Städteranking 2008: Stärken und Schwächen von Bielefeld

Städteranking 2008: Stärken und Schwächen von Bielefeld

Bielefeld belegt mit 92,7 Punkten Platz 35 von insgesamt 50 untersuchten Großstädten im fünften wissenschaftlichen Städteranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Investitionsquote. Die Gesamtbewertung für jede Stadt setzt sich aus den aktuellen Daten (Niveau-Ranking) sowie den Veränderungen im Zeitraum 2002-2007 (Dynamikranking) zusammen. Beim Niveau-Ranking kam Bielefeld mit 49,2 Punkten auf Platz 22 und beim Dynamikranking mit 43,5 Punkten auf Platz 41. Wo Bielefelds Stärken liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

Dynamikranking Die Investitionsquote in Bielefeld fiel von 2002 bis 2006 um 1,0 Prozentpunkte. Bielefeld liegt damit auf Rang 13. Im Durchschnitt fiel die Investitionsquote um 2,9 Prozentpunkte. Der Anteil der Arbeitslosengeld-II-Empfänger je 100 Einwohner stieg in Bielefeld von 2002 bis 2007 um 2,5 Prozentpunkte. Der durchschnittliche Zuwachs in den 50 Städten lag bei 3,0 Prozentpunkten. Rang 19 für Bielefeld. Die Realsteuerkraft in Bielefeld verbesserte sich zwischen 2002 und 2006 um 29,3 Prozent je Einwohner. Im Durchschnitt verbesserte sich die Realsteuerkraft pro Kopf um 33,2 Prozent - Platz 25 für die Stadt Bielefeld. Niveauranking Die Altersbeschäftigungsquote belief sich 2007 in Bielefeld auf 37,5 Prozent, der Durchschnitt lag bei 33,6 Prozent. Das bedeutet Platz 4 für Bielefeld. 2007 wies Bielefeld 8.300,0 Straftaten je 100.000 Einwohner auf. Damit belegt die Stadt im Vergleich den 5. Platz - der Durchschnitt der 50 untersuchten Städte lag bei 10.877,3 Straftaten. 2007 waren in Bielefeld 57,1 Prozent der Einwohner zwischen 15 und 65 Jahren erwerbstätig. Der Durchschnitt der untersuchten Städte betrug 54,7 Prozent - das bedeutet Platz 8 für Bielefeld.

Schwächen

Dynamikranking Die Arbeitseinkommen der in Bielefeld Lebenden stiegen von 2002 bis 2007 um 0,8 Prozent. Im Durchschnitt stiegen die Arbeitseinkommen in allen untersuchten Städte um 4,7 Prozent - Platz 47 für Bielefeld. Das Einkommen je in Bielefeld Beschäftigtem verbesserte sich von 2002 bis 2007 um 7,7 Prozent: Rang 44 für Bielefeld. Der Durchschnitt liegt bei 9,9 Prozent. Die Gewerbean- und -abmeldungen stiegen von 2002 bis 2006 in Bielefeld um 0,4 je 1.000 Einwohner. Im Durchschnitt stiegen die Gewerbean- und -abmeldungen um 1,3. Das bedeutet Platz 43 für Bielefeld. Niveauranking Die Investitionsquote lag im Jahr 2007 bei 1,4 Prozent. Bielefeld rangiert damit – bei einem Durchschnitt aller untersuchten Städte von 5,5 Prozent – auf dem 49. Platz. Die Ausbildungsplatzdichte in Bielefeld betrug im Jahr 2005 86,8 Prozent - Platz 48 für Bielefeld. Der Durchschnitt belief sich auf 95,4 Prozent. Der Anteil der Hochqualifizierten an den Beschäftigten liegt in Bielefeld bei 10,1 Prozent. Der Durchschnitt beträgt 12,2 Prozent; Bielefeld landet damit auf dem 36. Rang.

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