Städteranking 2008: Stärken und Schwächen von Mönchengladbach

Städteranking 2008: Stärken und Schwächen von Mönchengladbach

Mönchengladbach belegt mit 85,3 Punkten Platz 42 von insgesamt 50 untersuchten Großstädten im fünften wissenschaftlichen Städteranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Investitionsquote. Die Gesamtbewertung für jede Stadt setzt sich aus den aktuellen Daten (Niveau-Ranking) sowie den Veränderungen im Zeitraum 2002-2007 (Dynamikranking) zusammen. Beim Niveau-Ranking kam Mönchengladbach mit 44,7 Punkten auf Platz 34 und beim Dynamikranking mit 40,6 Punkten auf Platz 47. Wo Mönchengladbachs Stärken liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

Dynamikranking

In Mönchengladbach stiegen die Arbeitskosten von 2002 bis 2006 um 0,4 Prozent, damit belegt Mönchengladbach Platz 7. Der Durchschnitt lag bei einem Zuwachs von 2,4 Prozent. Die Investitionsquote in Mönchengladbach fiel von 2002 bis 2006 um 0,4 Prozentpunkte. Mönchengladbach liegt damit auf Rang 10. Im Durchschnitt fiel die Investitionsquote um 2,9 Prozentpunkte. Der Pendlersaldo je 100 Einwohner stieg in Mönchengladbach von 2002 bis 2007 um 0,6. Im Durchschnitt fiel der Pendlersaldo um 0,2. Somit Rang 12 für Mönchengladbach.

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Niveauranking

2007 wies Mönchengladbach 9.249,0 Straftaten je 100.000 Einwohner auf. Damit belegt die Stadt im Vergleich den 14. Platz - der Durchschnitt der 50 untersuchten Städte lag bei 10.877,3 Straftaten. 2007 waren in Mönchengladbach 56,3 Prozent der Einwohner zwischen 15 und 65 Jahren erwerbstätig. Der Durchschnitt der untersuchten Städte betrug 54,7 Prozent - das bedeutet Platz 16 für Mönchengladbach. In Mönchengladbach lagen die Arbeitskosten im Jahr 2006 bei 33.058,00 Euro je Arbeitnehmer, was den 19. Platz ausmacht. Die durchschnittlichen Arbeitskosten lagen bei 34.398,80 Euro.

Schwächen

Dynamikranking

Die Arbeitslosenquote stieg in Mönchengladbach zwischen 2002 und 2007 um 2,8 Prozentpunkte - der Durchschnitt belief sich auf einen Zuwachs von 0,4 Prozentpunkten - das bedeutet Platz 47 für Mönchengladbach. Das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner sank in Mönchengladbach von 2002 bis 2006 um 0,8 Prozent. Der durchschnittliche Zuwachs betrug 7,1 Prozent - Platz 46 für Mönchengladbach. Die Gewerbean- und -abmeldungen stiegen von 2002 bis 2006 in Mönchengladbach um 0,6 je 1.000 Einwohner. Im Durchschnitt stiegen die Gewerbean- und -abmeldungen um 1,3. Das bedeutet Platz 40 für Mönchengladbach.

Niveauranking

Der Anteil der Hochqualifizierten an den Beschäftigten liegt in Mönchengladbach bei 7,3 Prozent. Der Durchschnitt beträgt 12,2 Prozent; Mönchengladbach landet damit auf dem 46. Rang. Der Struktureffekt in Mönchengladbach beläuft sich auf -0,3 Prozent. Der Durchschnitt liegt bei 1,1 Prozent, das bedeutet Rang 45. Das erwirtschaftete Bruttoinlandsprodukt je Einwohner lag 2006 in Mönchengladbach bei 24.660,00 Euro (Durchschnitt aller 50 Städte: 35.887,00 Euro). Mit dieser Wirtschaftsleistung erreicht die Stadt den 44. Platz.

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