Städteranking 2008: Stärken und Schwächen von Osnabrück

Städteranking 2008: Stärken und Schwächen von Osnabrück

Osnabrück belegt mit 106,7 Punkten Platz 16 von insgesamt 50 untersuchten Großstädten im fünften wissenschaftlichen Städteranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Investitionsquote. Die Gesamtbewertung für jede Stadt setzt sich aus den aktuellen Daten (Niveau-Ranking) sowie den Veränderungen im Zeitraum 2002-2007 (Dynamikranking) zusammen. Beim Niveau-Ranking kam Osnabrück mit 50,8 Punkten auf Platz 21 und beim Dynamikranking mit 55,9 Punkten auf Platz 9. Wo Osnabrücks Stärken liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

Dynamikranking Der Anteil der Arbeitslosengeld-II-Empfänger je 100 Einwohner stieg in Osnabrück von 2002 bis 2007 um 2,0 Prozentpunkte. Der durchschnittliche Zuwachs in den 50 Städten lag bei 3,0 Prozentpunkten. Rang 11 für Osnabrück. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten stieg in Osnabrück. Sie verbesserte sich in den Jahren 2002 bis 2007 um 0,4 Prozent. Der Durchschnitt lag bei -1,1 Prozent - Platz 13 für Osnabrück. Der Demografie-Index stieg in Osnabrück von 2002 bis 2007 um 1,5 Punkte. Damit belegt Osnabrück den 17. Platz. Im Durchschnitt aller 50 untersuchten Städte liegt der Index immer bei 100,0 Punkten. Niveauranking 2008 bewerteten 72,5 Prozent der befragten Unternehmer Osnabrück als wirtschaftsfreundlich. Der Durchschnitt liegt bei 62,7 Prozent Positivantworten - Platz 4 für Osnabrück. Mit einem Pendlersaldo von 19,3 je 100 Einwohner belegt Osnabrück bei einem Durchschnitt von 10,6 Rang 9. Bei der Arbeitslosenquote kommt Osnabrück auf den 11. Rang. Im Jahr 2007 lag sie bei 10,2 Prozent, während der Durchschnitt hier bei 12,8 Prozent zeichnete.

Schwächen

Dynamikranking Die Investitionsquote in Osnabrück fiel von 2002 bis 2006 um 5,1 Prozentpunkte. Osnabrück liegt damit auf Rang 41. Im Durchschnitt fiel die Investitionsquote um 2,9 Prozentpunkte. Das Einkommen je in Osnabrück Beschäftigtem verbesserte sich von 2002 bis 2007 um 8,9 Prozent: Rang 35 für Osnabrück. Der Durchschnitt liegt bei 9,9 Prozent. Die Realsteuerkraft in Osnabrück verbesserte sich zwischen 2002 und 2006 um 28,4 Prozent je Einwohner. Im Durchschnitt verbesserte sich die Realsteuerkraft pro Kopf um 33,2 Prozent - Platz 29 für die Stadt Osnabrück. Niveauranking Die Investitionsquote lag im Jahr 2007 bei 2,8 Prozent. Osnabrück rangiert damit – bei einem Durchschnitt aller untersuchten Städte von 5,5 Prozent – auf dem 42. Platz. Der Anteil der Hochqualifizierten an den Beschäftigten liegt in Osnabrück bei 9,7 Prozent. Der Durchschnitt beträgt 12,2 Prozent; Osnabrück landet damit auf dem 37. Rang. Die Realsteuerkraft in Osnabrück lag 2006 bei 819,00 Euro je Einwohner. Damit erzielt Osnabrück den 36. Platz; der Durchschnitt lag bei 1.053,10 Euro je Einwohner.

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