Städteranking 2008: Stärken und Schwächen von Mainz

Städteranking 2008: Stärken und Schwächen von Mainz

Mainz belegt mit 97,7 Punkten Platz 25 von insgesamt 50 untersuchten Großstädten im fünften wissenschaftlichen Städteranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Investitionsquote. Die Gesamtbewertung für jede Stadt setzt sich aus den aktuellen Daten (Niveau-Ranking) sowie den Veränderungen im Zeitraum 2002-2007 (Dynamikranking) zusammen. Beim Niveau-Ranking kam Mainz mit 59,5 Punkten auf Platz 8 und beim Dynamikranking mit 38,2 Punkten auf Platz 49. Wo Mainz' Stärken liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

Dynamikranking Die Einwohnerzahl in Mainz stieg von 2002 bis 2007 um 6,5 Prozent - Rang 1. Der Durchschnitt der Veränderung liegt hier bei 0,5 Prozent. In Mainz fielen die Arbeitskosten von 2002 bis 2006 um 0,5 Prozent, damit belegt Mainz Platz 2. Der Durchschnitt lag bei einem Zuwachs von 2,4 Prozent. Die Gewerbean- und -abmeldungen stiegen von 2002 bis 2006 in Mainz um 1,9 je 1.000 Einwohner. Im Durchschnitt stiegen die Gewerbean- und -abmeldungen um 1,3. Das bedeutet Platz 10 für Mainz. Niveauranking Die Differenz zwischen Gewerbean- und -abmeldungen lag 2007 in Mainz bei 5,2 je 1.000 Einwohner. Der Durchschnitt betrug 2,1 und damit Platz 1 für Mainz. Die Kaufkraft liegt in Mainz 2008 bei 21.295,00 Euro. Das bedeutet Rang 4 - die durchschnittliche Kaufkraft je Einwohner beträgt 18.576,00 Euro. Bei der Arbeitslosenquote kommt Mainz auf den 4. Rang. Im Jahr 2007 lag sie bei 7,9 Prozent, während der Durchschnitt hier bei 12,8 Prozent zeichnete.

Schwächen

Dynamikranking Die Arbeitseinkommen der in Mainz Lebenden fielen von 2002 bis 2007 um 3,8 Prozent. Im Durchschnitt stiegen die Arbeitseinkommen in allen untersuchten Städte um 4,7 Prozent - Platz 50 für Mainz. Das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner sank in Mainz von 2002 bis 2006 um 4,9 Prozent. Der durchschnittliche Zuwachs betrug 7,1 Prozent - Platz 49 für Mainz. Die Ausbildungsplatzdichte in Mainz sank von 2002 bis 2005 um 7,6 Prozentpunkte. Der Mittelwert aller Städte beträgt -3,3 Prozentpunkte: Platz 46 für Mainz. Niveauranking Der Struktureffekt in Mainz beläuft sich auf -0,5 Prozent. Der Durchschnitt liegt bei 1,1 Prozent, das bedeutet Rang 48. Auf Platz 46 kommt Mainz beim Indikator Kostenbewusstsein: 22,5 Prozent (Durchschnitt: 36,5 Prozent) der im Frühjahr 2008 befragten Unternehmen in Mainz attestieren ihrer Stadtverwaltung einen guten Umgang mit den öffentlichen Finanzen. Die Investitionsquote lag im Jahr 2007 bei 2,7 Prozent. Mainz rangiert damit – bei einem Durchschnitt aller untersuchten Städte von 5,5 Prozent – auf dem 44. Platz.

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