Städteranking 2008: Stärken und Schwächen von Wuppertal

Städteranking 2008: Stärken und Schwächen von Wuppertal

Wuppertal belegt mit 84,6 Punkten Platz 46 von insgesamt 50 untersuchten Großstädten im fünften wissenschaftlichen Städteranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche. Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Investitionsquote. Die Gesamtbewertung für jede Stadt setzt sich aus den aktuellen Daten (Niveau-Ranking) sowie den Veränderungen im Zeitraum 2002-2007 (Dynamikranking) zusammen. Beim Niveau-Ranking kam Wuppertal mit 47,5 Punkten auf Platz 28 und beim Dynamikranking mit 37,1 Punkten auf Platz 50. Wo Wuppertals Stärken liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

Dynamikranking

Die Investitionsquote in Wuppertal stieg von 2002 bis 2006 um 0,8 Prozentpunkte. Wuppertal liegt damit auf Rang 3. Im Durchschnitt fiel die Investitionsquote um 2,9 Prozentpunkte. Die Produktivität stieg in Wuppertal von 2002 bis 2006 um 9,9 Prozent. Bei einem Durchschnitt von 8,3 Prozent bedeutet dies Rang 18. Die Gewerbean- und -abmeldungen stiegen von 2002 bis 2006 in Wuppertal um 1,1 je 1.000 Einwohner. Im Durchschnitt stiegen die Gewerbean- und -abmeldungen um 1,3. Das bedeutet Platz 25 für Wuppertal.

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Niveauranking

2007 wies Wuppertal 7.799,0 Straftaten je 100.000 Einwohner auf. Damit belegt die Stadt im Vergleich den 3. Platz - der Durchschnitt der 50 untersuchten Städte lag bei 10.877,3 Straftaten. Die Kaufkraft liegt in Wuppertal 2008 bei 18.928,00 Euro. Das bedeutet Rang 19 - die durchschnittliche Kaufkraft je Einwohner beträgt 18.576,00 Euro. Die Einkommenshöhe der in Wuppertal Beschäftigten lag mit 27.785,00 Euro an 20. Stelle. Ein Beschäftigter verdiente im Jahr 2007 durchschnittlich 27.244,50 Euro.

Schwächen

Dynamikranking

Die Arbeitslosenquote stieg in Wuppertal zwischen 2002 und 2007 um 2,8 Prozentpunkte - der Durchschnitt belief sich auf einen Zuwachs von 0,4 Prozentpunkten - das bedeutet Platz 48 für Wuppertal. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten fiel in Wuppertal. Sie verschlechterte sich in den Jahren 2002 bis 2007 um 4,9 Prozent. Der Durchschnitt lag bei -1,1 Prozent - Platz 48 für Wuppertal. Die Altersbeschäftigungsquote in Wuppertal verbesserte sich. Sie stieg von 2002 bis 2007 um 3,9 Prozentpunkte. Das bedeutet Platz 44 für Wuppertal bei einem Durchschnitt von 5,8 Prozentpunkten.

Niveauranking

Der Demografie-Index in Wuppertal lag 2007 bei 86,9 Punkten, was Wuppertal auf den 44. Platz bringt. Der Durchschnitt aller 50 Städte ist 100,0 Punkte. Die Ausbildungsplatzdichte in Wuppertal betrug im Jahr 2005 91,6 Prozent - Platz 42 für Wuppertal. Der Durchschnitt belief sich auf 95,4 Prozent. Der Anteil der Hochqualifizierten an den Beschäftigten liegt in Wuppertal bei 8,8 Prozent. Der Durchschnitt beträgt 12,2 Prozent; Wuppertal landet damit auf dem 41. Rang.

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