Städteranking 2008: Stärken und Schwächen von Berlin

Städteranking 2008: Stärken und Schwächen von Berlin

Berlin belegt mit 76,6 Punkten Platz 50 von insgesamt 50 untersuchten Großstädten im fünften wissenschaftlichen Städteranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Investitionsquote. Die Gesamtbewertung für jede Stadt setzt sich aus den aktuellen Daten (Niveau-Ranking) sowie den Veränderungen im Zeitraum 2002-2007 (Dynamikranking) zusammen. Beim Niveau-Ranking kam Berlin mit 33,8 Punkten auf Platz 49 und beim Dynamikranking mit 42,8 Punkten auf Platz 43. Wo Berlins Stärken liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

Dynamikranking

Die Gewerbean- und -abmeldungen stiegen von 2002 bis 2006 in Berlin um 2,7 je 1.000 Einwohner. Im Durchschnitt stiegen die Gewerbean- und -abmeldungen um 1,3. Das bedeutet Platz 6 für Berlin. Berlin wies 2007 im Vergleich zu 2002 einen Rückgang an Straftaten je 100.000 Einwohner von 13,9 Prozent auf. Damit belegt die Stadt im Vergleich den 7. Platz - der Durchschnitt der 50 untersuchten Städte lag bei einem Zuwachs von 0,4 Prozent. In Berlin stiegen die Arbeitskosten von 2002 bis 2006 um 0,9 Prozent, damit belegt Berlin Platz 10. Der Durchschnitt lag bei einem Zuwachs von 2,4 Prozent.

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Niveauranking

2008 beheimatet Berlin 52,0 Unternehmenshauptsitze - der Durchschnitt bei allen 50 ausgewerteten Städten beläuft sich auf 10,5. Damit Platz 3 für Berlin. Der Anteil der Hochqualifizierten an den Beschäftigten liegt in Berlin bei 13,8 Prozent. Der Durchschnitt beträgt 12,2 Prozent; Berlin landet damit auf dem 15. Rang. Der Demografie-Index in Berlin lag 2007 bei 102,1 Punkten, was Berlin auf den 22. Platz bringt. Der Durchschnitt aller 50 Städte ist 100,0 Punkte.

Schwächen

Dynamikranking

Die Arbeitseinkommen der in Berlin Lebenden stiegen von 2002 bis 2007 um 0,6 Prozent. Im Durchschnitt stiegen die Arbeitseinkommen in allen untersuchten Städte um 4,7 Prozent - Platz 49 für Berlin. Das Einkommen je in Berlin Beschäftigtem verbesserte sich von 2002 bis 2007 um 4,7 Prozent: Rang 49 für Berlin. Der Durchschnitt liegt bei 9,9 Prozent. Die Produktivität stieg in Berlin von 2002 bis 2006 um 0,8 Prozent. Bei einem Durchschnitt von 8,3 Prozent bedeutet dies Rang 46.

Niveauranking

2007 waren in Berlin 45,7 Prozent der Einwohner zwischen 15 und 65 Jahren erwerbstätig. Der Durchschnitt der untersuchten Städte betrug 54,7 Prozent - das bedeutet Platz 50 für Berlin. Der Anteil der Arbeitslosengeld-II-Empfänger an den Einwohnern belief sich in Berlin im Jahr 2007 auf 13,4 Prozent. Der durchschnittliche Wert aller untersuchten Städte lag bei 8,8 Prozent. Damit belegt Berlin Platz 49. Bei der Arbeitslosenquote kommt Berlin auf den 47. Rang. Im Jahr 2007 lag sie bei 17,9 Prozent, während der Durchschnitt hier bei 12,8 Prozent zeichnete.

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