Städteranking 2008: Stärken und Schwächen von München

Städteranking 2008: Stärken und Schwächen von München

München belegt mit 132,5 Punkten Platz 1 von insgesamt 50 untersuchten Großstädten im fünften wissenschaftlichen Städteranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Investitionsquote. Die Gesamtbewertung für jede Stadt setzt sich aus den aktuellen Daten (Niveau-Ranking) sowie den Veränderungen im Zeitraum 2002-2007 (Dynamikranking) zusammen. Beim Niveau-Ranking kam München mit 77,0 Punkten auf Platz 1 und beim Dynamikranking mit 55,5 Punkten auf Platz 11. Wo Münchens Stärken liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

Dynamikranking

Der Anteil der Arbeitslosengeld-II-Empfänger je 100 Einwohner stieg in München von 2002 bis 2007 um 0,9 Prozentpunkte. Der durchschnittliche Zuwachs in den 50 Städten lag bei 3,0 Prozentpunkten. Rang 1 für München. Das Einkommen je in München Beschäftigtem verbesserte sich von 2002 bis 2007 um 13,9 Prozent: Rang 2 für München. Der Durchschnitt liegt bei 9,9 Prozent. Die Gewerbean- und -abmeldungen stiegen von 2002 bis 2006 in München um 3,1 je 1.000 Einwohner. Im Durchschnitt stiegen die Gewerbean- und -abmeldungen um 1,3. Das bedeutet Platz 4 für München.

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Niveauranking

Die Kaufkraft liegt in München 2008 bei 25.696,00 Euro. Das bedeutet Rang 1 - die durchschnittliche Kaufkraft je Einwohner beträgt 18.576,00 Euro. Bei der Arbeitslosenquote kommt München auf den 1. Rang. Im Jahr 2007 lag sie bei 7,1 Prozent, während der Durchschnitt hier bei 12,8 Prozent zeichnete. Der Anteil der Arbeitslosengeld-II-Empfänger an den Einwohnern belief sich in München im Jahr 2007 auf 4,1 Prozent. Der durchschnittliche Wert aller untersuchten Städte lag bei 8,8 Prozent. Damit belegt München Platz 1.

Schwächen

Dynamikranking

Die Altersbeschäftigungsquote in München verbesserte sich. Sie stieg von 2002 bis 2007 um 4,0 Prozentpunkte. Das bedeutet Platz 43 für München bei einem Durchschnitt von 5,8 Prozentpunkten. Der Demografie-Index sank in München von 2002 bis 2007 um 2,4 Punkte. Damit belegt München den 38. Platz. Im Durchschnitt aller 50 untersuchten Städte liegt der Index immer bei 100,0 Punkten. Die Ausbildungsplatzdichte in München sank von 2002 bis 2005 um 3,4 Prozentpunkte. Der Mittelwert aller Städte beträgt -3,3 Prozentpunkte: Platz 27 für München.

Niveauranking

In München lagen die Arbeitskosten im Jahr 2006 bei 40.380,00 Euro je Arbeitnehmer, was den 47. Platz ausmacht. Die durchschnittlichen Arbeitskosten lagen bei 34.398,80 Euro. 2008 bewerteten 65,2 Prozent der befragten Unternehmer München als wirtschaftsfreundlich. Der Durchschnitt liegt bei 62,7 Prozent Positivantworten - Platz 19 für München. Mit einem Pendlersaldo von 14,6 je 100 Einwohner belegt München bei einem Durchschnitt von 10,6 Rang 16.

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