Städteranking 2008: Stärken und Schwächen von Freiburg

Städteranking 2008: Stärken und Schwächen von Freiburg

Freiburg belegt mit 96,8 Punkten Platz 28 von insgesamt 50 untersuchten Großstädten im fünften wissenschaftlichen Städteranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Investitionsquote. Die Gesamtbewertung für jede Stadt setzt sich aus den aktuellen Daten (Niveau-Ranking) sowie den Veränderungen im Zeitraum 2002-2007 (Dynamikranking) zusammen. Beim Niveau-Ranking kam Freiburg mit 48,1 Punkten auf Platz 25 und beim Dynamikranking mit 48,7 Punkten auf Platz 28. Wo Freiburg s Stärken liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

Dynamikranking Die Einwohnerzahl in Freiburg stieg von 2002 bis 2007 um 4,4 Prozent - Rang 5. Der Durchschnitt der Veränderung liegt hier bei 0,5 Prozent. Freiburg wies 2007 im Vergleich zu 2002 einen Rückgang an Straftaten je 100.000 Einwohner von 12,3 Prozent auf. Damit belegt die Stadt im Vergleich den 8. Platz - der Durchschnitt der 50 untersuchten Städte lag bei einem Zuwachs von 0,4 Prozent. Zwischen 2002 und 2007 stieg der Anteil der Beschäftigten mit einem Uni- oder FH-Abschluss in Freiburg um 1,5 Prozentpunkte (Durchschnitt: Ein Zuwachs um 1,1 Prozentpunkte) - Platz 10 für Freiburg . Niveauranking Die Ausbildungsplatzdichte in Freiburg betrug im Jahr 2005 100,9 Prozent - Platz 4 für Freiburg . Der Durchschnitt belief sich auf 95,4 Prozent. Der Anteil der Arbeitslosengeld-II-Empfänger an den Einwohnern belief sich in Freiburg im Jahr 2007 auf 5,5 Prozent. Der durchschnittliche Wert aller untersuchten Städte lag bei 8,8 Prozent. Damit belegt Freiburg Platz 5. Bei der Arbeitslosenquote kommt Freiburg auf den 6. Rang. Im Jahr 2007 lag sie bei 8,8 Prozent, während der Durchschnitt hier bei 12,8 Prozent zeichnete.

Schwächen

Dynamikranking Die Produktivität fiel in Freiburg von 2002 bis 2006 um 1,9 Prozent. Bei einem Durchschnitt von 8,3 Prozent bedeutet dies Rang 50. Das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner sank in Freiburg von 2002 bis 2006 um 3,3 Prozent. Der durchschnittliche Zuwachs betrug 7,1 Prozent - Platz 48 für Freiburg . Die Ausbildungsplatzdichte in Freiburg sank von 2002 bis 2005 um 5,0 Prozentpunkte. Der Mittelwert aller Städte beträgt -3,3 Prozentpunkte: Platz 36 für Freiburg . Niveauranking 2007 waren in Freiburg 48,0 Prozent der Einwohner zwischen 15 und 65 Jahren erwerbstätig. Der Durchschnitt der untersuchten Städte betrug 54,7 Prozent - das bedeutet Platz 48 für Freiburg . Die Einkommenshöhe der in Freiburg Beschäftigten lag mit 25.663,00 Euro an 37. Stelle. Ein Beschäftigter verdiente im Jahr 2007 durchschnittlich 27.244,50 Euro. Freiburg belegt beim Kriterium Produktivität (Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigem) mit 54.811,00 Euro Platz 35. Die durchschnittliche Produktivität liegt bei 60.511,90 Euro.

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