Kommentare zu: Gabriel hat sich an die Spitze geredet

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14 Kommentare
  • 14.11.2009, 11:43 UhrAnonymer Benutzer: Schneider, F.

    Gabriel ist zweifelslos die neue Lichtgestalt der SPD nach Willy brandt. Wenn er den inhalt seiner Rede in die Tat umsetzen kann, ist die SPD wieder eine Option für uns verschreckte bürger.

    Müntefering sollte sich endlich aus der Politik zurückziehen.

    Ein ehemaliger SPD-Wähler.

  • 15.11.2009, 12:04 UhrAnonymer Benutzer: Lore

    Wir haben jetzt zwei Linksparteien, eine wäre jedoch schon zu viel.

  • 15.11.2009, 18:07 UhrAnonymer Benutzer: B. Borkowski

    Wenn Gabriel, das umsetzt, was er angekündigt hat und sich von weiteren " Schrödianern " trennt, kann ich mir vorstellen, wieder die SPD zu wählen.

  • 15.11.2009, 18:24 UhrAnonymer Benutzer: Lucullus

    ich glaube nicht, dass die SPD es schafft, aus ihrer tiefen Krise herauszukommen, denn die Gesellschaft polarisiert sich immer mehr: Sie spaltet sich in besitzstandswahrer und Wohlhabende einerseits, und jene, die keinen oder wenig besitzstand zu wahren haben, andererseits. Diese Entwicklung wird sich in Zukunft potenzieren und daher zu einer politischen Zweifrontenlandschaft führen: Die Linke und die Konservativen/Liberalen. Die SPD ist überflüssig geworden, daran ist sie selbst schuld.

  • 15.11.2009, 19:05 UhrAnonymer Benutzer: Horst (George) Balonier

    Mit großem interesse habe ich den SPD- Parteitag verfolgt. Gabriel
    versuchte zumindest in einer relativ einfachen Rede eine allgemeine
    Perspekrive zu formulieren. Dies war nötig. Von Andres Nahles hätte ich erwartet, dass diese mit mehr Klarheit beginnt. Zum beispiel:
    1) Hiermit möchte ich mich für die gravierenden Fehler unter dem
    Genossen Gerhard Schröder entschuldigen, die wir den Arbeitern
    angetan haben.
    2) Hiermit versichere ich, dass zukünftig kein ehemaliger Minister
    im bundestag sowie in Landtagen in Konzernen hinterher tätig ist,
    sondern, wenn innerhalb der Politik arbeitet. Egal auf welchem Gebiet (z.b. darüber hätte der Parteitag abstimmen können, diese
    Mißstände abzustellen) auch immer. Solche Worte hörte man an
    Wahlständen der SPD- Kandidaten vor der bundestagswahl, wenn
    diese Themen angesprochen wurden. NiCHTS ALS GESCHWAFEL !
    3) Krankenkassen sollten die solidarischen Versicherungen beibehalten, HARTZ iV abgeschafft und ein volkswirtschaftlicher
    Energiemix angestrebt werden.
    4) Es wurden die Missbräuche der Ämter innerhalb der eigenen
    Partei nicht einmal ganz d e u t l i c h ausgesprochen. Wo bleibt
    die LiNKE Andrea Nahles. Kaum mit an der Spitze, schon leise.

    Wie will denn die Katholikin Nahles Glaubwürdigkeit verkörpern, wenn diese nicht gleich zu beginn erst einmal für Klarheit innerhalb
    der eigenen Partei sorgt. Ypsilanti mag sein wie sie will, steht allerdings nicht unglaubwürdiger in der Politik da. beide könnten von ihrer Genossin Heidemarie Wieczorek- Zeul enorm viel lernen.
    Diese war als Entwicklungsministerin authentisch. Lesen Sie das einmal im buch: WELT bEWEGEN- Erfahrungen und begegnungen-(mit dem Vorwort von Kofi Annan) nach. Vielleicht lernt Frau Nahles
    dort Mitverantwortung für Menschen weltweit, ansonsten sollte sie
    gleich zu beginn schweigen. Der Überschrift zufolge müssen nun
    konsequente Taten von Herrn Gabriel folgen. Die Zukunft ist auch nicht was sie einmal war!

    H. balonier

  • 15.11.2009, 19:30 UhrAnonymer Benutzer: Die Welt ändert sich,

    das begreifen, nachdem sie, die Deutschen Arbeitnehmer
    ohne Migrationshintergrund, sich von Sozialdemokraten der "basta- Ära", durch Hartz, Rentendiskussion, speziell
    deutscher Unternehmens-, Steuerpolitik, Migrations-,
    EU- und Sozialpolitik verlassen wenn nicht gar verraten fühlen.

    Vertrauensverlust, der selbst den größten politischen
    idealisten zur Anpassung an die sich gravierend verän-
    dernden wirtschaftlihen und politichen Verhältnisse in
    Deutschland zwingt.

    Vergleichbar vielleicht mit einem Seemann der nicht mehr zu den gewohnten geregelten deutschen Arbeitsverträgen und sozialen Sicherheiten seinen beruf unter deutscher Flagge zusammen mit deutschen Kollegen ausüben kann,
    sonders sein berufsleben nur noch zu den bedingungen unter ausländischer Flagge ausübt, mit weniger sozialer Sicherheit aber möglicherweise für die Dauer seiner aktiven Schaffenskraft für "mehr bares auf die Hand", auch wenn die gewohnte Sicherheit für immer dahin ist.

    Einfacher: ist das Vertrauen mal dahin, wie in einer Ehe,
    ist es schwer von einem der Partner dieses Vertrauen
    zurück zu gewinnen. Viel Glück liebe Sozialdemokraten.
    Das Verunglimpfen "der Anderen" wird vermultlich allein keinen Erfolg bringen.

  • 15.11.2009, 20:38 UhrAnonymer Benutzer: Xavier

    Die SPD will das Geld verteilen, dass die anderen verdienen. Nein danke. Ein neuer Parteivorsitzender nach Gabriel muss her.

  • 15.11.2009, 22:12 UhrAnonymer Benutzer: Mariposa

    Da bemühte Gabriel in seiner Rede mal wieder den "Sozialpatriotismus" der breiten Schultern die mal wieder zur Kasse gebeten werden sollen. Das geht nun schon seit der Ära Schröder so (überproportionale Anhebung der bemessungsgrenzen, Abbau von Steuervorteilen etc.). Die "breiten Schultern" haben jetzt aber genug davon ständig abkassiert zu werden. Patriotismus kann man in diesem Deutschland sowieso nicht mehr aufbringen. Die SPD wird in diesem Teil der Gesellschaft keine Wähler mehr finden. Und tschüß

  • 15.11.2009, 22:48 UhrAnonymer Benutzer: Julius

    Genossinnen, Genossen, Genossen und Genossen aufgemerkt:Die Arbeit in Deutschland ist nicht zu teuer. Die Nichtarbei ist zu teuer. ihr wollt immer mehr Geld für die "Nichtarbeit" ausgeben, das ist der Fehler. Deswegen laufen euch die kleinen "Leistungsträger" davon. ich bin einer davon. Deshalb nie mehr SPD. Ein Stv. betriebsratsvorsitzener und ehem. Mitglied des Gesamtbetriebsrats eines Weltunterhmenens in Deutschland schreibt euch diese Zeilen...

  • 15.11.2009, 23:28 UhrAnonymer Benutzer: Horst (George) Balonier

    interessant ist, dass man ganz wenig über die bundeskanzlerin, die CDU/CSU und die FDP als Regierung diskutierte. Angela Merkel ist derzeit in einer schwierigen Situation. Weiter Schulden machen um die Wirtschaft mehr in Schwung zu bringen. Die FDP macht ihre Versprechen die sie vor der Wahl gab,wahr. Das zeichnet sehr gute glaubwürdige Politiker aus. "Nicht rein ins Feld, raus aus dem Feld".
    Die Zukunft wird komplexer, allerdings die Gesetzmäßigkeiten der
    Makroökonomie nicht. Wolfgang Gerhard, Westerwelle und brüderle sind erfahrene Politiker, also sollte man ihnen, nachdem diese erst ein paar Tage regieren, zunächst erst einmal vertrauen. Eine bundeskanzlerin als "Mutti" zu bezeichnen finde ich geschmacklos.
    Unser Wahlsystem empfinde ich nicht mehr zeitgemäß. Man sollte als Wähler die Möglichkeit Personen zu wählen. Gerne hätte ich Steinbrück weiterhin als Finanzminister gesehen. Frau Schavan habe
    ich vor 2 Jahren angeschrieben, ihr zu helfen, den Haushalt zu sanieren um 500 Mio.Euro, ohne dass in den Helmholtz- Forschungs- Einrichtungen eine Person entlassen werden müsste und die Effizienz nicht eingeschränkt werden müsste. Sie hat mir nicht einmal geantwortet und angefragt wie ich dies tun würde. Deshalb ist diese Person in dieser Funktion für mich äußerst fragwürdig. ich kenne diese Forschungseinrichtungen seit 1981 sehr gut und stehe zu dieser Forschung. Gabriel, beck, Nahles usw. sind gute erfahrene Politiker, die SPD Politik gestalten werden. Die CDU/CSU/FDP hat zweifellos wesentlich mehr bessere Politiker. Dies ist ein Faktum! Eine der glaubwürdigsten Personen ist die alte/neue Justizministerin was man aus der Vergangenheit weiss.
    Politiker sollten sich zukünftig nicht zu stark von außen prägen lassen, sondern selbst Akzente setzen und mit den Landespolitikern sowie mit dem Deutschen Städte/Gemeindetag abstimmen. Dieses
    Hin- und Hergerede irritiert des Öfteren den Wähler.

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