Städteranking 2008: Stärken und Schwächen von Hamm

Städteranking 2008: Stärken und Schwächen von Hamm

Hamm belegt mit 87,4 Punkten Platz 41 von insgesamt 50 untersuchten Großstädten im fünften wissenschaftlichen Städteranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Investitionsquote. Die Gesamtbewertung für jede Stadt setzt sich aus den aktuellen Daten (Niveau-Ranking) sowie den Veränderungen im Zeitraum 2002-2007 (Dynamikranking) zusammen. Beim Niveau-Ranking kam Hamm mit 41,7 Punkten auf Platz 41 und beim Dynamikranking mit 45,7 Punkten auf Platz 40. Wo Hamms Stärken liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

Dynamikranking

Die Produktivität stieg in Hamm von 2002 bis 2006 um 11,9 Prozent. Bei einem Durchschnitt von 8,3 Prozent bedeutet dies Rang 6. Die Arbeitslosenquote sank in Hamm zwischen 2002 und 2007 um 1,0 Prozentpunkte - der Durchschnitt belief sich auf einen Zuwachs von 0,4 Prozentpunkten - das bedeutet Platz 10 für Hamm. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten stieg in Hamm. Sie verbesserte sich in den Jahren 2002 bis 2007 um 0,4 Prozent. Der Durchschnitt lag bei -1,1 Prozent - Platz 10 für Hamm.

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Niveauranking

Auf Platz 5 kommt Hamm beim Indikator Kostenbewusstsein: 51,2 Prozent (Durchschnitt: 36,5 Prozent) der im Frühjahr 2008 befragten Unternehmen in Hamm attestieren ihrer Stadtverwaltung einen guten Umgang mit den öffentlichen Finanzen. In Hamm lagen die Arbeitskosten im Jahr 2006 bei 31.638,00 Euro je Arbeitnehmer, was den 10. Platz ausmacht. Die durchschnittlichen Arbeitskosten lagen bei 34.398,80 Euro. Die Investitionsquote lag im Jahr 2007 bei 7,9 Prozent. Hamm rangiert damit – bei einem Durchschnitt aller untersuchten Städte von 5,5 Prozent – auf dem 11. Platz.

Schwächen

Dynamikranking

Das Einkommen je in Hamm Beschäftigtem verbesserte sich von 2002 bis 2007 um 4,7 Prozent: Rang 50 für Hamm. Der Durchschnitt liegt bei 9,9 Prozent. Der Demografie-Index sank in Hamm von 2002 bis 2007 um 8,5 Punkte. Damit belegt Hamm den 49. Platz. Im Durchschnitt aller 50 untersuchten Städte liegt der Index immer bei 100,0 Punkten. Die Gewerbean- und -abmeldungen stiegen von 2002 bis 2006 in Hamm um 0,1 je 1.000 Einwohner. Im Durchschnitt stiegen die Gewerbean- und -abmeldungen um 1,3. Das bedeutet Platz 45 für Hamm.

Niveauranking

Der Struktureffekt in Hamm beläuft sich auf -1,4 Prozent. Der Durchschnitt liegt bei 1,1 Prozent, das bedeutet Rang 50. Der Anteil der Hochqualifizierten an den Beschäftigten liegt in Hamm bei 6,4 Prozent. Der Durchschnitt beträgt 12,2 Prozent; Hamm landet damit auf dem 49. Rang. Die Altersbeschäftigungsquote belief sich 2007 in Hamm auf 27,8 Prozent, der Durchschnitt lag bei 33,6 Prozent. Das bedeutet Platz 48 für Hamm.

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