China „zu 70 bis 80 Prozent Teile und Vorprodukte aus Deutschland“.

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Zudem würde das deutsche Handwerk betroffen, das auch die chinesischen Zellen hierzulande montiert. Höhn empfiehlt, die Förderung sehr differenziert nach der Größe der Fotovoltaikanlagen zu kürzen und einen Teil der erzielten Einsparung umzulenken.

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„Wir müssen künftig viel stärker auf die Speicherung vor Ort setzen. So können wir dafür sorgen, dass der Fotovoltaikstrom gar nicht erst in die Netze kommt.“ Würde die Energie dezentral verbraucht, würden die Leitungen nicht so stark belastet.

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