Städteranking 2008: Stärken und Schwächen von Braunschweig

Städteranking 2008: Stärken und Schwächen von Braunschweig

Braunschweig belegt mit 113,2 Punkten Platz 10 von insgesamt 50 untersuchten Großstädten im fünften wissenschaftlichen Städteranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Investitionsquote. Die Gesamtbewertung für jede Stadt setzt sich aus den aktuellen Daten (Niveau-Ranking) sowie den Veränderungen im Zeitraum 2002-2007 (Dynamikranking) zusammen. Beim Niveau-Ranking kam Braunschweig mit 54,5 Punkten auf Platz 17 und beim Dynamikranking mit 58,7 Punkten auf Platz 6. Wo Braunschweigs Stärken liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

Dynamikranking

Zwischen 2002 und 2007 stieg der Anteil der Beschäftigten mit einem Uni- oder FH-Abschluss in Braunschweig um 2,6 Prozentpunkte (Durchschnitt: Ein Zuwachs um 1,1 Prozentpunkte) - Platz 1 für Braunschweig. Die Investitionsquote in Braunschweig stieg von 2002 bis 2006 um 2,2 Prozentpunkte. Braunschweig liegt damit auf Rang 2. Im Durchschnitt fiel die Investitionsquote um 2,9 Prozentpunkte. Die Arbeitseinkommen der in Braunschweig Lebenden stiegen von 2002 bis 2007 um 8,7 Prozent. Im Durchschnitt stiegen die Arbeitseinkommen in allen untersuchten Städte um 4,7 Prozent - Platz 3 für Braunschweig.

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Niveauranking

Auf Platz 1 kommt Braunschweig beim Indikator Kostenbewusstsein: 70,0 Prozent (Durchschnitt: 36,5 Prozent) der im Frühjahr 2008 befragten Unternehmen in Braunschweig attestieren ihrer Stadtverwaltung einen guten Umgang mit den öffentlichen Finanzen. Die Investitionsquote lag im Jahr 2007 bei 8,4 Prozent. Braunschweig rangiert damit – bei einem Durchschnitt aller untersuchten Städte von 5,5 Prozent – auf dem 8. Platz. Der Struktureffekt in Braunschweig beläuft sich auf 1,8 Prozent. Der Durchschnitt liegt bei 1,1 Prozent, das bedeutet Rang 14.

Schwächen

Dynamikranking

Die Realsteuerkraft in Braunschweig verbesserte sich zwischen 2002 und 2006 um 8,9 Prozent je Einwohner. Im Durchschnitt verbesserte sich die Realsteuerkraft pro Kopf um 33,2 Prozent - Platz 48 für die Stadt Braunschweig. In Braunschweig stiegen die Arbeitskosten von 2002 bis 2006 um 4,5 Prozent, damit belegt Braunschweig Platz 46. Der Durchschnitt lag bei einem Zuwachs von 2,4 Prozent. Braunschweig wies 2007 im Vergleich zu 2002 einen Zuwachs an Straftaten je 100.000 Einwohner von 9,4 Prozent auf. Damit belegt die Stadt im Vergleich den 38. Platz - der Durchschnitt der 50 untersuchten Städte lag bei einem Zuwachs von 0,4 Prozent.

Niveauranking

Die Differenz zwischen Gewerbean- und -abmeldungen lag 2007 in Braunschweig bei 1,2 je 1.000 Einwohner. Der Durchschnitt betrug 2,1 und damit Platz 39 für Braunschweig. Braunschweig belegt beim Kriterium Produktivität (Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigem) mit 54.939,00 Euro Platz 34. Die durchschnittliche Produktivität liegt bei 60.511,90 Euro. Die Realsteuerkraft in Braunschweig lag 2006 bei 890,00 Euro je Einwohner. Damit erzielt Braunschweig den 30. Platz; der Durchschnitt lag bei 1.053,10 Euro je Einwohner.

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