Städteranking 2008: Stärken und Schwächen von Dortmund

Städteranking 2008: Stärken und Schwächen von Dortmund

Dortmund belegt mit 97,0 Punkten Platz 26 von insgesamt 50 untersuchten Großstädten im fünften wissenschaftlichen Städteranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Investitionsquote. Die Gesamtbewertung für jede Stadt setzt sich aus den aktuellen Daten (Niveau-Ranking) sowie den Veränderungen im Zeitraum 2002-2007 (Dynamikranking) zusammen. Beim Niveau-Ranking kam Dortmund mit 43,6 Punkten auf Platz 35 und beim Dynamikranking mit 53,3 Punkten auf Platz 16. Wo Dortmunds Stärken liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

Dynamikranking Das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner stieg in Dortmund von 2002 bis 2006 um 18,5 Prozent. Der durchschnittliche Zuwachs betrug 7,1 Prozent - Platz 1 für Dortmund. Die Produktivität stieg in Dortmund von 2002 bis 2006 um 14,1 Prozent. Bei einem Durchschnitt von 8,3 Prozent bedeutet dies Rang 4. In Dortmund stiegen die Arbeitskosten von 2002 bis 2006 um 1,2 Prozent, damit belegt Dortmund Platz 11. Der Durchschnitt lag bei einem Zuwachs von 2,4 Prozent. Niveauranking Die Ausbildungsplatzdichte in Dortmund betrug im Jahr 2005 100,5 Prozent - Platz 6 für Dortmund. Der Durchschnitt belief sich auf 95,4 Prozent. Die Differenz zwischen Gewerbean- und -abmeldungen lag 2007 in Dortmund bei 3,4 je 1.000 Einwohner. Der Durchschnitt betrug 2,1 und damit Platz 10 für Dortmund. Dortmund belegt beim Kriterium Produktivität (Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigem) mit 63.833,00 Euro Platz 14. Die durchschnittliche Produktivität liegt bei 60.511,90 Euro.

Schwächen

Dynamikranking Der Anteil der Arbeitslosengeld-II-Empfänger je 100 Einwohner stieg in Dortmund von 2002 bis 2007 um 4,4 Prozentpunkte. Der durchschnittliche Zuwachs in den 50 Städten lag bei 3,0 Prozentpunkten. Rang 46 für Dortmund. Dortmund wies 2007 im Vergleich zu 2002 einen Zuwachs an Straftaten je 100.000 Einwohner von 16,6 Prozent auf. Damit belegt die Stadt im Vergleich den 46. Platz - der Durchschnitt der 50 untersuchten Städte lag bei einem Zuwachs von 0,4 Prozent. Die Investitionsquote in Dortmund fiel von 2002 bis 2006 um 4,6 Prozentpunkte. Dortmund liegt damit auf Rang 40. Im Durchschnitt fiel die Investitionsquote um 2,9 Prozentpunkte. Niveauranking 2008 bewerteten 52,8 Prozent der befragten Unternehmer Dortmund als wirtschaftsfreundlich. Der Durchschnitt liegt bei 62,7 Prozent Positivantworten - Platz 47 für Dortmund. Bei der Arbeitslosenquote kommt Dortmund auf den 42. Rang. Im Jahr 2007 lag sie bei 15,8 Prozent, während der Durchschnitt hier bei 12,8 Prozent zeichnete. 2007 waren in Dortmund 52,8 Prozent der Einwohner zwischen 15 und 65 Jahren erwerbstätig. Der Durchschnitt der untersuchten Städte betrug 54,7 Prozent - das bedeutet Platz 40 für Dortmund.

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