Städteranking 2009: Berlin - Platz 44

Städteranking 2009: Berlin - Platz 44

Berlin belegt mit 88 Punkten Platz 44 von insgesamt 50 untersuchten Großstädten im sechsten wissenschaftlichen Städteranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Kooperation mit der WirtschaftsWoche.

Die INSM-Studie berücksichtigt zahlreiche ökonomische und strukturelle Indikatoren wie Arbeitseinkommen, Bruttoinlandsprodukt und Investitionsquote. Die Gesamtbewertung für jede Stadt setzt sich aus den aktuellen Daten (Niveau-Ranking) sowie den Veränderungen im Zeitraum 2003-2008 (Dynamikranking) zusammen. Beim Niveau-Ranking kommt Berlin mit 36 Punkten auf Platz 47 und beim Dynamikranking mit 52 Punkten auf Platz 17. Wo Berlins Stärken liegen und wo nicht, zeigt folgende Übersicht:

Stärken

Dynamikranking

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In der Zeit von 2003 bis 2007 stieg die Zahl der Gästeübernachtungen in Berlin um jährlich 1,7 je Einwohner. Im Mittel stieg die Übernachtungszahl um 0,5 je Einwohner. Platz zwei von 50. Von 2003 bis 2008 sank die Arbeitslosenquote in Berlin um 4,1 Prozentpunkte. Im Schnitt fiel sie innerhalb dieser Zeit um 1,9 Prozentpunkte. Rang sechs für Berlin. Von 2003 bis 2008 sank in Berlin die Zahl der gemeldeten Straftaten um 15,0 Prozent. Bezogen auf 100.000 Einwohner sank die Zahl der gemeldeten Delikte um 5,8 Prozent. Platz elf.

Niveauranking

Die Höhe des Gewerbesteuerhebesatzes entscheidet mit über die Attraktivität einer Stadt für Unternehmen. In Berlin liegt dieser Hebesatz bei 410 Prozent bei einem Durchschnittswert von 443 Prozent. Platz vier für Berlin. Statistisch betrachtet verzeichnete man im Jahr 2007 in Berlin 5,1 Gästeübernachtungen pro Einwohner. Durchschnittswert: 2,8 Übernachtungen. Platz acht für Berlin. 13,9 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Berlin haben einen Hochschul- oder Fachhochschulabschluss. Im Mittel beläuft sich der Anteil Hochqualifizierter auf 12,4 Prozent. Rang 15 für Berlin.

Schwächen

Dynamikranking

Die Einkommensteuerkraft in Berlin stieg in den Jahren 2003 bis 2007 um 2,3 Prozent. Im Schnitt aller Städte im Ranking verbesserte sie sich um 13,3 Prozent. Platz 48. In der Zeit von 2003 bis 2008 ergibt sich für Berlin ein Demografieindex von 80,4 Punkten. Damit belegt Berlin Platz 44. Werte über 100 Punkten (Durchschnitt aller 50 Städte) bedeuten: Eine Stadt hat in den letzten Jahren eine überdurchschnittliche, vergleichsweise günstigere Entwicklung erlebt. Punkt-Werte kleiner als 100 dokumentieren eine relativ ungünstigere demografische Entwicklung. Der Demografieindex ist ein Sammelindikator, der die Altersstruktur der Bevölkerung - zum Beispiel das Zahlenverhältnis zwischen Jung und Alt - widerspiegelt. Der Anteil der Arbeitslosengeld-II-Empfänger stieg in Berlin um 2,9 Prozentpunkte. Im Schnitt wuchs die Zahl der Bezieher von ALG II in allen 50 Großstädten um 1,9 Prozentpunkte. Platz 44 für Berlin.

Niveauranking

2008 waren in Berlin 47,2 Prozent der Einwohner zwischen 15 und 64 Jahren abhängig beschäftigt. Im Durchschnitt aller untersuchten Großstädte liegt die Arbeitsplatzversorgung bei 55,9 Prozent - Platz 50 für Berlin. Bei der Arbeitslosenquote belegt Berlin Platz 47 im INSM-WiWo-Ranking: Sie lag im Jahr 2008 bei 16,1 Prozent. Durchschnittswert: 11,5 Prozent. 19,5 Prozent (Durchschnitt: 32,7 Prozent) aller befragten Unternehmen in Berlin attestieren ihrer Stadtverwaltung einen guten Umgang mit den öffentlichen Finanzen. Damit belegt Berlin beim Indikator "Kostenbewusstsein" Platz 46.

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