Städteranking 2008: Stärken und Schwächen von Hagen

Städteranking 2008: Stärken und Schwächen von Hagen

Hagen belegt mit 90,5 Punkten Platz 38 von insgesamt 50 untersuchten Großstädten im fünften wissenschaftlichen Städteranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Investitionsquote. Die Gesamtbewertung für jede Stadt setzt sich aus den aktuellen Daten (Niveau-Ranking) sowie den Veränderungen im Zeitraum 2002-2007 (Dynamikranking) zusammen. Beim Niveau-Ranking kam Hagen mit 47,7 Punkten auf Platz 26 und beim Dynamikranking mit 42,8 Punkten auf Platz 42. Wo Hagens Stärken liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

Dynamikranking Der Pendlersaldo je 100 Einwohner stieg in Hagen von 2002 bis 2007 um 1,1. Im Durchschnitt fiel der Pendlersaldo um 0,2. Somit Rang 3 für Hagen. Die Produktivität stieg in Hagen von 2002 bis 2006 um 9,0 Prozent. Bei einem Durchschnitt von 8,3 Prozent bedeutet dies Rang 21. Die Altersbeschäftigungsquote in Hagen verbesserte sich. Sie stieg von 2002 bis 2007 um 6,3 Prozentpunkte. Das bedeutet Platz 23 für Hagen bei einem Durchschnitt von 5,8 Prozentpunkten. Niveauranking 2007 waren in Hagen 58,1 Prozent der Einwohner zwischen 15 und 65 Jahren erwerbstätig. Der Durchschnitt der untersuchten Städte betrug 54,7 Prozent - das bedeutet Platz 5 für Hagen. 2007 wies Hagen 8.881,0 Straftaten je 100.000 Einwohner auf. Damit belegt die Stadt im Vergleich den 10. Platz - der Durchschnitt der 50 untersuchten Städte lag bei 10.877,3 Straftaten. Die Kaufkraft liegt in Hagen 2008 bei 18.297,00 Euro. Das bedeutet Rang 26 - die durchschnittliche Kaufkraft je Einwohner beträgt 18.576,00 Euro.

Schwächen

Dynamikranking Die Gewerbean- und -abmeldungen fielen von 2002 bis 2006 in Hagen um 0,7 je 1.000 Einwohner. Im Durchschnitt stiegen die Gewerbean- und -abmeldungen um 1,3. Das bedeutet Platz 48 für Hagen. Die Einwohnerzahl in Hagen sank von 2002 bis 2007 um 3,7 Prozent - Rang 48. Der Durchschnitt der Veränderung liegt hier bei 0,5 Prozent. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten fiel in Hagen. Sie verschlechterte sich in den Jahren 2002 bis 2007 um 4,1 Prozent. Der Durchschnitt lag bei -1,1 Prozent - Platz 47 für Hagen. Niveauranking 2008 bewerteten 48,6 Prozent der befragten Unternehmer Hagen als wirtschaftsfreundlich. Der Durchschnitt liegt bei 62,7 Prozent Positivantworten - Platz 50 für Hagen. Die Differenz zwischen Gewerbean- und -abmeldungen lag 2007 in Hagen bei -0,2 je 1.000 Einwohner. Der Durchschnitt betrug 2,1 und damit Platz 49 für Hagen. Der Struktureffekt in Hagen beläuft sich auf 0,2 Prozent. Der Durchschnitt liegt bei 1,1 Prozent, das bedeutet Rang 40.

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