Städteranking 2008: Stärken und Schwächen von Köln

Städteranking 2008: Stärken und Schwächen von Köln

Köln belegt mit 102,3 Punkten Platz 19 von insgesamt 50 untersuchten Großstädten im fünften wissenschaftlichen Städteranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Investitionsquote. Die Gesamtbewertung für jede Stadt setzt sich aus den aktuellen Daten (Niveau-Ranking) sowie den Veränderungen im Zeitraum 2002-2007 (Dynamikranking) zusammen. Beim Niveau-Ranking kam Köln mit 55,3 Punkten auf Platz 15 und beim Dynamikranking mit 47,0 Punkten auf Platz 35. Wo Kölns Stärken liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

Dynamikranking Der Demografie-Index stieg in Köln von 2002 bis 2007 um 5,0 Punkte. Damit belegt Köln den 6. Platz. Im Durchschnitt aller 50 untersuchten Städte liegt der Index immer bei 100,0 Punkten. Die Gewerbean- und -abmeldungen stiegen von 2002 bis 2006 in Köln um 2,6 je 1.000 Einwohner. Im Durchschnitt stiegen die Gewerbean- und -abmeldungen um 1,3. Das bedeutet Platz 7 für Köln. Das Einkommen je in Köln Beschäftigtem verbesserte sich von 2002 bis 2007 um 11,0 Prozent: Rang 15 für Köln. Der Durchschnitt liegt bei 9,9 Prozent. Niveauranking Der Demografie-Index in Köln lag 2007 bei 132,1 Punkten, was Köln auf den 2. Platz bringt. Der Durchschnitt aller 50 Städte ist 100,0 Punkte. Die Differenz zwischen Gewerbean- und -abmeldungen lag 2007 in Köln bei 3,6 je 1.000 Einwohner. Der Durchschnitt betrug 2,1 und damit Platz 7 für Köln. Die Einkommenshöhe der in Köln Beschäftigten lag mit 30.031,00 Euro an 9. Stelle. Ein Beschäftigter verdiente im Jahr 2007 durchschnittlich 27.244,50 Euro.

Schwächen

Dynamikranking Die Altersbeschäftigungsquote in Köln verbesserte sich. Sie stieg von 2002 bis 2007 um 3,1 Prozentpunkte. Das bedeutet Platz 48 für Köln bei einem Durchschnitt von 5,8 Prozentpunkten. Köln wies 2007 im Vergleich zu 2002 einen Zuwachs an Straftaten je 100.000 Einwohner von 18,2 Prozent auf. Damit belegt die Stadt im Vergleich den 48. Platz - der Durchschnitt der 50 untersuchten Städte lag bei einem Zuwachs von 0,4 Prozent. Die Arbeitslosenquote stieg in Köln zwischen 2002 und 2007 um 1,4 Prozentpunkte - der Durchschnitt belief sich auf einen Zuwachs von 0,4 Prozentpunkten - das bedeutet Platz 38 für Köln. Niveauranking In Köln lagen die Arbeitskosten im Jahr 2006 bei 37.813,00 Euro je Arbeitnehmer, was den 41. Platz ausmacht. Die durchschnittlichen Arbeitskosten lagen bei 34.398,80 Euro. Die Altersbeschäftigungsquote belief sich 2007 in Köln auf 32,5 Prozent, der Durchschnitt lag bei 33,6 Prozent. Das bedeutet Platz 35 für Köln. Die Investitionsquote lag im Jahr 2007 bei 4,0 Prozent. Köln rangiert damit – bei einem Durchschnitt aller untersuchten Städte von 5,5 Prozent – auf dem 33. Platz.

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