Städteranking 2008: Stärken und Schwächen von Gelsenkirchen

Städteranking 2008: Stärken und Schwächen von Gelsenkirchen

Gelsenkirchen belegt mit 83,3 Punkten Platz 48 von insgesamt 50 untersuchten Großstädten im fünften wissenschaftlichen Städteranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Investitionsquote. Die Gesamtbewertung für jede Stadt setzt sich aus den aktuellen Daten (Niveau-Ranking) sowie den Veränderungen im Zeitraum 2002-2007 (Dynamikranking) zusammen. Beim Niveau-Ranking kam Gelsenkirchen mit 34,8 Punkten auf Platz 48 und beim Dynamikranking mit 48,4 Punkten auf Platz 29. Wo Gelsenkirchens Stärken liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

Dynamikranking

Die Realsteuerkraft in Gelsenkirchen verbesserte sich zwischen 2002 und 2006 um 70,6 Prozent je Einwohner. Im Durchschnitt verbesserte sich die Realsteuerkraft pro Kopf um 33,2 Prozent - Platz 3 für die Stadt Gelsenkirchen. In Gelsenkirchen fielen die Arbeitskosten von 2002 bis 2006 um 0,2 Prozent, damit belegt Gelsenkirchen Platz 3. Der Durchschnitt lag bei einem Zuwachs von 2,4 Prozent. Zwischen 2002 und 2007 stieg der Anteil der Beschäftigten mit einem Uni- oder FH-Abschluss in Gelsenkirchen um 1,6 Prozentpunkte (Durchschnitt: Ein Zuwachs um 1,1 Prozentpunkte) - Platz 7 für Gelsenkirchen.

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Niveauranking

2007 wies Gelsenkirchen 8.761,0 Straftaten je 100.000 Einwohner auf. Damit belegt die Stadt im Vergleich den 8. Platz - der Durchschnitt der 50 untersuchten Städte lag bei 10.877,3 Straftaten. Auf Platz 8 kommt Gelsenkirchen beim Indikator Kostenbewusstsein: 47,6 Prozent (Durchschnitt: 36,5 Prozent) der im Frühjahr 2008 befragten Unternehmen in Gelsenkirchen attestieren ihrer Stadtverwaltung einen guten Umgang mit den öffentlichen Finanzen. In Gelsenkirchen lagen die Arbeitskosten im Jahr 2006 bei 32.389,00 Euro je Arbeitnehmer, was den 14. Platz ausmacht. Die durchschnittlichen Arbeitskosten lagen bei 34.398,80 Euro.

Schwächen

Dynamikranking

Der Anteil der Arbeitslosengeld-II-Empfänger je 100 Einwohner stieg in Gelsenkirchen von 2002 bis 2007 um 4,5 Prozentpunkte. Der durchschnittliche Zuwachs in den 50 Städten lag bei 3,0 Prozentpunkten. Rang 47 für Gelsenkirchen. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten fiel in Gelsenkirchen. Sie verschlechterte sich in den Jahren 2002 bis 2007 um 3,6 Prozent. Der Durchschnitt lag bei -1,1 Prozent - Platz 46 für Gelsenkirchen. Die Arbeitslosenquote stieg in Gelsenkirchen zwischen 2002 und 2007 um 1,1 Prozentpunkte - der Durchschnitt belief sich auf einen Zuwachs von 0,4 Prozentpunkten - das bedeutet Platz 33 für Gelsenkirchen.

Niveauranking

Bei der Arbeitslosenquote kommt Gelsenkirchen auf den 49. Rang. Im Jahr 2007 lag sie bei 18,2 Prozent, während der Durchschnitt hier bei 12,8 Prozent zeichnete. Die Altersbeschäftigungsquote belief sich 2007 in Gelsenkirchen auf 25,8 Prozent, der Durchschnitt lag bei 33,6 Prozent. Das bedeutet Platz 49 für Gelsenkirchen. Die Kaufkraft liegt in Gelsenkirchen 2008 bei 16.168,00 Euro. Das bedeutet Rang 46 - die durchschnittliche Kaufkraft je Einwohner beträgt 18.576,00 Euro.

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