Staatskasse: DIW-Forscher erwarten hohe Haushaltsüberschüsse

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Staatskasse: DIW-Forscher erwarten hohe Haushaltsüberschüsse

Der robuste Arbeitsmarkt wird nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in den nächsten Jahren für enorme Überschüsse in der Staatskasse sorgen. Diese Prognose beziehe sich auf das geltende Steuerrecht.

In vier Jahren, am Ende der mittelfristigen Planungsperiode, dürften die öffentlichen Haushalte in Deutschland 2017 einen Jahresüberschuss von 28 Milliarden Euro erzielen, berichtet das „Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe) unter Berufung auf neue DIW-Berechnungen.
Diese Prognose des DIW beziehe sich auf das derzeit geltende Steuerrecht. Die von den Oppositionsparteien SPD, Grünen und Linken geforderten Steuererhöhungen sind hierbei noch nicht berücksichtigt. Ursache für die Geldschwemme ist die gesamtwirtschaftliche Lohnsumme. Laut DIW-Prognose dürfte die Bruttosumme aller Löhne und Gehälter im Zeitraum 2012 bis 2017 um durchschnittlich 3,25 Prozent pro Jahr steigen. „Insgesamt werden die Sozialkassen von 2012 bis 2017 einen Überschuss von rund 50 Milliarden Euro anhäufen“, schätzt das DIW außerdem.

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In der vergangenen Woche hatte das DIW hingegen überraschend die Wachstumsprognose für Deutschland gesenkt. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte 2014 nur um 1,6 Prozent steigen, teilten die Berliner Forscher mit. Bisher hatten sie mit 2,2 Prozent Wachstum gerechnet. Die Wirtschaft entwickle sich zwar günstiger als der übrige Euroraum, das wirtschaftspolitische Umfeld habe sich zuletzt jedoch verschlechtert. "Es ist von großer Unsicherheit gekennzeichnet, vor allem durch Entwicklungen in Italien, Frankreich und Zypern", sagte DIW-Präsident Marcel Fratzscher damals.

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